Vegane Cocktailsauce

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Für ein gutes Sandwich braucht es eine ausgezeichnete Sauce. Eine leicht würzig-süß-saure Cocktailsauce bietet sich perfekt an. 
Die Basis dafür ist eine selbst gemachte Mayonnaise, die mit Ketchup kombiniert wird. Und wenn wir schon beim Selbermachen sind, machen wir das Ketchup auch gleich dazu. 😉

Wichtig: Wenn ihr die Mayo und das Ketchup gemischt habt (Basisrezepte), verfeinert ihr die Sauce noch mit 1 Knoblauchzehe (gepresst) und etwa 1 TL Rum oder Brandy. Das ergibt einen runden Geschmack, der jedes Sandwich, jeden  Burger und jede Pommes Frittes raffinierter macht!

Vegane Mayo
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1/8 l Sojamilch (zB. von Joya)
  2. Saft von ½ Zitrone
  3. 1 TL Senf
  4. ½ TL Suppenwürze
  5. ½ TL Salz
  6. 1 Prise Kurkuma
  7. 1 Prise Kala Namak (schwarzes Salz)
  8. ¼ l Rapsöl
Anleitung
  1. Für die Mayo Sojamilch mit Zitronensaft und Senf mischen, und fü ca. 5 Minuten stehen lassen. Danach die restlichen Gewürze unterheben.
  2. Mit einem Stabmixer in einem hohen Gefäß vermixen und langsam das Öl einfließen lassen.
  3. Mit ständigen Auf- und Ab-Bewegungen weitermixen, bis die Masse eine dicke Konsistenz bekommt.
  4. Für eine Cocktailsauce die Mayo mit dem Ketchup mischen, verrühren und kühl stellen.
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Homemade Ketchup
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1/16 l Tomatenpolpa
  2. 5 EL Tomatenmark
  3. 2 TL Zucker
  4. ½ kleine Zwiebel
  5. ½ TL Essig
  6. ½ TL Salz
  7. Etwas Pfeffer
  8. Etwas Pimentpulver
  9. Etwas Nelkenpulver
Anleitung
  1. Für das Ketchup die Zwiebel in sehr feine Würfel hacken.
  2. Danach alle Zutaten gut verrühren, ggf. noch etwas mehr Tomatenmark hinzufügen, falls die Konsistenz zu wässrig sein sollte.
  3. Für eine Cocktailsauce das Ketchup mit der Maya mischen.
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French Wrap mit Macadamia-Chèvre

 

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Chè-was?

Chèvre ist ein französischer Ziegenfrischkäse, der weltweit hohe Beliebtheit hat. Da ich vor über 15 Jahren (damals noch nicht vegan) selbst für einen Monat in Paris gelebt habe, weiß ich die französische Küche zu schätzen. Nun versuche ich auch diese zu verbessern, in dem ich rein pflanzliche Zutaten dafür verwende. Der Geschmack ist eine Mischung aus säuerlicher Basisnote, und herbem Abgang durch die Macadamianüsse, dazu die Frische des Schnittlauches: ein perfekter würziger Nussaufstrich, der sich vor dem Original nicht verstecken muss. Im Gegenteil: gesund, ohne Cholesterin, klimaschonender und tierleidfrei!

Die gute Nuss

Macadamias werden auch als die Königinnen der Nüsse bezeichnet. Sie verfügen über äußerst viele mehrfach-ungesättigte Fettsäuren, sind voller Protein und Ballaststoffen / Faserstoffen, Calcium und B-Vitaminen. Zudem sind dafür bekannt, dass den Cholesterinspiegel des Blutes reduzieren können. 

Klingt doch so gut, dass sofort der Appetit kommt, oder? 😉 

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Eine köstliche Basis für ein Sandwich, als Inlay für Wraps oder auch als Geschmacksträger in Burger geeignet

.

 

Das ganze Rezept: LE WRAP – französisch angehauchter Wrap mit Macadamia-Chèvre

Neben dem Nussaufstrich, ist auch Tempeh enthalten. Das sind zusammengepresste Sojabohnen, die dann mit einer speziellen Pilzkultur fermentiert werden, vom Prozedere ähnlich wie ein Brie-Käse. Natürlich schmeckt Tempeh nicht so, ist ja auch schon Jahrhunderte lang ein traditionelles Essen der Thai- und Asia Küche, es erinnert lediglich im Herstellungsprozess ein wenig daran. Dann haben wir noch etwas geräucherten Tofu dabei, für eine würzige Note, verschiedenes Gemüse und Salat, sowie eine Dijon-Joyghurtsauce. Bon Appètit!

Macadamia-Chèvre
Portion 4
Ein wunderbarer herb-säuerlicher, rein pflanzlicher Nussaufstrich im Stile eines französischen Chèvres.
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1 Becher Macadamia Nüsse
  2. 1/2 Becher Mandeln geschält oder Cashewkerne
  3. 1 Zitrone (Saft)
  4. 1-2 Knoblauchzehen
  5. 2-3 EL Essig
  6. 1 TL Salz
  7. 1/2 Becher Cremesse von Joya
  8. 1/8 l Wasser
  9. 1 Bund Schnittlauch
Anleitung
  1. Die Nüsse für 2 Stunden (oder über Nacht) in Wasser einweichen. Abspülen und in einen Blender geben.
  2. Die Zitrone auspressen und den Saft, gemeinsam mit den anderen Zutaten (außer dem Schnittlauch) ebenfalls in den Blender geben.
  3. Für den Nuss-Chèvre nun alle Zutaten außer den Schnittlauch in dem Blender mixen, bis eine cremig-samtige Konsistenz entsteht. Gegebenenfalls abschmecken.
  4. Den Schnittlauch fein schneiden und der Masse beimengen und anschließend bis zur Verwendung kühl stellen.
Anmerkungen
  1. Hinweis: Wer keinen Blender hat, kann auch einen Stabmixer verwenden. Dazu alles in einem hohen Gefäß mit etwas mehr Wasser für mehrere Minuten pürieren!
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French Wrap
Portion 4
Le Wrap - ein Hauch Frankreichs
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Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Tofu-Tempeh
  1. 100 g Räuchertofu
  2. 100 g Tempeh
  3. 2 TL Kräuter der Provence
  4. ca. 1/16 l Sojasauce
  5. etwas Rapsöl zum Braten
Rotwein Pilze und Zwiebel
  1. 100 g braune Champignons
  2. 100 g Kräuterseitlinge
  3. 100 g Seiden-Austernpilze
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 1 TL Salz
  6. 1/16 l veganer Rotwein
  7. etwas Rapsöl zum Braten
Dijon Sauce
  1. 250 g Joygurt natur von Joya
  2. 1 TL Salz
  3. 1 TL Kräuter der Provence
  4. 3 TL Dijonsenf
  5. etwas Knoblauch
Sonstiges
  1. Salate der Saison
  2. 3 Stängel Grünkohl
  3. 1 Handvoll Rotkraut
  4. Sprossen nach Wahl (z.B. Brokkoli oder Alfalfa)
  5. 4-6 Tortilla Wraps
Anleitung
  1. Den Macadamia-Chèvre nach obigem Rezept vorbereiten.
  2. Den Tofu und den Tempeh in 0,5 cm*0,5 cm und ca. 5 cm lange/dicke Streifen schneiden. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und den Tofu & Tempeh zusammen mit etwas Öl von allen Seiten anbraten. Mit den Provence Kräutern verfeinern, und bei mittel-hoher Hitze gelegentlich umrühren. Anschließend mit der Sojasauce ablöschen, kurz reduzieren lassen und beiseite stellen.
  3. Die Pilze in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel schälen und in Streifen schneiden, und beides mit etwas Öl scharf anbraten. Den Knoblauch schälen und möglichst fein hacken. Mit dem Salz und dem Knoblauch würzen, und mit dem Rotwein ablöschen. Einreduzieren lassen und ebenfalls beiseite stellen.
  4. Für die Dijon Sauce einfach alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und abschmecken.
  5. Inzwischen das Gemüse schneiden (Rotkraut so dünn wie möglich) oder in mundgerechte Stücke zupfen.
  6. Den Wrap flach auf ein Brett legen und im unteren Drittel ca. 2 EL Macadamia Chèvre verstreichen, sowie etwas Salat und Gemüse verteilen. Mit Sprossen, Sauce, und dem Tofu-Tempeh on top finalisieren.
  7. Den Wrap nun von den Seiten etwas einschlagen und von unten her nach oben zusammenrollen, sodass eine feste Teigrolle entsteht.
  8. Bon appétit
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Frühlingswald Pesto

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Endlich ist der Frühling da! Die Sonne wird immer wärmer, die Vögel zwitschern und da zieht es meine Familie und mich wieder vermehrt in den Wald. So auch das vergangene Wochenende. Ich habe fleißig Bärlauch und Brennnessel gesammelt,  und für euch verschiedene Rezepte entwickelt, damit ihr gesund in den Frühling starten könnt.  In den kommenden Tagen werde ich euch damit versorgen . Hier das erste Rezept in dieser Woche:

Diese beiden Frühlings-Pestos versorgen euch mit allem was ihr in der Übergangszeit braucht!

Die Brennnessel fördert den Stoffwechsel, ist reich an Flavonoiden welche durch ihre antioxidative Wirkung zum Zellschutz beitragen, Eisen, Vitamin  A+C (2x mehr als Orangen) und Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium und Silizium und verfügt außerdem über einen hohen Eiweißgehalt.

Bärlauch hat ähnliche gesundheitliche Vorteile wie die Brennnessel und zusätzlich noch eine feine Knoblauchnote. Er wirkt entzündungshemmend und blutdrucksenkend. 

 

Für 4 Personen braucht ihr:

Zwei Hand voll Brennnessel oder 1 Hand voll Bärlauch

Eine Hand voll Nüsse/Kerne/Samen-Mix (Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Hanfsamen etc.)

3 EL kaltgepresstes Öl (Olivenöl, Hanföl, Sesamöl etc.)

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer

1 Schuss Zitrone

 

Die Brennnessel zuerst in Wasser blanchieren und dann abtropfen lassen. Die Nüsse kurz in einer Pfanne anrösten. Brennnessel, Nüsse und Öl im Häcksler vermengen. Salz und Pfeffer dazu und alles gemeinsam häckseln. Das Pesto abschmecken und servieren. Ich empfehle dazu Bio-Nudeln nach Wahl z.B.: Hartweizen-Hirse Spaghetti aus dem Bioladen. Die Pestos schmecken aber auch sehr gut aufs Brot geschmiert, in Sandwiches oder als Zwischenlage in Kartoffelaufläufen. 

Den Bärlauch könnt ihr roh in den Häcksler geben, dann behält er seine volle Geschmacksvielfalt.

Gutes Gelingen!

PS: Hinweise zum richtigen Umgang mit Bärlauch findest ihr z.B. unter https://experimentselbstversorgung.net/baerlauch-maigloeckchen-oder-herbstzeitlose/

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Strangolapreti

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Strango-was?

Strangolapreti sind traditionell italienische Spinatknödel, die in einer würzigen Tomatensauce serviert werden. Auf die Idee bin ich gekommen, nachdem es wieder frischen Blattspinat auf den Märkten gibt, und sich in meiner Küche Unmengen an alten, harten Semmeln angesammelt hatten. Also eine Mischung aus Frühling und Zero-Waste, eine tolle Kombination!

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Woraus bestehen Strangolapreti?

Im Prinzip aus Semmelwürfeln und Spinat, sowie ein paar Gewürzen. Klingt eigentlich ganz einfach und unaufgeregt. Aber die Knödel haben es geschmacklich in sich, vor allem in Kombination mit einer würzig-feinen Tomatensauce. Sie sind schön sättigend, wärmen uns in der kühlen Übergangszeit und sind schnell gemacht.

Hier das Rezept dazu:

Strangolapreti
Italienische Spinatknödel in würzig-feiner Tomatensauce
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Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
25 min
Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
25 min
Knödel
  1. 900 g frischen Blattspinat (oder 400 g TK)
  2. 500 g Semmelwürfel
  3. 300 ml pflanzl. Milch (z.B. Hafermilch von Joya)
  4. 2 EL Hefeflocken
  5. 1 Prise Kala Namak (schwarzes Salz)
  6. 1/2 TL Majoran
  7. 1/2 TL frischen Thymian
  8. 1,5 TL Salz
  9. 1 Knoblauchzehe
  10. Etwas Pfeffer
  11. Etwas Mehl oder Semmelbrösel für die Bindung
  12. 1/2 Zwiebel
  13. Etwas Öl zum Anbraten
Tomatensauce
  1. 500 ml Polpa di Pomodori / Tomaten Passata
  2. 1/16 l Rotwein
  3. 1 Zwiebel
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 2 EL Tomatenmark
  6. 0,5 cm frische Chili
  7. 1 TL Essig
  8. 1 TL Salz
  9. 1 TL frischen Thymian
  10. 1 TL Oregano
  11. etwas Öl zum Anbraten
Für die Knödel
  1. Die Zwiebel schälen, fein schneiden und kurz mit etwas Öl goldgelb braten.
  2. Den Blattspinat waschen und von den groben Stängeln befreien
  3. Den Blattspinat kurz (1-2 Minuten) in kochendem Wasser blanchieren
  4. Semmelwürfel mit der pflanzlichen Milch vermengen und etwas einweichen lassen
  5. Die gebratenen Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Hefeflocken, Kala Namak, Majoran und Thymian hinzufügen
  6. Den blanchierten Blattspinat beimengen, darauf den fein geschnittenen Knoblauch und gut durchrühren
  7. Den Ofen auf 120 Grad Celsius (Umluft) aufheizen
  8. Aus der Masse mit den Händen kleine Knödel formen (ca. 1 gehäuften EL pro Knödel)
  9. Die Knödel in eine ofenfeste Form legen und diese mit ca. 1/8 l Wasser befüllen
  10. Die ofenfeste Form mit Frischhaltefolie bespannen und mit einem spitzen Messer 4-5 kleine Einstiche machen
  11. Die Knödel für 25 Minuten in den Ofen
  12. Achtung: Bei mehr als 120° C schmilzt die Frischhaltefolie, was es zu vermeiden gilt!
Für die Sauce
  1. Zwiebel fein schneiden und mit etwas Öl leicht bräunlich braten
  2. Mit Rotwein ablöschen und reduzieren lassen
  3. Die passierten Tomaten einfließen lassen und kürz aufkochen lassen
  4. Den Chili von den Kernen befreien und klein schneiden
  5. Knoblauch klein schneiden
  6. Salz, Chili und Knoblauch, sowie Essig und das Tomatenmark einrühren und 5 Minuten köcheln lassen
  7. Die Sauce mit einem Pürierstab nicht allzu fein pürieren
  8. Frischen Thymian und Oregano hinzufügen und bei niedriger Temperatur ziehen lassen.
Anrichten
  1. Nach 25 Minuten sind die Strangolapreti fertig. Diese aus dem Ofen nehmen.
  2. Tomatensauce auf einem Teller verteilen, darauf 2-3 Spinatknödel anrichten.
  3. Mit Kräutern und etwas Hefeflocken bestreuen
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UPDATE:

Natürlich lässt sich die Rezeptur variieren. Ein paar Tage später kreierte ich eine Abwandlung mit Bärlauch und auch mit Brennnesseln (Brennnesselspinat). Passend dazu gab es eine feine Pilzrahmsauce.

Dazu einfach 1-2 Hände voll frischen Bärlauch oder Brennnesseln in die Knödelmasse (aber eben ohne den Spinat) verarbeiten – entweder klein geschnitten oder püriert – und dem restlichen Rezept gleich folgen.

Bitte beachtet, dass der Ofen nur auf Heißluft arbeitet, sonst schmilzt euch die Folie. 

 

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Knusprig gebackene Steinpilze

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Sommer- und Herbstzeit ist Steinpilz-Zeit!

Unsere Wälder, von der Steiermark, über Salzburg bis nach Tirol, sind momentan nicht nur voll mit Eierschwammerln (siehe EIERSCHWAMMERLSUPPE), ab Mitte August sind die Pilze die „Herrn der Wälder“. Dabei sind die Steinpilze sowie die Herrenpilze die bekanntesten und beliebtesten Vertreter ihrer Art. Kein Wunder: sie schmecken köstlich und sind einfach zu erkennen und nicht mit ungenießbaren oder giftigen Verwandten zu verwechseln.

Für knusprige, gebackene Steinpilze benötigt ihr eigentlich nicht viel. Also ran an den Herd!

Pilze:

750 g geputzte Steinpilze in Scheiben geschnitten (ca. 0,4 cm dünn)

 

Panierflüssigkeit:

4 EL Mehl nach Wahl

¼ l pflanzl. Milch (z.B. Bio Soja Milch Pur von Joya)

1 TL Hefeflocken

3/4 TL Salz

Etwas Pfeffer

 

Panade:

2 Becher Vollkornsemmelbrösel

 

Sonstiges:

Öl zum Backen/Frittieren

 

Das Mehl in eine Schüssel geben, mit der pflanzlichen Mich gut durchmischen und mit Salz, Hefeflocken und etwas Pfeffer vermengen und kurz rasten lassen.

Die Vollkornsemmelbrösel in einer zweiten Suppenschüssel vorbereiten.

Die Pilze zuerst beidseitig in der Panierflüssigkeit wenden, mit einer Gabel herausholen und kurz abtropfen. In die Schüssel mit den Semmelbröseln legen und den Pilz auf beiden Seiten mit den Bröseln bedecken. Herausnehmen und auf einem separaten Teller ablegen.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen, auf mittel-hohe Temperatur zurückschalten, und für ca. 4-5 Minuten frittieren. Wenden und weitere 6 Minuten herausbacken, bis die Panade auf beiden Seiten knusprig ist.

Auf einem mit Küchenrolle ausgelegtem Teller legen, kurz abtropfen lassen und anrichten.

Entweder mit etwas Zitrone genießen, oder eine schnelle Joghurtsauce anrichten. Dazu einfach ca. 150 g Sojajoghurt (z.B. Bio Joygurt natur oder Greek Joygurt natur [für eine kräftigere Konsistenz]) mit etwas Salz, Petersilie, Schnittlauch, Zitronensaft und etwas Pfeffer zusammenmischen.

Gutes Gelingen!

 

Kochworkshop Grill & Chill + Rezepte

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Kühle Drinks, coole Cocktails, tolle Salate, Grillgut in unterschiedlichen Marinaden und geniale Grillgerichte gab es Ende Juni beim Vegan Dreams Kochworkshop „Grill & Chill“.

Heiß war es nicht nur am Griller, das Wetter hat auch gut mitgspielt; alles wunderbar 🙂

Zudem wurde geräuchert, der Geschmack von Walnussholz bekam den BBQ Karfiol Wings äußerst gut.

Folgendes haben wir gezaubert:

1) Piña Colada
2) Grillgut mit klassischer Kräutermarinade
3) Greek Joygurt Tsatsiki
4) Grillgut mit Asia Marinade
5) Cole Slaw
6) Grillgut mit Zitronen-Knoblauch Marinade
7) Grillgut in Orangen-Paprika Marinade
8) Indische Süßkartoffel Sticks
9) Jungzwiebel Catalania Style
10) BBQ Karfiol Wings
11) klassische Kräuterbutter, Kräuterbutter experimentell (mjamm!), hausgemachte Cocktailsauce, klassische Kräutersauce
12) Sweet Lemongras-Salsa-Spieße

WOW! So viele unterschiedliche Gerichte, Saucen und Marinaden. 🙂

Zudem kann ich euch hier zwei Rezepte für eure eigene Grillerei oder -party mitgeben:

Orangen-Paprika Marinade:

2 Orangen (Saft)
¼ Orange (Zesten)
4 EL Ajvar
2-3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
½ TL Salz
1 EL Agavendicksaft

Alles in einer Schüssel zusammenmischen und über das geeignete Grillgut träufeln. Gut durchmischen und für zumindest 2 h einwirken lassen.

Hierfür eignen sich besonders Paprika, Zucchini, Kartoffeln, Karfiol, Tofu natur und Sojasteaks (bereits eingeweicht und abgetropft)

 

Tsatsiki:

1/2 Salatgurke
5 EL Greek Joygurt Natur
2 Knoblauchzehen (gepresst)
1,5 TL Salz (gestrichen)
1/2 TL gemahlenen Bockshornklee
1/4 TL Oregano
etwas Zitronensaft

Für das Tsatsiki die Gurke in kleine längliche Stifte schneiden, mit dem Greek Joygurt Natur und den Kräutern und Gewürzen vermengen und im Kühlschrank etwas nachziehen lassen, bis der Strudel fertig ist.

 

Macht’s gut!

 

Spargel Pilz Lasagne mit Rohnen-Nudelblättern

 

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Beim Kochworkshop „Bella Italia“ gab es neben Caprese, Pizze und Dolci, auch Lasagne mit handgefertigten Nudelblättern. Entgegen der allgemeinen Meinung, dass das ohne Ei nicht funktioniere, wird oftmals vergessen, dass italienische Pasta nie mit Ei ist, und lediglich aus zwei Zutaten besteht: Hartweizengries und Wasser. Da wir aber mit der Hand fertigen, brauchen wir ein wenig mehr, aber der rein pflanzliche Anspruch bleibt natürlich bestehen 😉

Und weil ich die Farbe und die leichte Geschmacksnuance von roten Rüben sehr gerne habe, färben wir die Nudeln ganz einfach ein. Das ganze funktioniert übrigens auch prima mit Karottensaft, feinst püriertem Spinat oder sogar Moringa…der Fantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt!

Das Rezept ist geeignet für Nudelgerichte aller Art, von Lasagne, Linguini, aber auch Tortellini. Es funktioniert mit der Nudelmaschine und auch mit einem Nudelwalker 🙂

Ihr braucht:

Teig:                                                                             Spargel-Pilz Sauce:

200 g feines Mehl (Dinkel oder Weizen)           8 Pilze

80 g groben Gries (Dinkel oder Weizen)          12 Stangen grüner Spargel

150 ml Rote Rüben Saft                                           3 Frühlingszwiebel

1 TL Salz                                                                       2 Knoblauchzehen

  Etwas Mehl für die Arbeitsfläche                      1 EL Tomatenmark

                                                                                        1 TL Majoran (z.B. von Sonnentor)

 Käsige Béchamel:                                                    1 TL Oregano (z.B. von  Sonnentor)

 50 g pflanzl. Butter (z.B. Alsan Bio)                   1 Zweig Rosmarin        

3 EL Mehl (Weizen oder Dinkel)                           1,5 TL Salz 

750 ml Vollkornhafermilch (z.B. von Joya)     250 ml Wasser  

8 EL Hefeflocken (z.B. von Erntesegen)          Öl zum Anbraten

2-3 Lorbeerblätter                                                  ggf. Rotwein zum Ablöschen

 2 TL Salz  

 1 EL Cashewmus         

  etwas Muskatnuss Abrieb        

 etwas Hefeflocken und Sesam zum Bestreuen 

Für den Nudelteig das Mehl mit dem Gries und dem Salz in einer Schüssel vermengen, und mit dem rote Rüben Saft mischen. Mit den Knethaken des Mixers für 2-3 Minuten gut verrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht (gegebenenfalls mit der Hand nachhelfen). Den Teig zu einer Kugel formen und für 30-60 Minuten abgedeckt im den Kühlschrank lagern.

Für die Spargel-Pilz Sauce das Gemüse in kleine Stückchen schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl leicht anbraten. Knoblauch fein schneiden, dem Gemüse beimengen, mit den Gewürzen verfeinern. Das Tomatenmark unterrühren, mit Wasser (und eventuell davor mit Rotwein) ablöschen und kurz bei mittlerer Temperatur reduzieren lassen. Die Pfanne beiseite stellen.

Inzwischen die Nudelblätter fertigen. Dazu entweder mit einer Nudelmaschine (nach Anleitung, bis Stufe 5 bis 6) arbeiten, oder mit einem Nudelwalker. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche verteilen, ca. 1/3 des Teiges abschneiden und solange ausrollen, bis der Teig sehr dünn wird. Dabei den Teig gelegentlich wenden und mit Mehl bestäuben. Den dünnen Teig nun längs nach zusammenfalten, mit etwas Mehl stäuben und erneut ausdünnen. Den Prozess 4-5 Mal wiederholen bis ein dünner, fester langer Teig entsteht. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Für die leicht käsig Béchamel Sauce, die pflanzliche Butter in einem Topf zum schmelzen bringen, mit Mehl stauben und mit der Hafermilch ablöschen. Nun mit einem Schneebesen solange rühren, bis sich die Klümpchen aufgelöst haben. Die Lorbeerblätter und den Muskatnuss Abrieb hinzufügen und salzen. Die Temperatur auf die niedrigste Stufe zurückschalten. Abschließend noch das Cashewmus und die Hefeflocken einrühren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Falls es zu dick wird (Brei) , abhängig vom verwendeten Mehl, noch mit etwas mehr Hafermilch  strecken und gut verrühren. Falls es zu dünn/wässrig ist, einfach mit mehr Hefeflocken vermengen.

Nun die Teigblätter mit einem Messer zurecht schneiden (ca. 5*10 cm) und eine ofenfeste Form (ca. 20*15cm) herrichten.

Den Boden der Form mit einem Schöpfer Béchamel befüllen, Nudelblätter ablegen, sodass alles gut bedeckt ist. Nun eine dünne Schicht des Gemüses darauf verteilen. Dabei darauf achten, dass das Gemüse gut verteilt ist und nicht zu hoch/dick aufträgt. Weiter so verfahren, bis 3-4 Schichten erreicht sind. Die letzte Nudelschicht oben nur mehr mit dem Rest (3-4 Schöpfer) der Béchamel versehen.

Oben drauf noch mit ein paar Hefeflocken und Sesam bestreuen.

Die Lasagne nun für 40 Minuten in den Ofen, bis die oberste Schicht knusprig-bräunlich ist. 

Lasst es euch gut gehen!

 

 

Erbsenfalafel auf Wildkräutersalat

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Falafel sind ja Klassiker in der veganen Küche. Ich esse sie sehr gerne und wollte diese innovieren, verbessern und erweitern. Also habe ich einige Experimente durchgeführt und unterschiedliche Rezepte entwickelt. Falafel auf Basis von Erbsen hatte ich bisher noch nie zuvor gesehen oder davon gehört, deshalb möchte ich euch mein Rezept dazu nicht vorenthalten! Sie schmecken meiner Meinung nach frischer als ihr „Original“ und sind farblich sehr ansprechend. In Kombination mit den frischen Wildkräutern, die es momentan in den Wiesen und Waldrändern gibt, ergibt das eine schnelle und überaus schmackhafte Speise . 😉

Falafel:

1 Becher grüne Schälerbsen 

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

1 kl. Bund Petersilie

3-4 EL Olivenöl

2 TL Salz

etwas Pfeffer

2 TL Kreuzkümmel gemahlen

½ Zitrone (Saft) 

4-5 EL Kichererbsenmehl

Sonstiges:

Hummus

Öl zum Frittieren 

Wildkräuter

Gemüse der Saison

Die Schälerbsen für mindestens 2 Stunden in Wasser einlegen.

Für die Falafel die eingeweichten Schälerbsen vom Einweichwasser befreien. Mit allen Zutaten außer dem Kichererbsenmehl und dem Frittieröl in einen Cuttter oder Blender geben und gut durchmixen. Die Masse in eine separate Schüssel geben und das Kichererbsenmehl unterheben. Die Masse sollte nun für ca. 15 Minuten rasten.

Das Öl in einem Topf auf 170 Grad erhitzen (Stäbchenprobe machen). Mit einem Teelöffel kleine Bällchen aus der Falafelmasse formen und vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Die Frittierzeit beträgt in etwa 1 Minute, bis sie knusprig-braun sind. Auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Die Wildkräuter mit dem Gemüse der Saison auf einem Teller anrichten, dazu noch Hummus darauf verteilen und die Falafel darauf platzieren.

 

Lasst es euch gut gehen! 🙂

 

 

Spinat-Mandelfeta Strudel mit Tsatsiki

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Der Klassiker der griechischen Küche neu interpretiert: mit frischem jungen Blattspinat, säuerlichem Mandel-Feta und erfrischendem, griechischen Gurkensalat.

Ob ihr den Teig selbst macht oder einen fertigen Blätterteig/Strudelteig verwendet – in Zeiten von Schnell-Schnell – obliegt euch! Weil ich beim Kochen unseren Babybub nebenbei am Arm hatte, habe ich auf einen veganen Blätterteig aus dem Kühlregal zurückgegriffen 😉

Bei mir findet ihr hier aber ein einfaches Strudelteigrezept, mit dem ich immer arbeite. Falls ihr ambitioniert seid 🙂

Folgende Zutaten braucht ihr:

Teig:

175 g glattes Mehl

1/16 l lauwarmes Wasser

1/2 TL Salz (gestrichen)

1 EL Öl

Bio Soja- oder Hafermilch zum Bestreichen

etwas schwarzer Sesam zum Bestreuen (kurz vor dem Ofen!)

 

Fülle:

400-500 g frischen Blattspinat

1 Knoblauchzehe (gepresst)

1,5 TL Salz (gestrichen)

1 TL Majoran

etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

 

Mandel-Feta:

1/2 Becher Mandeln (ohne Haut), zumindest 2 h in Wasser eingeweicht

4 EL Greek Joygurt Natur

1 TL Salz

1 EL Apfelessig

1/2 Zitrone (Saft)

1 Knoblauchzehe (gepresst)

ca. 5-10 EL Wasser zum mixen (je nach Mixer)

 

Tsatsiki:

1/2 Salatgurke

5 EL Greek Joygurt Natur

2 Knoblauchzehen (gepresst)

1,5 TL Salz (gestrichen)

1/2 TL gemahlener Bockshornklee

1/4 TL Oregano

etwas Zitronensaft

 

Für den Strudel alle Zutaten zu einem Teig vermengen, und gut durchkneten. Zu einer Kugel formen und 30 Minuten lang im Kühlschrank abgedeckt rasten lassen.

Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Zwischenzeitlich den Blattspinat waschen und kurz in heißem Wasser blanchieren. Abtropfen lassen, mit den restlichen Zutaten würzen und abschmecken, und zum Abkühlen beiseite stellen.

Für den Mandel-Feta alle Zutaten in einen Blender geben und gut durchmixen, bis ein leicht festes Nuss-Püree entsteht.

Nach 30 Minuten Rastzeit, den Strudelteigrohling – länglich vorgeformt – auf eine bemehlte Fläche geben und mit dem Nudelholz länglich ausrollen. Danach über den Handrücken ziehen und dehnen, bis der Teig dünn genug ist. Den Blattspinat oberen Ende der Breite platzieren, den Mandel-Feta darauf verteilen (auch etwas unter den Spinat-Berg geben!), und Schritt für Schritt den Strudel einrollen. Den eingeschlagenen Strudel mit pflanzlicher Milch bestreichen, mit schwarzem Sesam bestreuen und für ca. 20 Min in den Ofen.

Für das Tsatsiki die Gurke in kleine längliche Stifte schneiden, mit dem Greek Joygurt Natur und den Kräutern und Gewürzen vermengen und im Kühlschrank etwas nachziehen lassen, bis der Strudel fertig ist.

Den warmen Strudel in gerechte Stücke schneiden, mit etwas Tsatsiki anrichten und genießen!

Guten Appetit – Kalí órexi !

Tipp: Anfang bis Mitte der 00er Jahre galt das Pressen von Knoblauch als Barbarei 😀 . Wo man auch hinsah, jede/r TV Köchin und -Koch schnitt den Knoblauch fein. Angeblich gingen ansonsten Aromen  verloren… Für bestimmte Zubereitungsweisen mag das zwar stimmen, aber durch das Pressen entsteht ein intensiver Geschmack, den ich in (veganen) Joghurtsaucen, im Salat oder wie hier im Mandel-Feta nicht missen möchte!

 

Grüntee Nudel Bowl

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Wer mal etwas Exotisches essen möchte, sollte sich diese Grüntee Nudel Bowl mit rauchigen Tofu-Haferbällchen,  zweierlei Ofen-Pommes, rohem Gemüse & Obst und Teriyaki-Hanfsauce zu Gemüte führen. Die Kombination aus herb, sauer, süß und scharf lässt eure Geschmacksknospen explodieren!

Lasst euch von den vielen, verschiedenen Arbeitsschritten nicht abschrecken, es geht ruck-zuck 😉

Folgendes braucht ihr (für 2 Personen):

150 g Cha Soba Nudeln (gibt es in diversen Bioläden)

1 Karotte (spiralisiert oder „julien“

1/4 Jungzwiebel (in dünne Streifen geschnitten)

1/2 Apfel (in dünne Spalten geschnitten)

1/2 Kiwi (enthäutet und in dünne Scheiben geschnitten)

1/2 Chili (entkernt und geschnitten)

1 TL Leinsamen

2-3 EL Granatapfelkerne

6 Pekannüsse

(Ich habe noch zusätzlich Olivenöl-„Kaviar“ genommen, ist aber kein Muss)

 

Damit sind einmal die einfachen Zutaten beisammen 😉

 

Für die Sauce empfehle ich:

1/16 l Sojasauce (Tamari)

1 Msp. Knoblauchpulver

1/2 TL Miso-Paste

1 Schuss Hanföl

1 TL Agavendicksaft

1 Prise Hanfsamen

1 Prise Sesam

 

Für die Tofu-Haferbällchen benötigt ihr folgendes:

100 g Tofu geräuchert

4 EL Haferflocken (feinblättrig)

8 EL Wasser (zum kurzen Einweichen der Haferflocken)

1 TL Tomatenmark

1/2 TL Dijonsenf

1 TL Majoran

1 Schuss Liquid Smoke oder 1 TL Rauchsalz

2 TL Petersilie

1/2 – 1 TL Salz (wenn Rauchsalz verwendet wird nur 1/2 TL)

1 TL Johannisbrotkernmehl

etwas Rapsöl zum Braten

 

Für die Ofen-Pommes jeweils 3-4 Erdäpfel in Spalten schneiden und in zweierlei Marinaden kurz einlegen:

BBQ Marinade:

3 EL Olivelöl

1 TL Paprikapulver edelsüß

1 TL Zitronenthymian (von Sonnentor)

1 Msp. Knoblauchpulver

1 TL Rauchsalz

1 Prise Pfeffer

 

Kurkuma-Marinade:

3 EL Olivenöl

1 TL Kurkuma

1/2 TL Kümmel

2 TL Erdäpfelgewürz (von Sonnentor)

1 TL Salz

 

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Erdäpfelspalten in den einzelnen Marinaden wenden und kurz ziehen lassen. Ein Backpapier auf ein Backblech legen. Die marinierten rohen Pommes mit etwas Abstand voneinander auf das Backblech legen und für 20-25 Minuten in den Ofen.

Inzwischen für die rauchigen Tofu-Haferbällchen, den Hafer mit dem Wasser vermengen, sodass diese weich werden. Den Tofu mit der Hand fein zerbröseln und mit allen restlichen Zutaten inkl. dem weichen Hafer vermengen. Kurz rasten lassen, damit das Johannisbrotkernmehl wirken kann.

Das rohe Gemüse und Obst passend vorbereiten und schneiden und beiseite stellen.

Für die Sauce die Zutaten (außer Hanfsamen und Sesam) in einem Schraubglas vermischen und gut durchschütteln. (Ihr könnt die Sauce klassisch zum Ablöschen der Tofu-Hafer Bällchen nehmen, oder aber – wie ich – als Sauce für alles am Teller anrichten. Ich mag die Kombination mit den Nudeln einfach sehr gerne…)

Aus der Tofu-Hafer Masse mit einem Teelöffel kleine Bällchen formen und in einer beschichteten Pfanne mit etwas Rapsöl von allen Seiten knusprig herausbraten.

Die Grüntee Nudeln nach Packungsanleitung kochen, abseihen und mit etwas Olivenöl vermengen, damit sie nicht zusammenkleben. Dieser Arbeitsschritt sollte beinahe ganz am Ende gemacht werden, damit die Nudeln frisch sind 😉

Eine tiefe Suppenschüssel nehmen, die Grüntee Nudeln darauf verteilen. In der Mitte etwas Platz für ein Schälchen lassen, in welches die Teriyakisauce mit den Hanfsamen und Sesam kommt. Das Gemüse und Obst dekorativ auf den Nudeln verteilen. Die Ofen-Pommes volée aus dem Ofen in den Teller übernehmen.

Genießt dieses Meisterwerk mit all seinen geschmacklichen Nuancen und Facetten!