Vegan Planet Wien & Macadamia Chèvre

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Impressionen der Vegan Planet Wien. Fotos mit freundlicher Genehmigung von der wunderbaren Bettina Rabler-Kraker

 

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French Wrap – das ganze Rezept findest du hier!

 

Traumhaft schön war es auf der Vegan Planet Wien!

Viel tolles Essen, viele tolle Menschen, viele tolle Gespräche, und viel Inspiration!
Ich durfte auch etwas mitmischen und konnte meine Passion, das Kochen und das Kochen vor Menschen, auf der wunderbaren Kochshowbühne ausleben 🙂
Zuerst danke euch für euer Interesse an der Show, und auch für das sehr sehr positive Feedback! Darüber hinaus hat sehr viel Spaß gemacht für euch zu kochen und eure vielen interessanten Fragen zu beantworten. 

 

Wasser im Mund?

Für alle, die nicht auf der Vegan Planet Wien waren, oder es nochmal ganz genau wissen möchten: Es gab französisch angehauchte French Wraps mit Macadamia-Chèvre, Rotwein Pilz-Zwiebeln, geräuchertem Tofu und Tempeh, dazu saisonales Gemüse und eine Dijon-Sauce.

 

Chè-was?

Chèvre ist ein französischer Ziegenfrischkäse, der weltweit hohe Beliebtheit hat. Da ich vor über 15 Jahren (damals noch nicht vegan) selbst für einen Monat in Paris gelebt habe, weiß ich die französische Küche zu schätzen. Nun versuche ich auch diese zu verbessern, in dem ich rein pflanzliche Zutaten dafür verwende. Der Geschmack ist eine Mischung aus säuerlicher Basisnote, und herbem Abgang durch die Macadamianüsse, dazu die Frische des Schnittlauches: ein perfekter würziger Nussaufstrich, der sich vor dem Original nicht verstecken muss. Im Gegenteil: gesund, ohne Cholesterin, klimaschonender und tierleidfrei!

 

Die gute Nuss

Macadamias werden auch als die Königinnen der Nüsse bezeichnet. Sie verfügen über äußerst viele mehrfach-ungesättigte Fettsäuren, sind voller Protein und Ballaststoffen / Faserstoffen, Calcium und B-Vitaminen. Zudem sind dafür bekannt, dass den Cholesterinspiegel des Blutes reduzieren können. 

Klingt doch so gut, dass sofort der Appetit kommt, oder? 😉 

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Eine köstliche Basis für ein Sandwich, als Inlay für Wraps oder auch als Geschmacksträger in Burger geeignet

.

Das ganze Rezept: LE WRAP

Wie versprochen findet ihr hier das Rezept für den Macadamia-Chèvre. Viel Spaß damit und gutes Gelingen!

EDIT: Weil es euch so gut gefallen hat, habt ihr hier (untenstehend) das ganze Rezept des French Wraps! 🙂 Bon Appètit!

 

Macadamia Chèvre
Portion 6
Ein wunderbarer herb-säuerlicher, rein pflanzlicher Nussaufstrich im Stile eines französischen Chèvres.
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Zubereitungszeit
2 hr
Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
2 hr
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1 Becher Macadamia Nüsse
  2. 1/2 Becher Mandeln geschält
  3. 1 Zitrone (Saft)
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 2 EL Essig
  6. 1 TL Salz
  7. 1/2 Becher Cremesse von Joya
  8. 1/8 l Wasser
  9. 1 Bund Schnittlauch
Anleitung
  1. Die Nüsse für 2 Stunden (oder über Nacht) in Wasser einweichen. Abspülen und in einen Blender geben.
  2. Die Zitrone auspressen und den Saft, gemeinsam mit den anderen Zutaten (außer dem Schnittlauch) ebenfalls in den Blender geben.
  3. Für den Nuss-Chèvre nun die Zutaten in dem Blender mixen, bis eine cremig-samtige Konsistenz entsteht. Gegebenenfalls abschmecken.
  4. Den Schnittlauch fein schneiden und der Masse beimengen und anschließend bis zur Verwendung kühl stellen.
Anmerkungen
  1. Hinweis: Wer keinen Blender hat, kann auch einen Stabmixer verwenden. Dazu alles in einem hohen Gefäß mit etwas mehr Wasser für mehrere Minuten pürieren!
Vegan Dreams - Kochworkshops & Private Cooking http://www.vegandreams.at/

 

French Wrap
Portion 4
Le Wrap - ein Hauch Frankreichs
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Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Tofu-Tempeh
  1. 100 g Räuchertofu
  2. 100 g Tempeh
  3. 2 TL Kräuter der Provence
  4. 1/16 l Sojasauce
  5. 1/16 l Schwarzer Reis - Sesam Milch (mit dem AND SOY Maker gemacht; für eine herbe Note; kann im Notfall aber auch weggelassen werden)
  6. etwas Rapsöl zum Braten
Rotwein Pilze und Zwiebel
  1. 100 g braune Champignons
  2. 100 g Kräuterseitlinge
  3. 100 g Seiden-Austernpilze
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 1 TL Salz
  6. 1/16 l veganer Rotwein
  7. etwas Rapsöl zum Braten
Dijon Sauce
  1. 250 g Joygurt natur von Joya
  2. 1/2 Becher Finesse von Joya
  3. 1 TL Salz
  4. 1 TL Kräuter der Provence
  5. 3 TL Dijonsenf
Sonstiges
  1. Salate der Saison
  2. 3 Stängel Grünkohl
  3. 1 Handvoll Rotkraut
  4. Sprossen nach Wahl (z.B. Brokkoli oder Alfalfa)
  5. 4-6 Tortilla Wraps
Anleitung
  1. Den Macadamia-Chèvre nach obigem Rezept vorbereiten.
  2. Den Tofu und den Tempeh in 0,5 cm*0,5 cm und ca. 5 cm lange/dicke Streifen schneiden. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und den Tofu & Tempeh zusammen mit etwas Öl von allen Seiten anbraten. Mit den Provence Kräutern verfeinern, und bei mittel-hoher Hitze gelegentlich umrühren. Anschließend mit der Reis-Sesam Milch und der Sojasauce ablöschen, kurz reduzieren lassen und beiseite stellen.
  3. Die Pilze in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel schälen und in Streifen schneiden, und beides mit etwas Öl scharf anbraten. Den Knoblauch schälen und möglichst fein hacken. Mit dem Salz und dem Knoblauch würzen, und mit dem Rotwein ablöschen. Einreduzieren lassen und ebenfalls beiseite stellen.
  4. Für die Dijon Sauce einfach alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und abschmecken.
  5. Inzwiscqhen das Gemüse schneiden (Rotkraut so dünn wie möglich) oder in mundgerechte Stücke zupfen.
  6. Den Wrap flach auf ein Brett legen und im unteren Drittel ca. 2 EL Macadamia Chèvre verstreichen, sowie etwas Salat und Gemüse verteilen. Mit Sprossen, Sauce, und dem Tofu-Tempeh on top finalisieren.
  7. Den Wrap nun von den Seiten etwas einschlagen und von unten her nach oben zusammenrollen, sodass eine feste Teigrolle entsteht.
  8. Bon appétit
Vegan Dreams - Kochworkshops & Private Cooking http://www.vegandreams.at/

Kürbis-Ingwer Hummus

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Auf der Veggie Planet in Linz (05.11.2016) gab es von mir einen Tofu-Curry Wrap mit frischem Gemüse, Sprossen und Kürbis-Ingwer Hummus, der den TesterInnen vorzüglich geschmeckt und wohl auch die letzten Tofu-KritikerInnen überzeugt hat 😉

Wie in der Kochshow angekündigt gibt es hier das Rezept zum Hummus für zu Hause:

 

Kürbis-Ingwer Hummus:

200 g gekochte Kichererbsen

¼ Hokkaido Kürbis(gekocht)

1 EL Tahin (Sesammus)

1 Knoblauchzehe

1 daumengroßes Stück Ingwer

1 TL Salz

1,5 TL Kreuzkümmel gemahlen

1 TL Koriander gemahlen

½ Zitrone (Saft)

3 EL Olivenöl

ca. 1/16 – 1/8 l Wasser

Frische Petersilie oder frischen Koriander als Garnitur

 

Den Ingwer von der Schale befreien und mit den restlichen Zutaten in einen Blender geben (inkl. 1/16 l Wasser).

Wer keinen Blender hat, nehme ein hohes Gefäß und einen haushaltsüblichen Stabmixer. Für die Option mit dem Stabmixer sollten etwa 1/8 l Wasser verwendet werden, um das Pürieren zu vereinfachen.

Für ca. 30-60 Sekunden gut durchmixen, in eine Schüssel geben, mit frischer Petersilie oder frischem Koriander garnieren.

Viel vergnügen beim Nachkochen! 🙂

Steirische Eierschwammerlsuppe

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Wer gerade in unseren Wäldern unterwegs ist, dem wird auffallen, dass die Farben heuer anders als normal sind. Und zwar ist es sehr, sehr gelb am Boden 😉 Das feuchte Wetter, gepaart mit trockenen Tagen lässt Pilze und Schwammerl nur so sprießen. Des Suchers Glück, sozusagen!

Ich war noch mit zwei Glücksbringern unterwegs (einer ist davon im ersten Foto zu sehen), was die Ausbeute noch erhöhte 😉 .

Wer also mit 1-2 kg Eierschwammerl nach Hause kommt, dem sei dieses folgende Rezept ans Herz gelegt.

 

Steirische Eierschwammerlsuppe

200 – 400 g geputzte Eierschwammerl (je nach Geschmack und Fundmenge)

250 g gekochte Erdäpfel

1 kleine Zwiebel

1 EL Mehl nach Wahl

5 EL Bio Joygurt Natur

250 ml Finesse

1 TL Kümmel ganz

2 TL Zitronenthymian

1 TL Kräuter der Provence

1 TL Suppenwürze nach Wahl (z.B. Gemüse Suppenwürfel Hildegard bio)

2-3 TL Salz (nach Geschmack)

¾ l Wasser

Etwas Öl zum Anbraten

Frische Petersilie zum Anrichten

 

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und gemeinsam mit den Eierschwammerln in einem Suppentopf kurz anrösten. Die Eierschwammerl können ruhig ganz gelassen werden, selbst wenn sie groß sind. Durch das Braten und Kochen werden sie etwas kleiner.

Die gekochten Erdäpfel in ca. 1*1 cm große Stückchen schneiden und in den Topf geben. Die Gewürze nun hinzufügen. Das Ganze kurz umrühren und mit Mehl stauben. Kräftig umrühren, bis sich die Masse merklich bindet. Mit dem Wasser ablöschen und umrühren, sodass sich nichts am Topfboden absetzen kann. Kurz aufkochen lassen und mit dem Bio Joygurt Natur und der Finesse verfeinern. Für 5 Minuten bei niedriger bis mittlerer Temperatur leicht köcheln bzw. ziehen lassen. Frische Petersilie fein hacken und vor dem Anrichten über die Suppe streuen.

PS: Es geht auch ohne Mehl. Einfach etwas mehr Erdäpfel nehmen und 10-15 Minuten länger köcheln lassen, die Erdäpfel erledigen dann das mit der Bindung.

 

Kochworkshop Grill & Chill + Rezepte

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Kühle Drinks, coole Cocktails, tolle Salate, Grillgut in unterschiedlichen Marinaden und geniale Grillgerichte gab es Ende Juni beim Vegan Dreams Kochworkshop „Grill & Chill“.

Heiß war es nicht nur am Griller, das Wetter hat auch gut mitgspielt; alles wunderbar 🙂

Zudem wurde geräuchert, der Geschmack von Walnussholz bekam den BBQ Karfiol Wings äußerst gut.

Folgendes haben wir gezaubert:

1) Piña Colada
2) Grillgut mit klassischer Kräutermarinade
3) Greek Joygurt Tsatsiki
4) Grillgut mit Asia Marinade
5) Cole Slaw
6) Grillgut mit Zitronen-Knoblauch Marinade
7) Grillgut in Orangen-Paprika Marinade
8) Indische Süßkartoffel Sticks
9) Jungzwiebel Catalania Style
10) BBQ Karfiol Wings
11) klassische Kräuterbutter, Kräuterbutter experimentell (mjamm!), hausgemachte Cocktailsauce, klassische Kräutersauce
12) Sweet Lemongras-Salsa-Spieße

WOW! So viele unterschiedliche Gerichte, Saucen und Marinaden. 🙂

Zudem kann ich euch hier zwei Rezepte für eure eigene Grillerei oder -party mitgeben:

Orangen-Paprika Marinade:

2 Orangen (Saft)
¼ Orange (Zesten)
4 EL Ajvar
2-3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
½ TL Salz
1 EL Agavendicksaft

Alles in einer Schüssel zusammenmischen und über das geeignete Grillgut träufeln. Gut durchmischen und für zumindest 2 h einwirken lassen.

Hierfür eignen sich besonders Paprika, Zucchini, Kartoffeln, Karfiol, Tofu natur und Sojasteaks (bereits eingeweicht und abgetropft)

 

Tsatsiki:

1/2 Salatgurke
5 EL Greek Joygurt Natur
2 Knoblauchzehen (gepresst)
1,5 TL Salz (gestrichen)
1/2 TL gemahlenen Bockshornklee
1/4 TL Oregano
etwas Zitronensaft

Für das Tsatsiki die Gurke in kleine längliche Stifte schneiden, mit dem Greek Joygurt Natur und den Kräutern und Gewürzen vermengen und im Kühlschrank etwas nachziehen lassen, bis der Strudel fertig ist.

 

Macht’s gut!

 

Es weihnachtet sehr

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Weihnachtet steht schon vor der Tür!
Egal, ob man Weihnachten feiert oder nicht, gutes Essen ist immer gefragt. Deshalb gibt es heute drei Rezepte für ein köstliches Weihnachts- bzw. Feiertagsmenü 🙂 😉

Verwöhnt euch und/oder eure Liebsten mit:

1) Rote Rüben Schaumsuppe mit Käferbohnenfalafel
2) Wildragout vom Seitan mit Brennnessel-Semmelknödel und Rotweinbirne
3 Lebküchlein mit flüssigem Schoko-Kern auf Beerenvariation

Viel Spaß und Freude beim Nachkochen!

Rote Rüben Schaumsuppe mit Käferbohnenfalafel

Suppe:
½ Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Rote Rüben
1 l Gemüsesuppe
1 EL frischen Kren
2 TL Salz
Etwas schwarzen Pfeffer (Mühle)
Öl zum Braten
¼ l pflanzl. Sahne(z.B. Soja Finesse)

Falafel:
1 Becher gekochte Käferbohnen
1 EL Tahini (Sesammus)
1 kleine Knoblauchzehe
½ Zitrone (Saft)
4 EL Mehl nach Wahl
1/2 Bund Petersilie
je 1 Prise Salz und Kümmel (oder Kreuzkümmel)
2-3 EL Olivenöl

Falafel:
Die Käferbohnen über Nacht einweichen und für ca. 2 h in ungesalzenem Wasser kochen bis sie weich sind. Alternative: Fertig gekochte Käferbohnen vom Bauernmarkt oder aus der Dose. 😉

Die Bohnen in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer oder den Händen zu einem Brei zerdrücken. Oder in einer Küchenmaschine/Cutter zerhäckseln.
Den Knoblauch fein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermengen bis eine homogene Masse entsteht.

Suppe:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Kren schälen und fein reiben. die Rote Rübe ebenfall schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einem Suppentopf leicht erhitzen und Zwiebel, Rote Rüben und Kren kurz glasig anbraten.
Den Knoblauch hinzufügen, kurz durchrühren und mit der Gemüsesuppe ablöschen. Nach Geschmack salzen und abschmecken. Die Suppe nun für ca. 20 Minuten leicht köcheln/ziehen lassen (auf niedrigster Stufe).

Inzwischen aus der Bohnenmasse kleine Bällchen formen und in einer beschichteten Pfanne von allen Seiten knusprig heraubraten.

Die Suppe kurz vor dem Ende mit pflanzlicher Sahne verfeinern und mit einem Pürierstab oder Blender fein pürieren.
Suppe mit einem Schöpfer vorsichtig in eine Suppenschüssel geben, die Falafel auf Spieße stecken und am Suppentellerrand stabil positionieren. Mit einem TL noch etwas pflanzl. Sahne aufnehmen und kreisrund in der Suppe verteilen mittig verteilen. Wer will kann noch etwas Pesto nach Wahl mittig in die Suppe setzen.


Wildragout vom Seitan in Pfeffersauce mit Brennnessel-Semmelknödel und Rotweinbirne

Wild-Ragout:
500 g Seitanmehl (-mix)
100 g Dinkelmehl
500 ml Wasser
3 Knoblauchzehen
8-10 EL Sojasauce
1/6 l Öl
5-6 TL Salz
2 TL Kräuter d. Provence

Gewürzmischung aus 2 TL Thymian, 1 TL Rosmarin, 4-5 Gewürznelken, 2 Stück Sternanis, 1 TL Kümmel, 4 Wacholderbeeren, 1/4 TL Piment, 2 Knoblauchzehen, ½ TL Pfeffer

Alternativ: 7 TL Wildgewürz von Sonnentor

2 TL Tomatenmark

Semmelknödel:
250 g Semmelwürfel
50 g Mehl nach Wahl
1/8 l pflanzl. Milch (z.B. Hafer)
1 TL Salz
Etwas Muskatnuss
2 Hände frische Brennnesseln
1-2 TL MyEy Eigelb
1 Metallschüssel mit Wasser (Ofen)

Rotweinbirne:
4 (feste) Birnen
½ Zitrone (Saft)
¼ l Rotwein
1 Prise Zimt
1 Prise Vanillepulver
4-5 EL Zucker nach Wahl

Pfeffersauce:
500 g Pilze oder Schwammerl nach Wahl
1-2 Zwiebel
¼ l Rotwein
¼ l Gemüsesuppe
1-2 TL Dijonsenf
1-2 TL Tomatenmark
Etwas Öl
1/2 TL Salz
1 TL eingelegte Pfefferkörner

Wildragout:
Ofn auf 180 Grad vorheizen
Für die Gewürzmischung alle Gewürze und Kräuter in einem Mörser fein zermahlen.
Das Seitanmehl mit den Gewürzen und dem Tomatenmark und dem (normalen) Mehl gut vermischen. Das Wasser mit dem Öl und der Sojasauce am Herd leicht erwärmen. Das warme Wasser nach und nach dem Seitengemisch hinzufügen und ganz locker (!) mit der Hand umrühren bzw. verteilen. Aufpassen, dass es zu keinen Mehl- bzw. Gluteneinschließungen kommt. Nicht zu fest rühren, sonst entsteht eine Gummi-Konsistenz, die wir nicht haben wollen. Gegebenenfalls mit mehr Wasser vermengen und eventuell entstandene „Gummibänder“ auseinander ziehen.
Einen ofenfesten/metallenen Topf mit Deckel (ohne Plastikgriff) nehmen und für ca. 1 – 1,5 h in den Ofen geben.

Semmelknödel:
Die Brennnesseln von den Stängeln entfernen, kurz unter sehr heißem Wasser waschen (damit sollten die Nesseln verschwinden) und anschließend fein hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand zerquetschen, bis eine einheitliche, leicht breiige Semmelmasse entsteht. Die Masse kurz ziehen lassen.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft), die (Metall)Schüssel mit Wasser unten reinstellen, und ein Beckblech mit einem Bogen Backpapier auslegen.

Mit der Hand 4 gleich große Knödel formen und auf das Blech legen. Anschließend das Blech in den Ofen schieben, mit etwas Wasser bespritzen und für 10-15 Minuten backen lassen, bis sie in der Mitte durch sind (ev. Stäbchenprobe machen)

Rotweinbirne:
Die Birnen schälen, halbieren, vom Kerngehäuse befreien und mit Zitronensaft beträufeln (gegen die Bräunung). Den Rotwein mit dem Zucker sowie Zimt und Vanille aufköcheln lassen, und darin die Birnenhälften für 5-10 Minuten ziehen lassen, bis sie angenehm weich sind. Anschließend aus dem Topf nehmen, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Sauce:
Für die Sauce die Zwiebel fein schneiden und in einer Pfanne oder einem kleinen Topf mit etwas Öl anschwitzen. Inzwischen die Pilze schneiden und in der Pfanne für 5 Minuten braten lassen, bis am Pfannenboden eine Bräunung zu erkennen ist. Das Tomatenmark sowie den Senf beimengen, kurz umrühren und mit Suppe und Rotwein ablöschen. Den Herd auf die kleinste Stufe stellen, die Sauce würzen und die einköcheln lassen, bis sie sämig genug ist. Abschließend die Pfefferkörner hinzufügen und abschmecken.

Den fertigen Seitan aus dem Topf lösen (Achtung: Topf und Deckel sind sehr heiß!) und in mundgerechte Streifen schneiden.
Eine Pfanne mit etwas Öl stark erhitzen und die Streifen darin leicht knusprig anbraten.
Teller bereitstellen, den Seiten verteilen, Sauce darüber geben, den Semmelknödel dazulegen und die Rotweinbirne abschließend positionieren (optisch am Besten nicht direkt in der Sauce).

Lebküchlein mit flüssigem Schoko-Kern auf Beerenvariation

250 g Mehl (glatt, durch einen feinen Sieb gesiebt)
100 g pflanzl. Butter (z.B. Alsan)
70 g Kakao
50 g Staubzucker
40 g geriebene Mandeln
20 g Speisestärke (Mais oder Kartoffel)
1 Packung Weinsteinbackpulver
380 ml pflanzl. Milch (z.B. Soja, Reis, Mandel von Joya)
2 TL Zimt, 1 Prise Nelkenpulver, 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Piment
Alternativ: 3-4 TL Lebkuchengewürz von Sonnentor
4 Stück Ein-Finger breit Zotter Haselnussnougat Kuvertüre
Beeren (z.B. Himbeeren, Brombeeren, Cranberries, Physalis, Heidelbeeren, Kiwibeeren,…)
Etwas Staubzucker zum Dekorieren

Den Ofen auf 160 Grad Heißluft vorheizen.

Das Mehl, den Kakao, die Stärke, die Mandeln, den Zucker und das Backpulver vermengen. Die pflanzliche Butter schmelzen lassen und mit der pflanzl. Milch unterrühren.

4 ofenfeste Souflé-Förmchen vorbereiten, mit Alsan einfetten und mit geriebenen Mandeln ausfüllen. Die Kuvertüre in 1-2 Finger große Stückchen schneiden.
Die Förmchen bis zur Hälfte mit dem Teig füllen. Kuvertüre-Stückchen in der Mitte platzieren und diese mit dem restlichen Teig bedecken.
Achtung: Die Förmchen sollten nicht ganz voll sein, sonst gehen sie über.

Die Küchlein 16-20 Minuten in den Ofen stellen. Zwischendurch eine Stäbchenprobe machen oder vorsichtig berühren, um die Stabilität zu erahnen.
Küchlein vorsichtig auf einen Teller stürzen, und mit einem breiten Messer wieder richtig aufstellen.
Beeren seitlich legen und das Küchlein abschießend mit etwas Staubzucker bestreuen.

Tipp:
Je nach Ofen kann die Backzeit länger oder kürzer dauern!

„Beet Tartar“ mit Avocado-Dotter

Hauptspeise

Statt „Beef“ gibt’s heute „(Red) Beets“ – Englisch für Rote Rüben. Eine richtige Wunderknolle, die zwar heimisch ist, aber aus dem Küchenalltag beinahe verschwunden ist. Dabei ist sie nicht nur unheimlich köstlich, sondern durch den hohen Eisen- und Kalziumanteil sowie Vitamine B und C sehr gesund.

Für 4 Personen:

1 mittlere Rote Rübe

4-5 Stück Reis- oder Maiswaffeln

2-3 Essiggurken

1 kleine Zwiebel

1-2 EL Kapern

1 EL Majoran

1-2 EL Dijonsenf

4 EL Tomatenmark

1 EL Paprikapulver

1-2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, frische Petersilie

etwa 100 ml Wasser (heiß)

½ Avocado

etwas Kurkumapulver

1 Prise Kala Namak (Schwarzes Salz)


Die rohen Roten Rübe in sehr kleine Stücke schneiden oder mit dem Reibeisen reiben.

Reiswaffeln fein zerbrechen, Essiggurken, Kapern und Zwiebel ebenfalls sehr fein schneiden und alles zusammen in eine Schüssel geben. Die restlichen Zutaten (außer Avocado und Kurkuma) hinzufügen und gut durchmischen. Die Hälfte des heißen Wassers langsam einfließen lassen und erneut gut durchmischen. Die Masse sollte nun kurz ziehen. Danach bei Bedarf erneut mit Wasser beträufeln bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Eine Avocado halbieren und ein rundes Stückchen vorsichtig mit einem Teelöffel herausholen. In etwas Kurkuma wälzen und beiseite stellen

Mit einem Metallring die Rote Rüben-Masse zu einem Türmchen stapeln, den Avocado-Dotter mit Kala Namak bestreuen und an oberster Stelle platzieren. Mit Vogerlsalat/Pflücksalat und frischem Sauerteigbrot servieren (für die glutenfreie Version einfach das Brot weglassen).