Herbstlicher Kürbiskernkuchen mit Maronicreme

Veröffentlicht aufgrund der hohen Nachfrage: mein liebstes Herbstkuchen-Rezept. 🙂

Ich möchte hier keine großen Reden schwingen, sondern gleich zur Sache kommen. Herbstzeit, kühl, nass, feuchte Luft, der Geruch von gebratenen Maroni liegt in der Luft, Ingwertee versorgt unser Immunsystem, goldenes und rotes Laub verzieren Bäume und Gehwege…

Ja, herbst hat schon etwas sehr angenehmes. Die Ruhe kehrt wieder ein, Zeit für Regeneration, Zeit für Köstlichkeiten aus der Heimatküche.

Der Kürbiskernkuchen mit Maronicreme verbindet für mich all diese Elemente. Die Kürbiskerne schmecken herrlich kräftig, die Maroni wirken dagegen samtig-weich. Der pure Herbst am Gaumen. Viel Vergnügen!

 

Kürbiskernkuchen mit Maronicreme
Portion 10
Herbstgenuss am Gaumen
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Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
35 min
Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
35 min
Teig
  1. 300 g feines Bio-Dinkelmehl o.Ä.
  2. 120 g Vollrohrzucker o.Ä.
  3. 100 g Rapsöl
  4. 100 g geschrotete Kürbiskerne
  5. 2 TL Backpulver
  6. 250 ml pflanzl. Milch (z.B. Hafermilch von Joya)
  7. 3 TL Mais- oder Kartoffelstärke
  8. 5 EL Kürbiskernöl
  9. 1 Prise Salz
Creme
  1. 2 Packungen Soyatoo Soja- ode Reissahne (gut gekühtl)
  2. 4-5 Packungen Sahnesteif
  3. 100 ml pflanzl. Milch (z.B. Hafermilch von Joya)
  4. 100 ml pflanzl. Sahne (z.B Finesse von Joya)
  5. 1/2 TL Zimt (gestrichen, z.B. Ceylon-Zimt von Sonnentor)
  6. 1 Prise Vanillepulver (z.B. von Sonnentor)
  7. 2-3 EL Vollrohrzucker o.Ä.
  8. 1/2 l Maroni (halb fertig gebraten, an Standln erhältlich)
Anleitung
  1. Backofen auf 165 Grad vorheizen.
  2. Das Mehl, den Zucker, Kürbiskerne und Salz in einer Schüssel vermengen.
  3. In der Mitte eine kleine Mulde machen, darin das Backpulver streuen und den Essig träufeln.
  4. Nun die pflanzliche Milch sowie das Öl, sowie das Kernöl (für Farbe) hinzufügen.
  5. Maisstärke in einer separaten Schüssel mit etwas Flüssigkeit anrühren und beimengen.
  6. Den Teig mit einem Mixer gut durchmischen und die Masse in eine ausgefettete und bemehlte Springform gießen.
  7. Den Teig bei 165 Grad ca. 35 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen.
  8. Maroni in einem Topf mit Milch, Sahen und den Gewürzen 5-10 Minuten köcheln lassen, bis die Kastanien weich sind. Ein paar Maroni für die Deko beiseite legen.
  9. Anschließend abkühlen lassen und mit einem Cutter/Blender zu einer feinen Creme pürieren.
  10. Soyatoo in eine Schüssel geben und 3 Minuten mit dem Mixer fluffig aufschlagen.
  11. Die abgekühlte Maronicreme hinzufügen.
  12. Sahnesteif hinzufügen und 30-60 Sekunden weiter aufschlagen, bis die Creme fest ist.
  13. Den ausgekühlten Kuchen(boden) mit einem feinen Messer oder einem Nähfaden halbieren, die obere Hälfte abnehmen und beiseite stellen. Kontrollieren, ob die Mitte des Kuchens auch abgekühlt ist!
  14. Den unteren Teil mit einer Schicht Maronicreme bestreichen. Anschließend den oberen Teil vorsichtig verkehrt hinauf legen und den Kuchen oben und rundherum mit der restlichen Creme bestreichen bzw. mit einem Spritzbeutel verzieren.
  15. Die beiseite gelegten Maroni und mit Kürbiskernen dekorieren.
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Glutenfreier Zwetschken-Biscuitkuchen

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Vergangene Woche habe ich ein Kuchenexperiment gestartet, dass euch auf Facebook sehr gut gefallen hat. Heute bin ich nun soweit: ich kann euch das Rezept für meinen glutenfreien, sojafreien und ölfreien Biscuit-Zwetschkenkuchen mitteilen. Da es sich um ein schön flaumiges „echtes“ Biscuit handelt, und nicht um eine klassische Sandmasse, die einfacherweise „Biscuit“ betitelt wird, werdet ihr ein schönes geschmackliches Erlebnis haben können.

Glutenfrei, Sojafrei, Ölfrei, Haushaltszuckerfrei?

Was bedeutet das alles nun genau? „Glutenfrei“ bedeutet, dass kein Gluten – also das Eiweiß aus Weizen, Dinkel usw. – enthalten ist. „Sojafrei“ erklärt sich von selbst 😉 . „Ölfrei“ bedeutet, dass kein zusätzliches Öl zum Backen hinzugefügt wird, was beim Kuchenbacken eigentlich Standard ist: Mehl, Zucker, Öl/Butter. Etwas Fett ist natürlich schon enthalten, weil die aufschlagbare Reissahne Fett beinhaltet, dies aber mit lediglich 12% pro Packung, also eine sehr geringe Menge! Auch könnte man „haushaltszuckerfrei“ hinzufügen, wenn alternative Staubzuckervarianten herangezogen werden, wie z.B. Kokosblüten- oder Birkenstaubzucker. Diese sind gesündere Alternativen zu weißem Haushaltszucker, aber auch zum bereits optimaleren Vollrohrzucker.

ZwetschK/Ge ?

Randnotiz: Heißt es nun eigentlich Zwetschke oder Zwetschge?

Laut Duden ist Zwetschke das österreichische Wort, Zwetschge der deutsch-deutsche Begriff, ergo sind beide Möglichkeiten valide 😉

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Eines noch vorweg: Bitte siebt alle Zutaten durch ein feines Sieb, je feiner, desto besser, das inkludiert auch das Backpulver, das manchmal kleine Klumpen bilden kann. Achtet darauf, dass der Teig nicht zu feucht ist, da die Zwetschken mit der Zeit noch Flüssigkeit verlieren.

Für eine beschichtete Form mit ca. 40-50*20-30 cm benötigt ihr:

 

Glutenfreier Zwetschken-Biscuitkuchen
Portion 8
Glutenfrei, Sojafrei, Ölfrei, Haushaltszuckerfrei
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Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
40 min
Gesamtzeit
1 hr
Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
40 min
Gesamtzeit
1 hr
Zutaten
  1. 200 g (weißes) Reismehl
  2. 80 g Maisstärke
  3. 70 g Buchweizenmehl
  4. 250 g Staubzucker-Alternative
  5. 3 Packungen Soyatoo Reis Whip
  6. 1,5 Packungen Backpulver
  7. 1,5 TL Natron
  8. ½ TL Vanillepulver
  9. 1 Prise Salz
  10. Zweschken nach Belieben
Anleitung
  1. Die gut gekühlte aufschlagbare Reissahne 3-4 Minuten lang mit einem Mixer aufschlagen.
  2. Das Reismehl mit der Maisstärke, dem Buchweizenmehl durch ein feines Sieb in eine große Schüssel rieseln lassen.
  3. Staubzucker(alternative), Backpulver und Natron ebenfalls durch das Sieb sieben. Am besten mit Hilfe eines Löffels.
  4. Vanille und Salz der Trockenmasse hinzufügen.
  5. Den Mixer auf mittlere Stufe schalten und je 2-3 Löffel der Trockenmasse der aufgeschlagenen Reissahne via Sieb hinzufügen.
  6. Weiter verfahren bis die Trockenmasse aufgebraucht ist. Gegen Ende wird die Masse etwas zäher, daher die Mixer Geschwindigkeit anpassen.
  7. Die fertige Masse nun für ca. 30 Minuten bis zu einer Stunde kühl stellen,
  8. Den Ofen auf 160 Grad (Heißluft optimal) vorheizen.
  9. Die Masse in eine beschichtete Form leeren, ggf. mit Backpapier auslegen.
  10. Zwetschken halbieren, entkernen und die Hälften mit der Schnittfläche nach oben (andersrum verbrennt die Haut) auf die Masse legen. Diese leicht andrücken, sodass sie im Teig vertieft sind.
  11. Für 40-45 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen. Bei mehr Zwetschken, ist die Dauer etwas länger.
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Cherry Pie

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Juni ist Kirschenzeit!

Wunderbar süße, leicht saure Früchte warten darauf von euch verarbeitet zu werden. Wer vom roh essen schon genug hat, sollte diesen köstlichen Kirschkuchen versuchen, dem auch FBI Agent Dale Cooper nicht widerstehen könnte 😉

Für eine 26“ Springform benötigt ihr:

Mürbteig:

350 g feines Dinkelmehl

120 g pflanzl. Butter (z.B. Alsan Bio)

150 g Vollrohrzucker

1 Prise Salz

300 ml Hafermilch (z.B. von Joya)

 

Kirschen:

250-300 g reife Kirschen

2 EL Bio-Kokosblütenzucker (z.B. von Sonnentor)

1 Prise Bio-Vanillepulver (z.B. von Sonnentor)

1/2 Zitrone (Saft)

 

Vanillepudding:

300 ml Sojamilch (z.B. von Joya)

1/2 Pkg. Vanillepuddingpulver

2 EL Kokosblütenzucker (z.B. von Sonnentor)

 

Sonstiges:

2 EL Kokosblütenstaubzucker zum Bestreuen

 

Für den Mürbteig alle Zutaten mit dem Mixer zu einer geschmeidigen Masse verkneten. Die pflanzl. Butter sollte dabei Zimmertemperatur haben. Den Teig für ca. 30 Minuten im Kühlschrank  kalt stellen.

Inzwischen den Pudding lt. Packungsangabe zubereiten und mit Kokosblütenzucker süßen. Den Pudding ebenfalls kühl stellen.

Inzwischen die Kirschen von den Kirschkernen befreien. Dazu gibt es einige Utensilien, die die Arbeit erleichtern (vom praktischen Handknipser, bis zum vollautomatischen Entkerner gibt es alles!).

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Springform entweder a) ausfetten & leicht bemehlen oder b) am Boden mit Backpapier auslegen. Den Teig in handflächengroße Stücke schneiden, mit der Hand passend modellieren und damit Stück für Stück die Springform auslegen. Den Rand mit ca. 2 cm hohen Teigstücken kreisrund auslegen. Mit einer Gaben kleine Einrisse bzw. Luftlöcher machen.

Den Teig nun für ca. 8 Minuten „blind backen“. damit dieser auch schön durch wird.

Die Kirschen in eine Schüssel mit etwas Zitronensaft, Vanille und Kokosblütenzucker vermengen.

Den halb fertigen Boden nun mit dem Pudding befüllen und gut verteilen. Darauf die Kirschen möglichst eben platzieren.

Mit dem restlichen Teig eine dünne kreisrunde Form auswalzen (ca. 1-2 cm größerer Durchmesser aus die Kuchenform) und diese vorsichtig auf den Kuchen leben. Das Kreisende mit dem halb fertigen Teigrand miteinander verbinden und den Kuchen für 20-25 Minuten in den Ofen geben.

Den fertigen Kuchen auskühlen lassen, aus der Springform lösen und mit etwas Kokosblütenstaubzucker bestreuen.

Dazu passt am besten ein Kaffee, schwarz, wie die mondlose Nacht zu Mitternacht! 😉

 

Acai Cool-Cake mit Greek Joygurt-Limetten Crème

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Zum Abschluss der Greek Week, bekommt ihr mein persönliches Highlight serviert. Eine Torte aus Acai, dunklen Beeren, Cashews, Greek Joygurt Natur und Datteln… und das ganze auch noch rohköstlich, naja beinahe, nicht alles ist in Rohkostqualität. Daher ist es ein „Cool Cake“ 😉

Die Kombination aus Säure und Süße ist umwerfend, die Zutaten sind gesund und versorgen euch mit Unmengen an Antioxidantien, Aminosäuren und Ballaststoffen. So gesund und köstlich nascht man selten 😉 Und es geht dazu noch sehr schnell und sehr einfach!

 

Für einen kleinen Cool Cake (kleine Springform Durchmesser 16 cm) benötigt ihr:

Boden:

1/2 Tasse Cashewkerne (eingeweicht)

10 große Mejool Datteln (weich, entkernt)

 

Greek Joygurt-Limetten Schicht:

1 Tasse Cashewkerne (eingeweicht)

1 Becher Greek Joygurt Natur

1/2 Becher Kokosöl (Zimmertemperatur)

1 Limette (Saft)

 

Acai Topping Schicht:

100 g Acai Püree (TK; Alternative: 4 EL Acai Pulver)

1 Becher gefrorene dunkle Beeren (Heidelbeeren und Brombeeren)

1/2 Becher Kokosöl

 

Dekoration:

8 große Himbeeren

etwas Limettenschale (Zesten)

 

Sonstiges:

Backpapier, dem Tortenboden passend zugeschnitten

 

Das zugeschnittene Backpapier auf den Tortenboden legen.

Für den Boden die Cashews vom Einweichwasser befreien und gemeinsam mit den entkernten Datteln in einen Häcksler, Blender oder Food Processor, bis eine klebrige Masse entsteht. Damit wird der Tortenboden ausgekleidet.

Das Arbeitsgerät (Häcksler, Blender) waschen, weil wir es gleich erneut benötigen 😉

Für die Greek Joygurt-Limetten Crème, die Cashews abspülen und mit den restlichen Zutaten gut durchmixen, bis eine homogene, cremige Masse entsteht. Die Masse in die Tortenform über dem Cashew-Dattel Boden verteilen und für 30 Minuten in das Gefrierfach stellen damit sich die Masse verfestigen kann.

Anschließend die Acai Schicht zubereiten, indem die Beeren mit dem Acai Püree und dem Kokosöl wieder gemixt werden, bis eine leicht flüssige Mass entsteht. Diese wird als Topping über den Cool Cake gelegt und glatt gestrichen. Für 1,5-2 h in das Gefrierfach stellen, damit alles sich alles schön verfestigen kann.

Zur Dekoration des Cool Cakes empfehle ich große Himbeeren und Limetten-Zesten, aber eurer Kreativität lasse ich da freien Lauf 😉

Vor dem gewünschten Verzehr sollte der Cool Cake etwa 20-25 Minuten aus dem Gefrierfach genommen werden, damit dieser auftauen kann. Den Cool Cake solltet ihr im TK aufbewahren, da sich ansonsten die gefrorenen Beeren langsam verflüssigen.

 

Genießt das fruchtige Süß-Saure der Beeren, das säuerlich-cremige der Greek Joygurt-Limetten Schicht und die Süße des Tortenbodens!

 

 

Greek Joygurt Schichtdessert mit karamellisiertem Apfel und Nüssen

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Wenn man jemanden fragt, was man mit griechischem Joghurt alles kochen kann, sind „Tsatsiki“ und „Griechischer Joghurt mit Nüssen und Honig“ jene Antworten, die am häufigsten gegeben werden 😉

Wir erweitern das „Joghurt mit Nüssen und Honig“ etwas, natürlich vegan, ohne dabei viel Zeit investieren zu müssen.

Optisch sicherlich ein Highlight für Feiern und Partys, inhaltlich lecker und bekömmlich. 😉

 

Für 2 Personen braucht ihr :

Greek Joygurt Natur

Greek Joygurt Erdbeere

1 Apfel

2-3 EL Zucker

10 Walnüsse oder Pekannüsse

Granatapfelkerne als Deko

 

Die Greek Joygurts gut kühlen.

Den Apfel in dünne Scheiben schneiden und entkernen. Den Zucker in eine Pfanne legen, den Herd heiß aufdrehen und warten bis dieser flüssig-braun wird (karamellisiert). Die Apfelscheiben für ca- 1-2 Minuten beidseitig karamellisieren und auf einem Teller beiseite stellen. Wenn abgekühlt, dann in kleine Stücke schneiden.

Das Dessert in zwei Gläsern anrichten.

Jeweils eine Schicht Greek Joygurt Natur, karamellisierter Apfel (in Stückchen geschnitten), Greek Joygurt Erdbeere, karamellisierter Apfel,…und so weiter, bis das Ende des Glases erreicht ist. On-Top noch etwas Greek Joygurt Natur, die Nüsse und die Granatapfelkerne dekorativ darüber streuen.

Lasst es euch schmecken 🙂

PS: Der karamellisierte Apfel wird in Stücke geschnitten, da sich die ganzen Apfelringe nur schwer im Glas zerschneiden lassen.

 

Es weihnachtet sehr

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Weihnachtet steht schon vor der Tür!
Egal, ob man Weihnachten feiert oder nicht, gutes Essen ist immer gefragt. Deshalb gibt es heute drei Rezepte für ein köstliches Weihnachts- bzw. Feiertagsmenü 🙂 😉

Verwöhnt euch und/oder eure Liebsten mit:

1) Rote Rüben Schaumsuppe mit Käferbohnenfalafel
2) Wildragout vom Seitan mit Brennnessel-Semmelknödel und Rotweinbirne
3 Lebküchlein mit flüssigem Schoko-Kern auf Beerenvariation

Viel Spaß und Freude beim Nachkochen!

Rote Rüben Schaumsuppe mit Käferbohnenfalafel

Suppe:
½ Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Rote Rüben
1 l Gemüsesuppe
1 EL frischen Kren
2 TL Salz
Etwas schwarzen Pfeffer (Mühle)
Öl zum Braten
¼ l pflanzl. Sahne(z.B. Soja Finesse)

Falafel:
1 Becher gekochte Käferbohnen
1 EL Tahini (Sesammus)
1 kleine Knoblauchzehe
½ Zitrone (Saft)
4 EL Mehl nach Wahl
1/2 Bund Petersilie
je 1 Prise Salz und Kümmel (oder Kreuzkümmel)
2-3 EL Olivenöl

Falafel:
Die Käferbohnen über Nacht einweichen und für ca. 2 h in ungesalzenem Wasser kochen bis sie weich sind. Alternative: Fertig gekochte Käferbohnen vom Bauernmarkt oder aus der Dose. 😉

Die Bohnen in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer oder den Händen zu einem Brei zerdrücken. Oder in einer Küchenmaschine/Cutter zerhäckseln.
Den Knoblauch fein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermengen bis eine homogene Masse entsteht.

Suppe:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Kren schälen und fein reiben. die Rote Rübe ebenfall schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einem Suppentopf leicht erhitzen und Zwiebel, Rote Rüben und Kren kurz glasig anbraten.
Den Knoblauch hinzufügen, kurz durchrühren und mit der Gemüsesuppe ablöschen. Nach Geschmack salzen und abschmecken. Die Suppe nun für ca. 20 Minuten leicht köcheln/ziehen lassen (auf niedrigster Stufe).

Inzwischen aus der Bohnenmasse kleine Bällchen formen und in einer beschichteten Pfanne von allen Seiten knusprig heraubraten.

Die Suppe kurz vor dem Ende mit pflanzlicher Sahne verfeinern und mit einem Pürierstab oder Blender fein pürieren.
Suppe mit einem Schöpfer vorsichtig in eine Suppenschüssel geben, die Falafel auf Spieße stecken und am Suppentellerrand stabil positionieren. Mit einem TL noch etwas pflanzl. Sahne aufnehmen und kreisrund in der Suppe verteilen mittig verteilen. Wer will kann noch etwas Pesto nach Wahl mittig in die Suppe setzen.


Wildragout vom Seitan in Pfeffersauce mit Brennnessel-Semmelknödel und Rotweinbirne

Wild-Ragout:
500 g Seitanmehl (-mix)
100 g Dinkelmehl
500 ml Wasser
3 Knoblauchzehen
8-10 EL Sojasauce
1/6 l Öl
5-6 TL Salz
2 TL Kräuter d. Provence

Gewürzmischung aus 2 TL Thymian, 1 TL Rosmarin, 4-5 Gewürznelken, 2 Stück Sternanis, 1 TL Kümmel, 4 Wacholderbeeren, 1/4 TL Piment, 2 Knoblauchzehen, ½ TL Pfeffer

Alternativ: 7 TL Wildgewürz von Sonnentor

2 TL Tomatenmark

Semmelknödel:
250 g Semmelwürfel
50 g Mehl nach Wahl
1/8 l pflanzl. Milch (z.B. Hafer)
1 TL Salz
Etwas Muskatnuss
2 Hände frische Brennnesseln
1-2 TL MyEy Eigelb
1 Metallschüssel mit Wasser (Ofen)

Rotweinbirne:
4 (feste) Birnen
½ Zitrone (Saft)
¼ l Rotwein
1 Prise Zimt
1 Prise Vanillepulver
4-5 EL Zucker nach Wahl

Pfeffersauce:
500 g Pilze oder Schwammerl nach Wahl
1-2 Zwiebel
¼ l Rotwein
¼ l Gemüsesuppe
1-2 TL Dijonsenf
1-2 TL Tomatenmark
Etwas Öl
1/2 TL Salz
1 TL eingelegte Pfefferkörner

Wildragout:
Ofn auf 180 Grad vorheizen
Für die Gewürzmischung alle Gewürze und Kräuter in einem Mörser fein zermahlen.
Das Seitanmehl mit den Gewürzen und dem Tomatenmark und dem (normalen) Mehl gut vermischen. Das Wasser mit dem Öl und der Sojasauce am Herd leicht erwärmen. Das warme Wasser nach und nach dem Seitengemisch hinzufügen und ganz locker (!) mit der Hand umrühren bzw. verteilen. Aufpassen, dass es zu keinen Mehl- bzw. Gluteneinschließungen kommt. Nicht zu fest rühren, sonst entsteht eine Gummi-Konsistenz, die wir nicht haben wollen. Gegebenenfalls mit mehr Wasser vermengen und eventuell entstandene „Gummibänder“ auseinander ziehen.
Einen ofenfesten/metallenen Topf mit Deckel (ohne Plastikgriff) nehmen und für ca. 1 – 1,5 h in den Ofen geben.

Semmelknödel:
Die Brennnesseln von den Stängeln entfernen, kurz unter sehr heißem Wasser waschen (damit sollten die Nesseln verschwinden) und anschließend fein hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand zerquetschen, bis eine einheitliche, leicht breiige Semmelmasse entsteht. Die Masse kurz ziehen lassen.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft), die (Metall)Schüssel mit Wasser unten reinstellen, und ein Beckblech mit einem Bogen Backpapier auslegen.

Mit der Hand 4 gleich große Knödel formen und auf das Blech legen. Anschließend das Blech in den Ofen schieben, mit etwas Wasser bespritzen und für 10-15 Minuten backen lassen, bis sie in der Mitte durch sind (ev. Stäbchenprobe machen)

Rotweinbirne:
Die Birnen schälen, halbieren, vom Kerngehäuse befreien und mit Zitronensaft beträufeln (gegen die Bräunung). Den Rotwein mit dem Zucker sowie Zimt und Vanille aufköcheln lassen, und darin die Birnenhälften für 5-10 Minuten ziehen lassen, bis sie angenehm weich sind. Anschließend aus dem Topf nehmen, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Sauce:
Für die Sauce die Zwiebel fein schneiden und in einer Pfanne oder einem kleinen Topf mit etwas Öl anschwitzen. Inzwischen die Pilze schneiden und in der Pfanne für 5 Minuten braten lassen, bis am Pfannenboden eine Bräunung zu erkennen ist. Das Tomatenmark sowie den Senf beimengen, kurz umrühren und mit Suppe und Rotwein ablöschen. Den Herd auf die kleinste Stufe stellen, die Sauce würzen und die einköcheln lassen, bis sie sämig genug ist. Abschließend die Pfefferkörner hinzufügen und abschmecken.

Den fertigen Seitan aus dem Topf lösen (Achtung: Topf und Deckel sind sehr heiß!) und in mundgerechte Streifen schneiden.
Eine Pfanne mit etwas Öl stark erhitzen und die Streifen darin leicht knusprig anbraten.
Teller bereitstellen, den Seiten verteilen, Sauce darüber geben, den Semmelknödel dazulegen und die Rotweinbirne abschließend positionieren (optisch am Besten nicht direkt in der Sauce).

Lebküchlein mit flüssigem Schoko-Kern auf Beerenvariation

250 g Mehl (glatt, durch einen feinen Sieb gesiebt)
100 g pflanzl. Butter (z.B. Alsan)
70 g Kakao
50 g Staubzucker
40 g geriebene Mandeln
20 g Speisestärke (Mais oder Kartoffel)
1 Packung Weinsteinbackpulver
380 ml pflanzl. Milch (z.B. Soja, Reis, Mandel von Joya)
2 TL Zimt, 1 Prise Nelkenpulver, 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Piment
Alternativ: 3-4 TL Lebkuchengewürz von Sonnentor
4 Stück Ein-Finger breit Zotter Haselnussnougat Kuvertüre
Beeren (z.B. Himbeeren, Brombeeren, Cranberries, Physalis, Heidelbeeren, Kiwibeeren,…)
Etwas Staubzucker zum Dekorieren

Den Ofen auf 160 Grad Heißluft vorheizen.

Das Mehl, den Kakao, die Stärke, die Mandeln, den Zucker und das Backpulver vermengen. Die pflanzliche Butter schmelzen lassen und mit der pflanzl. Milch unterrühren.

4 ofenfeste Souflé-Förmchen vorbereiten, mit Alsan einfetten und mit geriebenen Mandeln ausfüllen. Die Kuvertüre in 1-2 Finger große Stückchen schneiden.
Die Förmchen bis zur Hälfte mit dem Teig füllen. Kuvertüre-Stückchen in der Mitte platzieren und diese mit dem restlichen Teig bedecken.
Achtung: Die Förmchen sollten nicht ganz voll sein, sonst gehen sie über.

Die Küchlein 16-20 Minuten in den Ofen stellen. Zwischendurch eine Stäbchenprobe machen oder vorsichtig berühren, um die Stabilität zu erahnen.
Küchlein vorsichtig auf einen Teller stürzen, und mit einem breiten Messer wieder richtig aufstellen.
Beeren seitlich legen und das Küchlein abschießend mit etwas Staubzucker bestreuen.

Tipp:
Je nach Ofen kann die Backzeit länger oder kürzer dauern!