Brennnessel Smoothie

Brenn

Weil im Wald die jungen Brennnesseln wieder sprießen habe ich ein paar Brennnesselrezepte für euch in meinem Blog (z.B. Frühlingswald Pesto).

Brennnesseln haben nicht nur kleine Nesselstacheln und jucken bei Berührung! Sie sind wahre Superfoods, dazu noch heimisch und wuchern wie Unkraut…was sie im Volksmund ja sind 😉
Sie sind vollgepumpt mit Vitamin C und A, haben einen sehr hohen Eisenwert, auch Kalzium und eine gesunde Portion pflanzliches Eiweiß. Wow!
Brennnesseln sind auch dafür bekannt gut für den Stoffwechsel zu sein und durch seine harntreibende Wirkung zu „entwässern“.

Also prinzipiell alles, was wir für einen guten Start in den Tag so benötigen! Da das direkte Essen der Blätter nicht ganz so herkömmlich ist (was ich aber zwischendurch empfehlen kann: einfach die Blätter umbiegen, sodass sich die Nesseln selbst zerbrechen; schmeckt leicht nach Gurke!), gibt es hier ein Smoothie Rezept:

1 Hand voll junger Brennnesseln

1/2 Apfel

1 Birne

1/2 Zitrone (Saft)

2 EL frische Petersilie 

1/2 l kaltes Wasser

2 TL Hanfsamen

Ggf. 1/2 Mango, falls ihr es süß braucht

Ggf. 3-4 Eiswürfel

 

Einfach im Blender vermixen bis alles „smooth“ ist 😉

Na? Spürt ihr schon die grüne Power? 🙂

Bio Sojamilch selbst gemacht

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Heute zeige ich euch, wie ihr Sojamilch – eigentlich „Soja Drink“- selbst herstellen könnt.

Es ist kostengünstig, ohne Zusatzstoffe und schmeckt unheimlich gut. Und ihr könnt SELBST bestimmen was rein kommt und drin ist.

Alles was ihr braucht ist ein Blender/Mixer, einen Kochtopf, ein Sieb, Wasser und Sojabohnen. Klingt doch gar nicht so kompliziert?

Übrigens: Österreich ist das perfekte Sojaanbaugebiet! Besonders im Burgenland und im Donaubecken gedeihen die kleinen grünen, oder gelblichen oder schwarzen Bohnen sehr gut. Ein sehr hoher Anteil davon ist aus biologischer Landwirtschaft, aber auch ohne ist die Qualität sehr hoch. Gentechnisch veränderte Sojabohnen sind kein Thema. Diese sind eher in Brasilien und Argentinien zu finden. Dort wird Urwald gerodet, um diese Bohne (und auch Mais) anzubauen, welche wiederum als Tierfutter  (auch in Europa, und Österreich) zum Einsatz kommt.

 

Zutaten:

1/2 – 1 Becher/Kaffeehäferl* Bio-Sojabohnen aus eurer Region (erhältlich in Bioläden oder direkt beim Bauern)

4-5 Becher Wasser, je nach Geschmack

* Wer es wässriger mag, nehme 1/2 Becher; wer es intensiver mag, nehme 1 ganzen Becher.

 

Zusätzlich, wer möchte:

1 Prise Salz

2-3 EL Süßungsmittel nach Wahl (Dattel[sirup], Ahornsirup, Vollrohrzucker,…)

1 Prise Vanillepulver

 

Anleitung:

Die Bio Sojabohnen für 2 Stunden, oder über Nacht, in Wasser einweichen. Das macht sie angenehmer und leichter zu mixen.

Das Einlegewasser abgießen, die Bohnen mit dem frischen Wasser in den Blender und für 30-60 Sekunden mixen. Die Flüssigkeit anschließend über einen Sieb (je feiner desto besser, je öfter desto besser) in den Kochtopf  gießen.

Die rohe Sojamilch ist noch nicht genießbar! Rohe Bohnen, und da gehört die Sojabohne dazu, sind leicht toxisch. Es enthält Lektin, genauer gesagt das Protein Phasin, das zu einer schlechteren Nahrungsaufnahme im Körper führen kann. Nicht nur das: in höheren Mengen können rohe Bohnen zu starken Beschwerden des Darmtraktes führen. Dies kann jedoch durch ein Aufkochen von 15-20 Minuten verhindert werden!

Die rohe Flüssigkeit also nun erhitzen, und für 15 Minuten leicht wallend köcheln lassen. Gelegentilch umrühren, damit nichts anbrennen kann. Beim köcheln entsteht etwas Schaum,  (aufgrund des hohen Eiweißanteils), diesen einfach mit einem Löffel gelegentlich abschöpfen.

Nun ist die Sojamilch genussfertig, wer möchte kann noch Gewürze und Süßungsmittel hinzufügen.  Gegebenenfalls nochmals durch das Sieb gießen, um die Schalenrückstände der Bohne gering zu halten.

Die Sojamilch kann ganz normal für Kaffee, Matcha, Pudding oder Saucen verwendet werden. Sie ist im Kühlschrank für ca. 3 Tage haltbar. Vor dem Trinken immer etwas umrühren, um die abgesetzten Inhaltsstoffe wieder zu vereinen 😉

 

PS: Vor 3-4 Jahren hatte ich bei einem Facebook-Gewinnspiel mitgemacht und u.a. die Keramikflasche im Bild oberhalb gewonnen. Seither ist sie oft im Einsatz gewesen. Sie schützt den Pflanzendrink darin und hält dazu noch extra kühl <3 Eine normale Glasflasche z.B. tut es aber auch!

 

 

Vanilla Iced Matcha Latte

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Der Sommer ist (fast) da, besser spät als gar nicht 😉

Wer sich an den heißen Tagen etwas Energie gönnen will, dem sei dieser „Vanilla Iced Matcha Latte“ ans Herz gelegt. Nach getaner Gartenarbeit, beim Relaxen in der Hängematte oder als SpätaufsteherInnen-Guten-Morgen Drink: Guter Geschmack und viel Energie sind garantiert!

Die angenehme Frische der glutenfreien Hafermilch, der langanhaltende Energiekick des Matcha Focus Nr. 10, und die kühlend angenehme Süße des Lupinen Vanilleeises verwöhnen euren Gaumen und eure Sinne.

Inhaltlich haben wir hier gute Ballaststoffe, einen hohen Antioxidantien- und Mineralienanteil, und das ganze noch frei von Soja und Gluten! Und schmecken tut es obendrein noch sensationell!

Für 4 Personen benötigt ihr:

1 l kalte glutenfreie Bio Hafermilch von JOYA 

8 Eiswürfel

4 TL Matcha Focus von KISSA 

1 Vanilleschote (halbiert, Mark herausgekratzt)

8 EL Lupinen Vanilleeis von Vegavita

Für süße GenießerInnen: 2 TL Kokosblütenzucker

Die Eiswürfel und die Hafermilch in einen Blender geben. Pro Person ca. 1 gestrichenen TL Matcha Focus hinzufügen. Eine Vanilleschote längs nach halbieren, das Mark herauskratzen, und ebenfalls in den Blender geben. Wer es noch etwas süßer mag, gibt noch zusätzlich 2 EL Kokosblütenzucker hinzu.
Das ganze nun für ca. 30 Sekunden gut durchmixen, bis die Eiswürfel nicht mehr spürbar sind und in Gläser füllen. 

Jedes Glas abschließend mit 2 EL Lupinen Vanilleeis anrichten und genießen!

Golden Chai Latte

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Chai Latte ist ja immer gut, die Kombination mit einer Golden Milk  zu einem „Golden Chai Latte“ weckt eure Lebensgeister!

Von Kurkuma wissen wir, dass es ein echtes „Wundermittel“ ist: stark entzündungshemmend, Kurkumin – der gelbe Farbstoff – ist ein starkes Antioxidant, und auch in der Krebstherapie „Anti-Angiogenesis“ wird mit diesem experimentiert. Weil Kurkumin recht schwer in unserem Blutkreislauf kommt, ist die Kombination mit schwarzem Pfeffer (Piperin) empfohlen, um so die Aufnahmefähigkeit um 2000% zu erhöhen! So viel zur Wissenschaft (für mehr siehe die Links unten).

 

Für den Chai (1Person) benötigst du:

  • frischer Ingwer (daumengroßes Stück)
  • frischer Kurkuma (1/2 daumengroßes Stück)
  • 5 Gewürznelken
  • 1 Stück Sternanis
  • 5 Kardamon Kapseln
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 Vanillestange (das Vanillemark mit einem Messer auskratzen, oder 1/4 TL Vanillepulver)
  • Schwarzer Pfeffer (2 Messerspitzen)
  • 1/4 l Wasser

Zusätzlich etwas pflanzliche Milch:

Etwas Süßungsmittel wäre auch ratsam, da der Kurkuma recht herb schmeckt, und man sich beim ersten Mal daran gewöhnen muss 😉 Hier empfehle ich:

  • 1 TL Kokosblütenzucker

Das Wasser in einem Topf erhitzen. Inzwischen den Ingwer in dünne Scheiben schneiden, Kurkuma schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Alle Gewürze in das Wasser geben und kurz aufköcheln lassen. Für mindestens 15 Minuten rasten und ziehen lassen.

Die pflanzliche Milch separat erwärmen und die gekochten Kurkuma-Stückchen beimengen. In einen Blender/Mixer geben und ca. 30 Sekunden gut durchmixen, bis eine schöne gelb-goldene Farbe entsteht.

Die warme Chai Basis in ein Glas Füllen (ca. 1/3 des Glases), etwas Kokosblütenzucker, dann langsam die goldene Milch einfließen lassen, den Milchschaum mit etwas Zimt dekorieren und genießen.

Lasst es euch schmecken!

 

Links zur Kurkuma-Wissenschaft:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15339049

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20232614

https://www.ted.com/talks/william_li?language=de

 

Purple Power Smoothie

purple power

Der perfekte Start in den Tag! Grünkohl enthält sehr viel Eisen (3x so viel wie Rindfleisch) und Kalzium (2x so viel Kalzium wie Kuhmilch,) daher das Beste für einen guten Morgen. Heidelbeeren sind vollgepackt mit Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien.

Für 4 Personen:

2 Becher Heidelbeeren

4 Hände voll Grünkohl

2 Bananen

1 Apfel

1 Zitrone (Saft)

½ TL Vanille (Pulver)

1 l Wasser


Den Grünkohl von den dicken Stängeln befreien.

Alles in einen Blender geben und 30-60 Sekunden gut durchmixen.

Frische Smoothies sollten nicht länger als 4-8 h (je nach Inhaltststoffen) aufbewahrt werden, da ansonsten der Gährungsprozess startet..;)