Vegan Planet Wien & Macadamia Chèvre

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Impressionen der Vegan Planet Wien. Fotos mit freundlicher Genehmigung von der wunderbaren Bettina Rabler-Kraker

 

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French Wrap – das ganze Rezept findest du hier!

 

Traumhaft schön war es auf der Vegan Planet Wien!

Viel tolles Essen, viele tolle Menschen, viele tolle Gespräche, und viel Inspiration!
Ich durfte auch etwas mitmischen und konnte meine Passion, das Kochen und das Kochen vor Menschen, auf der wunderbaren Kochshowbühne ausleben 🙂
Zuerst danke euch für euer Interesse an der Show, und auch für das sehr sehr positive Feedback! Darüber hinaus hat sehr viel Spaß gemacht für euch zu kochen und eure vielen interessanten Fragen zu beantworten. 

 

Wasser im Mund?

Für alle, die nicht auf der Vegan Planet Wien waren, oder es nochmal ganz genau wissen möchten: Es gab französisch angehauchte French Wraps mit Macadamia-Chèvre, Rotwein Pilz-Zwiebeln, geräuchertem Tofu und Tempeh, dazu saisonales Gemüse und eine Dijon-Sauce.

 

Chè-was?

Chèvre ist ein französischer Ziegenfrischkäse, der weltweit hohe Beliebtheit hat. Da ich vor über 15 Jahren (damals noch nicht vegan) selbst für einen Monat in Paris gelebt habe, weiß ich die französische Küche zu schätzen. Nun versuche ich auch diese zu verbessern, in dem ich rein pflanzliche Zutaten dafür verwende. Der Geschmack ist eine Mischung aus säuerlicher Basisnote, und herbem Abgang durch die Macadamianüsse, dazu die Frische des Schnittlauches: ein perfekter würziger Nussaufstrich, der sich vor dem Original nicht verstecken muss. Im Gegenteil: gesund, ohne Cholesterin, klimaschonender und tierleidfrei!

 

Die gute Nuss

Macadamias werden auch als die Königinnen der Nüsse bezeichnet. Sie verfügen über äußerst viele mehrfach-ungesättigte Fettsäuren, sind voller Protein und Ballaststoffen / Faserstoffen, Calcium und B-Vitaminen. Zudem sind dafür bekannt, dass den Cholesterinspiegel des Blutes reduzieren können. 

Klingt doch so gut, dass sofort der Appetit kommt, oder? 😉 

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Eine köstliche Basis für ein Sandwich, als Inlay für Wraps oder auch als Geschmacksträger in Burger geeignet

.

Das ganze Rezept: LE WRAP

Wie versprochen findet ihr hier das Rezept für den Macadamia-Chèvre. Viel Spaß damit und gutes Gelingen!

EDIT: Weil es euch so gut gefallen hat, habt ihr hier (untenstehend) das ganze Rezept des French Wraps! 🙂 Bon Appètit!

 

Macadamia Chèvre
Portion 6
Ein wunderbarer herb-säuerlicher, rein pflanzlicher Nussaufstrich im Stile eines französischen Chèvres.
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Zubereitungszeit
2 hr
Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
2 hr
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1 Becher Macadamia Nüsse
  2. 1/2 Becher Mandeln geschält
  3. 1 Zitrone (Saft)
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 2 EL Essig
  6. 1 TL Salz
  7. 1/2 Becher Cremesse von Joya
  8. 1/8 l Wasser
  9. 1 Bund Schnittlauch
Anleitung
  1. Die Nüsse für 2 Stunden (oder über Nacht) in Wasser einweichen. Abspülen und in einen Blender geben.
  2. Die Zitrone auspressen und den Saft, gemeinsam mit den anderen Zutaten (außer dem Schnittlauch) ebenfalls in den Blender geben.
  3. Für den Nuss-Chèvre nun die Zutaten in dem Blender mixen, bis eine cremig-samtige Konsistenz entsteht. Gegebenenfalls abschmecken.
  4. Den Schnittlauch fein schneiden und der Masse beimengen und anschließend bis zur Verwendung kühl stellen.
Anmerkungen
  1. Hinweis: Wer keinen Blender hat, kann auch einen Stabmixer verwenden. Dazu alles in einem hohen Gefäß mit etwas mehr Wasser für mehrere Minuten pürieren!
Vegan Dreams - Kochworkshops & Private Cooking http://www.vegandreams.at/

 

French Wrap
Portion 4
Le Wrap - ein Hauch Frankreichs
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Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Tofu-Tempeh
  1. 100 g Räuchertofu
  2. 100 g Tempeh
  3. 2 TL Kräuter der Provence
  4. 1/16 l Sojasauce
  5. 1/16 l Schwarzer Reis - Sesam Milch (mit dem AND SOY Maker gemacht; für eine herbe Note; kann im Notfall aber auch weggelassen werden)
  6. etwas Rapsöl zum Braten
Rotwein Pilze und Zwiebel
  1. 100 g braune Champignons
  2. 100 g Kräuterseitlinge
  3. 100 g Seiden-Austernpilze
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 1 TL Salz
  6. 1/16 l veganer Rotwein
  7. etwas Rapsöl zum Braten
Dijon Sauce
  1. 250 g Joygurt natur von Joya
  2. 1/2 Becher Finesse von Joya
  3. 1 TL Salz
  4. 1 TL Kräuter der Provence
  5. 3 TL Dijonsenf
Sonstiges
  1. Salate der Saison
  2. 3 Stängel Grünkohl
  3. 1 Handvoll Rotkraut
  4. Sprossen nach Wahl (z.B. Brokkoli oder Alfalfa)
  5. 4-6 Tortilla Wraps
Anleitung
  1. Den Macadamia-Chèvre nach obigem Rezept vorbereiten.
  2. Den Tofu und den Tempeh in 0,5 cm*0,5 cm und ca. 5 cm lange/dicke Streifen schneiden. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und den Tofu & Tempeh zusammen mit etwas Öl von allen Seiten anbraten. Mit den Provence Kräutern verfeinern, und bei mittel-hoher Hitze gelegentlich umrühren. Anschließend mit der Reis-Sesam Milch und der Sojasauce ablöschen, kurz reduzieren lassen und beiseite stellen.
  3. Die Pilze in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel schälen und in Streifen schneiden, und beides mit etwas Öl scharf anbraten. Den Knoblauch schälen und möglichst fein hacken. Mit dem Salz und dem Knoblauch würzen, und mit dem Rotwein ablöschen. Einreduzieren lassen und ebenfalls beiseite stellen.
  4. Für die Dijon Sauce einfach alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und abschmecken.
  5. Inzwiscqhen das Gemüse schneiden (Rotkraut so dünn wie möglich) oder in mundgerechte Stücke zupfen.
  6. Den Wrap flach auf ein Brett legen und im unteren Drittel ca. 2 EL Macadamia Chèvre verstreichen, sowie etwas Salat und Gemüse verteilen. Mit Sprossen, Sauce, und dem Tofu-Tempeh on top finalisieren.
  7. Den Wrap nun von den Seiten etwas einschlagen und von unten her nach oben zusammenrollen, sodass eine feste Teigrolle entsteht.
  8. Bon appétit
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Kürbis-Ingwer Hummus

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Auf der Veggie Planet in Linz (05.11.2016) gab es von mir einen Tofu-Curry Wrap mit frischem Gemüse, Sprossen und Kürbis-Ingwer Hummus, der den TesterInnen vorzüglich geschmeckt und wohl auch die letzten Tofu-KritikerInnen überzeugt hat 😉

Wie in der Kochshow angekündigt gibt es hier das Rezept zum Hummus für zu Hause:

 

Kürbis-Ingwer Hummus:

200 g gekochte Kichererbsen

¼ Hokkaido Kürbis(gekocht)

1 EL Tahin (Sesammus)

1 Knoblauchzehe

1 daumengroßes Stück Ingwer

1 TL Salz

1,5 TL Kreuzkümmel gemahlen

1 TL Koriander gemahlen

½ Zitrone (Saft)

3 EL Olivenöl

ca. 1/16 – 1/8 l Wasser

Frische Petersilie oder frischen Koriander als Garnitur

 

Den Ingwer von der Schale befreien und mit den restlichen Zutaten in einen Blender geben (inkl. 1/16 l Wasser).

Wer keinen Blender hat, nehme ein hohes Gefäß und einen haushaltsüblichen Stabmixer. Für die Option mit dem Stabmixer sollten etwa 1/8 l Wasser verwendet werden, um das Pürieren zu vereinfachen.

Für ca. 30-60 Sekunden gut durchmixen, in eine Schüssel geben, mit frischer Petersilie oder frischem Koriander garnieren.

Viel vergnügen beim Nachkochen! 🙂

Bio Sojamilch selbst gemacht

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Heute zeige ich euch, wie ihr Sojamilch – eigentlich „Soja Drink“- selbst herstellen könnt.

Es ist kostengünstig, ohne Zusatzstoffe und schmeckt unheimlich gut. Und ihr könnt SELBST bestimmen was rein kommt und drin ist.

Alles was ihr braucht ist ein Blender/Mixer, einen Kochtopf, ein Sieb, Wasser und Sojabohnen. Klingt doch gar nicht so kompliziert?

Übrigens: Österreich ist das perfekte Sojaanbaugebiet! Besonders im Burgenland und im Donaubecken gedeihen die kleinen grünen, oder gelblichen oder schwarzen Bohnen sehr gut. Ein sehr hoher Anteil davon ist aus biologischer Landwirtschaft, aber auch ohne ist die Qualität sehr hoch. Gentechnisch veränderte Sojabohnen sind kein Thema. Diese sind eher in Brasilien und Argentinien zu finden. Dort wird Urwald gerodet, um diese Bohne (und auch Mais) anzubauen, welche wiederum als Tierfutter  (auch in Europa, und Österreich) zum Einsatz kommt.

 

Zutaten:

1/2 – 1 Becher/Kaffeehäferl* Bio-Sojabohnen aus eurer Region (erhältlich in Bioläden oder direkt beim Bauern)

4-5 Becher Wasser, je nach Geschmack

* Wer es wässriger mag, nehme 1/2 Becher; wer es intensiver mag, nehme 1 ganzen Becher.

 

Zusätzlich, wer möchte:

1 Prise Salz

2-3 EL Süßungsmittel nach Wahl (Dattel[sirup], Ahornsirup, Vollrohrzucker,…)

1 Prise Vanillepulver

 

Anleitung:

Die Bio Sojabohnen für 2 Stunden, oder über Nacht, in Wasser einweichen. Das macht sie angenehmer und leichter zu mixen.

Das Einlegewasser abgießen, die Bohnen mit dem frischen Wasser in den Blender und für 30-60 Sekunden mixen. Die Flüssigkeit anschließend über einen Sieb (je feiner desto besser, je öfter desto besser) in den Kochtopf  gießen.

Die rohe Sojamilch ist noch nicht genießbar! Rohe Bohnen, und da gehört die Sojabohne dazu, sind leicht toxisch. Es enthält Lektin, genauer gesagt das Protein Phasin, das zu einer schlechteren Nahrungsaufnahme im Körper führen kann. Nicht nur das: in höheren Mengen können rohe Bohnen zu starken Beschwerden des Darmtraktes führen. Dies kann jedoch durch ein Aufkochen von 15-20 Minuten verhindert werden!

Die rohe Flüssigkeit also nun erhitzen, und für 15 Minuten leicht wallend köcheln lassen. Gelegentilch umrühren, damit nichts anbrennen kann. Beim köcheln entsteht etwas Schaum,  (aufgrund des hohen Eiweißanteils), diesen einfach mit einem Löffel gelegentlich abschöpfen.

Nun ist die Sojamilch genussfertig, wer möchte kann noch Gewürze und Süßungsmittel hinzufügen.  Gegebenenfalls nochmals durch das Sieb gießen, um die Schalenrückstände der Bohne gering zu halten.

Die Sojamilch kann ganz normal für Kaffee, Matcha, Pudding oder Saucen verwendet werden. Sie ist im Kühlschrank für ca. 3 Tage haltbar. Vor dem Trinken immer etwas umrühren, um die abgesetzten Inhaltsstoffe wieder zu vereinen 😉

 

PS: Vor 3-4 Jahren hatte ich bei einem Facebook-Gewinnspiel mitgemacht und u.a. die Keramikflasche im Bild oberhalb gewonnen. Seither ist sie oft im Einsatz gewesen. Sie schützt den Pflanzendrink darin und hält dazu noch extra kühl <3 Eine normale Glasflasche z.B. tut es aber auch!

 

 

Knusprig gebackene Steinpilze

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Sommer- und Herbstzeit ist Steinpilz-Zeit!

Unsere Wälder, von der Steiermark, über Salzburg bis nach Tirol, sind momentan nicht nur voll mit Eierschwammerln (siehe EIERSCHWAMMERLSUPPE), ab Mitte August sind die Pilze die „Herrn der Wälder“. Dabei sind die Steinpilze sowie die Herrenpilze die bekanntesten und beliebtesten Vertreter ihrer Art. Kein Wunder: sie schmecken köstlich und sind einfach zu erkennen und nicht mit ungenießbaren oder giftigen Verwandten zu verwechseln.

Für knusprige, gebackene Steinpilze benötigt ihr eigentlich nicht viel. Also ran an den Herd!

Pilze:

750 g geputzte Steinpilze in Scheiben geschnitten (ca. 0,4 cm dünn)

 

Panierflüssigkeit:

4 EL Mehl nach Wahl

¼ l pflanzl. Milch (z.B. Bio Soja Milch Pur von Joya)

1 TL Hefeflocken

3/4 TL Salz

Etwas Pfeffer

 

Panade:

2 Becher Vollkornsemmelbrösel

 

Sonstiges:

Öl zum Backen/Frittieren

 

Das Mehl in eine Schüssel geben, mit der pflanzlichen Mich gut durchmischen und mit Salz, Hefeflocken und etwas Pfeffer vermengen und kurz rasten lassen.

Die Vollkornsemmelbrösel in einer zweiten Suppenschüssel vorbereiten.

Die Pilze zuerst beidseitig in der Panierflüssigkeit wenden, mit einer Gabel herausholen und kurz abtropfen. In die Schüssel mit den Semmelbröseln legen und den Pilz auf beiden Seiten mit den Bröseln bedecken. Herausnehmen und auf einem separaten Teller ablegen.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen, auf mittel-hohe Temperatur zurückschalten, und für ca. 4-5 Minuten frittieren. Wenden und weitere 6 Minuten herausbacken, bis die Panade auf beiden Seiten knusprig ist.

Auf einem mit Küchenrolle ausgelegtem Teller legen, kurz abtropfen lassen und anrichten.

Entweder mit etwas Zitrone genießen, oder eine schnelle Joghurtsauce anrichten. Dazu einfach ca. 150 g Sojajoghurt (z.B. Bio Joygurt natur oder Greek Joygurt natur [für eine kräftigere Konsistenz]) mit etwas Salz, Petersilie, Schnittlauch, Zitronensaft und etwas Pfeffer zusammenmischen.

Gutes Gelingen!

 

Steirische Eierschwammerlsuppe

 

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Wer gerade in unseren Wäldern unterwegs ist, dem wird auffallen, dass die Farben heuer anders als normal sind. Und zwar ist es sehr, sehr gelb am Boden 😉 Das feuchte Wetter, gepaart mit trockenen Tagen lässt Pilze und Schwammerl nur so sprießen. Des Suchers Glück, sozusagen!

Wer also mit 1-2 kg Eierschwammerl nach Hause kommt, dem sei dieses folgende Rezept ans Herz gelegt.

Steirische Eierschwammerlsuppe

 

Steir. Eierschwammerlsuppe
Portion 4
Köstliche Heimat
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
15 min
Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
15 min
Zutaten
  1. 200 – 400 g geputzte Eierschwammerl (je nach Geschmack und Fundmenge)
  2. 250 g gekochte Erdäpfel
  3. 1 kleine Zwiebel
  4. 1 EL Mehl nach Wahl
  5. 5 EL Bio Joygurt Natur (von JOYA)
  6. 250 ml Finesse (pflanzl. Sahne zB. Hafer oder Soja von JOYA)
  7. 1 TL Kümmel ganz (SONNENTOR)
  8. 2 TL Zitronenthymian (SONNENTOR)
  9. 1 TL Kräuter der Provence (SONNENTOR)
  10. 1 TL Suppenwürze nach Wahl (z.B. Gemüse Suppenwürfel Hildegard bio von SONNENTOR)
  11. 2-3 TL Salz (nach Geschmack, gestrichen)
  12. ¾ l Wasser
  13. Etwas Öl zum Anbraten
  14. Frische Petersilie zum Anrichten
Anleitung
  1. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und gemeinsam mit den Eierschwammerln in einem Suppentopf kurz anrösten.
  2. Die Eierschwammerl können ruhig ganz gelassen werden, selbst wenn sie groß sind. Durch das Braten und Kochen werden sie etwas kleiner.
  3. Die gekochten Erdäpfel in ca. 1*1 cm große Stückchen schneiden und in den Topf geben.
  4. Die Gewürze nun hinzufügen.
  5. Das Ganze kurz umrühren und mit Mehl stauben.
  6. Kräftig umrühren, bis sich die Masse merklich bindet.
  7. Mit dem Wasser ablöschen und umrühren, sodass sich nichts am Topfboden absetzen kann. Kurz aufkochen lassen und mit dem Bio Joygurt Natur und der Finesse verfeinern.
  8. Für 5 Minuten bei niedriger bis mittlerer Temperatur leicht köcheln bzw. ziehen lassen.
  9. Frische Petersilie fein hacken und vor dem Anrichten über die Suppe streuen.
Vegan Dreams - Kochworkshops & Private Cooking http://www.vegandreams.at/

PS: Es geht auch ohne Mehl. Einfach etwas mehr Erdäpfel nehmen und 10-15 Minuten länger köcheln lassen, die Erdäpfel erledigen dann das mit der Bindung. 😉

 

Kochworkshop Grill & Chill + Rezepte

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Kühle Drinks, coole Cocktails, tolle Salate, Grillgut in unterschiedlichen Marinaden und geniale Grillgerichte gab es Ende Juni beim Vegan Dreams Kochworkshop „Grill & Chill“.

Heiß war es nicht nur am Griller, das Wetter hat auch gut mitgspielt; alles wunderbar 🙂

Zudem wurde geräuchert, der Geschmack von Walnussholz bekam den BBQ Karfiol Wings äußerst gut.

Folgendes haben wir gezaubert:

1) Piña Colada
2) Grillgut mit klassischer Kräutermarinade
3) Greek Joygurt Tsatsiki
4) Grillgut mit Asia Marinade
5) Cole Slaw
6) Grillgut mit Zitronen-Knoblauch Marinade
7) Grillgut in Orangen-Paprika Marinade
8) Indische Süßkartoffel Sticks
9) Jungzwiebel Catalania Style
10) BBQ Karfiol Wings
11) klassische Kräuterbutter, Kräuterbutter experimentell (mjamm!), hausgemachte Cocktailsauce, klassische Kräutersauce
12) Sweet Lemongras-Salsa-Spieße

WOW! So viele unterschiedliche Gerichte, Saucen und Marinaden. 🙂

Zudem kann ich euch hier zwei Rezepte für eure eigene Grillerei oder -party mitgeben:

Orangen-Paprika Marinade:

2 Orangen (Saft)
¼ Orange (Zesten)
4 EL Ajvar
2-3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
½ TL Salz
1 EL Agavendicksaft

Alles in einer Schüssel zusammenmischen und über das geeignete Grillgut träufeln. Gut durchmischen und für zumindest 2 h einwirken lassen.

Hierfür eignen sich besonders Paprika, Zucchini, Kartoffeln, Karfiol, Tofu natur und Sojasteaks (bereits eingeweicht und abgetropft)

 

Tsatsiki:

1/2 Salatgurke
5 EL Greek Joygurt Natur
2 Knoblauchzehen (gepresst)
1,5 TL Salz (gestrichen)
1/2 TL gemahlenen Bockshornklee
1/4 TL Oregano
etwas Zitronensaft

Für das Tsatsiki die Gurke in kleine längliche Stifte schneiden, mit dem Greek Joygurt Natur und den Kräutern und Gewürzen vermengen und im Kühlschrank etwas nachziehen lassen, bis der Strudel fertig ist.

 

Macht’s gut!

 

Cherry Pie

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Juni ist Kirschenzeit!

Wunderbar süße, leicht saure Früchte warten darauf von euch verarbeitet zu werden. Wer vom roh essen schon genug hat, sollte diesen köstlichen Kirschkuchen versuchen, dem auch FBI Agent Dale Cooper nicht widerstehen könnte 😉

Für eine 26“ Springform benötigt ihr:

Mürbteig:

350 g feines Dinkelmehl

120 g pflanzl. Butter (z.B. Alsan Bio)

150 g Vollrohrzucker

1 Prise Salz

300 ml Hafermilch (z.B. von Joya)

 

Kirschen:

250-300 g reife Kirschen

2 EL Bio-Kokosblütenzucker (z.B. von Sonnentor)

1 Prise Bio-Vanillepulver (z.B. von Sonnentor)

1/2 Zitrone (Saft)

 

Vanillepudding:

300 ml Sojamilch (z.B. von Joya)

1/2 Pkg. Vanillepuddingpulver

2 EL Kokosblütenzucker (z.B. von Sonnentor)

 

Sonstiges:

2 EL Kokosblütenstaubzucker zum Bestreuen

 

Für den Mürbteig alle Zutaten mit dem Mixer zu einer geschmeidigen Masse verkneten. Die pflanzl. Butter sollte dabei Zimmertemperatur haben. Den Teig für ca. 30 Minuten im Kühlschrank  kalt stellen.

Inzwischen den Pudding lt. Packungsangabe zubereiten und mit Kokosblütenzucker süßen. Den Pudding ebenfalls kühl stellen.

Inzwischen die Kirschen von den Kirschkernen befreien. Dazu gibt es einige Utensilien, die die Arbeit erleichtern (vom praktischen Handknipser, bis zum vollautomatischen Entkerner gibt es alles!).

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Springform entweder a) ausfetten & leicht bemehlen oder b) am Boden mit Backpapier auslegen. Den Teig in handflächengroße Stücke schneiden, mit der Hand passend modellieren und damit Stück für Stück die Springform auslegen. Den Rand mit ca. 2 cm hohen Teigstücken kreisrund auslegen. Mit einer Gaben kleine Einrisse bzw. Luftlöcher machen.

Den Teig nun für ca. 8 Minuten „blind backen“. damit dieser auch schön durch wird.

Die Kirschen in eine Schüssel mit etwas Zitronensaft, Vanille und Kokosblütenzucker vermengen.

Den halb fertigen Boden nun mit dem Pudding befüllen und gut verteilen. Darauf die Kirschen möglichst eben platzieren.

Mit dem restlichen Teig eine dünne kreisrunde Form auswalzen (ca. 1-2 cm größerer Durchmesser aus die Kuchenform) und diese vorsichtig auf den Kuchen leben. Das Kreisende mit dem halb fertigen Teigrand miteinander verbinden und den Kuchen für 20-25 Minuten in den Ofen geben.

Den fertigen Kuchen auskühlen lassen, aus der Springform lösen und mit etwas Kokosblütenstaubzucker bestreuen.

Dazu passt am besten ein Kaffee, schwarz, wie die mondlose Nacht zu Mitternacht! 😉

 

Vanilla Iced Matcha Latte

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Der Sommer ist (fast) da, besser spät als gar nicht 😉

Wer sich an den heißen Tagen etwas Energie gönnen will, dem sei dieser „Vanilla Iced Matcha Latte“ ans Herz gelegt. Nach getaner Gartenarbeit, beim Relaxen in der Hängematte oder als SpätaufsteherInnen-Guten-Morgen Drink: Guter Geschmack und viel Energie sind garantiert!

Die angenehme Frische der glutenfreien Hafermilch, der langanhaltende Energiekick des Matcha Focus Nr. 10, und die kühlend angenehme Süße des Lupinen Vanilleeises verwöhnen euren Gaumen und eure Sinne.

Inhaltlich haben wir hier gute Ballaststoffe, einen hohen Antioxidantien- und Mineralienanteil, und das ganze noch frei von Soja und Gluten! Und schmecken tut es obendrein noch sensationell!

Für 4 Personen benötigt ihr:

1 l kalte glutenfreie Bio Hafermilch von JOYA 

8 Eiswürfel

4 TL Matcha Focus von KISSA 

1 Vanilleschote (halbiert, Mark herausgekratzt)

8 EL Lupinen Vanilleeis von Vegavita

Für süße GenießerInnen: 2 TL Kokosblütenzucker

Die Eiswürfel und die Hafermilch in einen Blender geben. Pro Person ca. 1 gestrichenen TL Matcha Focus hinzufügen. Eine Vanilleschote längs nach halbieren, das Mark herauskratzen, und ebenfalls in den Blender geben. Wer es noch etwas süßer mag, gibt noch zusätzlich 2 EL Kokosblütenzucker hinzu.
Das ganze nun für ca. 30 Sekunden gut durchmixen, bis die Eiswürfel nicht mehr spürbar sind und in Gläser füllen. 

Jedes Glas abschließend mit 2 EL Lupinen Vanilleeis anrichten und genießen!

Spargel Pilz Lasagne mit Rohnen-Nudelblättern

 

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Beim Kochworkshop „Bella Italia“ gab es neben Caprese, Pizze und Dolci, auch Lasagne mit handgefertigten Nudelblättern. Entgegen der allgemeinen Meinung, dass das ohne Ei nicht funktioniere, wird oftmals vergessen, dass italienische Pasta nie mit Ei ist, und lediglich aus zwei Zutaten besteht: Hartweizengries und Wasser. Da wir aber mit der Hand fertigen, brauchen wir ein wenig mehr, aber der rein pflanzliche Anspruch bleibt natürlich bestehen 😉

Und weil ich die Farbe und die leichte Geschmacksnuance von roten Rüben sehr gerne habe, färben wir die Nudeln ganz einfach ein. Das ganze funktioniert übrigens auch prima mit Karottensaft, feinst püriertem Spinat oder sogar Moringa…der Fantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt!

Das Rezept ist geeignet für Nudelgerichte aller Art, von Lasagne, Linguini, aber auch Tortellini. Es funktioniert mit der Nudelmaschine und auch mit einem Nudelwalker 🙂

Ihr braucht:

Teig:                                                                             Spargel-Pilz Sauce:

200 g feines Mehl (Dinkel oder Weizen)           8 Pilze

80 g groben Gries (Dinkel oder Weizen)          12 Stangen grüner Spargel

150 ml Rote Rüben Saft                                           3 Frühlingszwiebel

1 TL Salz                                                                       2 Knoblauchzehen

  Etwas Mehl für die Arbeitsfläche                      1 EL Tomatenmark

                                                                                        1 TL Majoran (z.B. von Sonnentor)

 Käsige Béchamel:                                                    1 TL Oregano (z.B. von  Sonnentor)

 50 g pflanzl. Butter (z.B. Alsan Bio)                   1 Zweig Rosmarin        

3 EL Mehl (Weizen oder Dinkel)                           1,5 TL Salz 

750 ml Vollkornhafermilch (z.B. von Joya)     250 ml Wasser  

8 EL Hefeflocken (z.B. von Erntesegen)          Öl zum Anbraten

2-3 Lorbeerblätter                                                  ggf. Rotwein zum Ablöschen

 2 TL Salz  

 1 EL Cashewmus         

  etwas Muskatnuss Abrieb        

 etwas Hefeflocken und Sesam zum Bestreuen 

Für den Nudelteig das Mehl mit dem Gries und dem Salz in einer Schüssel vermengen, und mit dem rote Rüben Saft mischen. Mit den Knethaken des Mixers für 2-3 Minuten gut verrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht (gegebenenfalls mit der Hand nachhelfen). Den Teig zu einer Kugel formen und für 30-60 Minuten abgedeckt im den Kühlschrank lagern.

Für die Spargel-Pilz Sauce das Gemüse in kleine Stückchen schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl leicht anbraten. Knoblauch fein schneiden, dem Gemüse beimengen, mit den Gewürzen verfeinern. Das Tomatenmark unterrühren, mit Wasser (und eventuell davor mit Rotwein) ablöschen und kurz bei mittlerer Temperatur reduzieren lassen. Die Pfanne beiseite stellen.

Inzwischen die Nudelblätter fertigen. Dazu entweder mit einer Nudelmaschine (nach Anleitung, bis Stufe 5 bis 6) arbeiten, oder mit einem Nudelwalker. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche verteilen, ca. 1/3 des Teiges abschneiden und solange ausrollen, bis der Teig sehr dünn wird. Dabei den Teig gelegentlich wenden und mit Mehl bestäuben. Den dünnen Teig nun längs nach zusammenfalten, mit etwas Mehl stäuben und erneut ausdünnen. Den Prozess 4-5 Mal wiederholen bis ein dünner, fester langer Teig entsteht. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Für die leicht käsig Béchamel Sauce, die pflanzliche Butter in einem Topf zum schmelzen bringen, mit Mehl stauben und mit der Hafermilch ablöschen. Nun mit einem Schneebesen solange rühren, bis sich die Klümpchen aufgelöst haben. Die Lorbeerblätter und den Muskatnuss Abrieb hinzufügen und salzen. Die Temperatur auf die niedrigste Stufe zurückschalten. Abschließend noch das Cashewmus und die Hefeflocken einrühren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Falls es zu dick wird (Brei) , abhängig vom verwendeten Mehl, noch mit etwas mehr Hafermilch  strecken und gut verrühren. Falls es zu dünn/wässrig ist, einfach mit mehr Hefeflocken vermengen.

Nun die Teigblätter mit einem Messer zurecht schneiden (ca. 5*10 cm) und eine ofenfeste Form (ca. 20*15cm) herrichten.

Den Boden der Form mit einem Schöpfer Béchamel befüllen, Nudelblätter ablegen, sodass alles gut bedeckt ist. Nun eine dünne Schicht des Gemüses darauf verteilen. Dabei darauf achten, dass das Gemüse gut verteilt ist und nicht zu hoch/dick aufträgt. Weiter so verfahren, bis 3-4 Schichten erreicht sind. Die letzte Nudelschicht oben nur mehr mit dem Rest (3-4 Schöpfer) der Béchamel versehen.

Oben drauf noch mit ein paar Hefeflocken und Sesam bestreuen.

Die Lasagne nun für 40 Minuten in den Ofen, bis die oberste Schicht knusprig-bräunlich ist. 

Lasst es euch gut gehen!

 

 

Erbsenfalafel auf Wildkräutersalat

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Falafel sind ja Klassiker in der veganen Küche. Ich esse sie sehr gerne und wollte diese innovieren, verbessern und erweitern. Also habe ich einige Experimente durchgeführt und unterschiedliche Rezepte entwickelt. Falafel auf Basis von Erbsen hatte ich bisher noch nie zuvor gesehen oder davon gehört, deshalb möchte ich euch mein Rezept dazu nicht vorenthalten! Sie schmecken meiner Meinung nach frischer als ihr „Original“ und sind farblich sehr ansprechend. In Kombination mit den frischen Wildkräutern, die es momentan in den Wiesen und Waldrändern gibt, ergibt das eine schnelle und überaus schmackhafte Speise . 😉

Falafel:

1 Becher grüne Schälerbsen 

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

1 kl. Bund Petersilie

3-4 EL Olivenöl

2 TL Salz

etwas Pfeffer

2 TL Kreuzkümmel gemahlen

½ Zitrone (Saft) 

4-5 EL Kichererbsenmehl

Sonstiges:

Hummus

Öl zum Frittieren 

Wildkräuter

Gemüse der Saison

Die Schälerbsen für mindestens 2 Stunden in Wasser einlegen.

Für die Falafel die eingeweichten Schälerbsen vom Einweichwasser befreien. Mit allen Zutaten außer dem Kichererbsenmehl und dem Frittieröl in einen Cuttter oder Blender geben und gut durchmixen. Die Masse in eine separate Schüssel geben und das Kichererbsenmehl unterheben. Die Masse sollte nun für ca. 15 Minuten rasten.

Das Öl in einem Topf auf 170 Grad erhitzen (Stäbchenprobe machen). Mit einem Teelöffel kleine Bällchen aus der Falafelmasse formen und vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Die Frittierzeit beträgt in etwa 1 Minute, bis sie knusprig-braun sind. Auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Die Wildkräuter mit dem Gemüse der Saison auf einem Teller anrichten, dazu noch Hummus darauf verteilen und die Falafel darauf platzieren.

 

Lasst es euch gut gehen! 🙂