Graz: Operncafé

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Das traditionsreiche Operncafe mitten in der Grazer Innenstadt lädt in all der urbanen Hektik mit seinem exklusiven Ambiente und schönen Winter- bzw. Gastgarten zum längeren Verweilen  ein. Dass ein so bekanntes Cafe ein veganes Angebot hat, ist selbstverständlich. Zwar handelt es sich dabei lediglich um eine Frühstücksvariation (sowie ein Mittagsgericht), diese ist dafür einzigartig in der Komposition und äußerst dekorativ.

Das Frühstück „Vegan“ zwei Schälchen mit Aufstrichen (Hummus und Cashew-Artischoke), ein Schälchen Apfel-Zimt Mus, ein Schälchen Gemüse und Sprossen sowie einen kleinen Teller Obst. Gekrönt wird das ganze – unkonventionell – mit einem Früchtebrot. Zusätzlich ist es möglich aus anderen Aufstrichen auszuwählen (natürlich extra verrechnet), in meinem Fall war es die Avocado-Mandel Crème, die lt. Service-Aussage rein pflanzlich war. Dazu hatte ich einen Chai Latte mit Sojamilch. Ich hatte gehört, dass es dort Matcha Latte gäbe, dem war aber leider nicht (mehr) der Fall

Das Frühstück inkl. Chai kam sehr prompt, obwohl recht viel los war. Es waren gemessene 8 Minuten! Hierfür ein Kompliment an die Küche. Präsentationstechnisch kam das Frühstück auf schönen, kleinen rechteckigen Tellern, aufgelegt auf einem Holz-Kistchen.

Das Gemüse war sehr frisch, das Obst ebenso, keine Mängel oder Beschwerden hierbei. Der Cashew-Artischoke Aufstrich schmeckt angenehm cremig-säuerlich, dem Hummus fehlt es allerdings an Grundgeschmack. Es hat hierbei den Anschein, als ob lediglich die Kichererbsen mit etwas Salz und Wasser püriert wären. Vielleicht liegt es daran, dass die Allgemeinheit (inkl Omnivore, die den Großteil des Cafes ausmachen) beim Geschmack tendenziell mild gestimmt sind. Ich allerdings bin ein Fan von charakteristischem, kraftvollem Geschmack. Das dazugereichte Früchtebrot war eine Überraschung: fluffig leicht warm und sehr geschmackvoll. Da ich kein Freund von getrockneten Früchten in Kuchen oder Brot bin, war ich anfangs skeptisch. Es handelt sich dabei aber um sehr weiches, fein geschnittenes un lediglich leicht getrocknetes Obst inkl. Marille und Zwetschke.

Der Inhalt des Frühstückstellers, kurz und bündig:

  • Cashew-Artischoke Aufstrich, Hummus
  • Apfel-Zimt Aufstrich
  • Gemüse, Sprossen und Obst
  • 3 Scheiben Früchtebrot

Das Frühstück gibt es für € 7,60, was ich als normal empfand.

Der Chai Latte dagegen schmeckte mir gar nicht. Neben seiner hohen Süße (und das sage ich als Zucker-Freund) , hatte ich den Eindruck es handelt sich um einen Standard-Sirup. Für ein so angesehenes Cafe ein No Go. Mehr als die Hälfte blieb übrig. Und das ganze für stolze € 4,70 (inkl. Aufpreis für Sojamilch von € 0,40!) .

Ich kann das Operncafe als Location empfehlen, wenn man gemeinsam mit omnivoren Eltern, Großeltern, Verwandten, Freunden oder Geschäftspartnern frühstückt. Durch das weitreichende Angebot gibt es für jeden etwas zu entdecken. Auch gibt es ein veganes Mittagsgericht – Käferbohnen-Curry. Ich war jedoch zum Frühstücken da. Ein Update dazu gibt es zu einem späteren Zeitpunkt.

Fazit:

Qualitativ ist es „gut“, mir fehlt es persönlich etwas an Geschmacksintensität. Geschmäcker sind aber ja bekanntlich vielfältig.

Abschließend mein persönliches Scoring:

Geschmack: 6/10

Flair: 8/10

Personal: 6/10

Preis-Leistung: 5/10

 

PS: Die Wertung des Personals rührt daher, dass das Essen zwar sehr schnell kam, aber eine eigenartige Stimmung (Blicke) wahrgenommen wurde, als ich sagte, ich sei vegan und mein Sohn (1,5 Jahre) einen Kakao mit Sojamilch bekommen soll. Der Kellner, der den Chai brachte war aber superb!

PPS: In der aktuellen Karte steht, dass beim Frühstück Vegan das Allergen „G“, also Milch, enthalten ist. Es handelt sich um einen Fehler, der Küchenchef Marin Wagner versicherte mir, dass es 100% vegan ist! Im Herbst beim Neudruck wird dieser Fehler behoben werden.

Legende: 10 – perfekt, 5 – in Ordnung, 1 – sehr unzufriedenstellend, 0 – kein veganes Angebot

Foto Nr. 1: © Operncafe – Harald Eisenberger

 

 

Granola mit Greek Joygurt

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Granola ist in aller Munde, und ich möchte auch dazu meinen Senf, äh, meine Körner geben 😉

Das hausgemachte Knusper-Müsli ist mittlerweile ein Klassiker der US Amerikanischen Frühstückskultur. Richtig zubereitet enthält es viele Ballaststoffe, wichtige Mikronährstoffe sowie eine gute Balance aus Aminosäuren und gesunden Kohlenhydraten.

Gemeinsam mit dem neuen, super cremigen und proteinhaltigen Greek Joygurt Natur von Joya ist das nicht nur nährstofftechnisch, sondern auch geschmacklich eine Klasse für sich.

 

Folgendes braucht ihr für das Granola:

1 Becher Hafer- oder Mehrkornflocken (großblatt)

1 Becher Quinoaflocken

5 EL Haferflocken (kleinblatt)

1/2 Becher Ahornsirup

1/2 Becher Kokosöl

1/2 TL Zimt (gestrichen)

1/2 TL Vanillepulver (gestrichen)

1 Prise Salz

3/4 Becher Nüsse (Walnuss, Pekan, Paranuss, Macadamia, Mandeln, Cashews)

1/2 Becher gepufften Amaranth oder gepufften Quinoa

1/4 Becher Leinsamen (oder Chia)

1/4 Becher Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne

2 EL getrocknete Cranberries und Gojibeeren

5 TL Kokoschips

3 EL (gefrier)getrocknete Himbeeren

– – – – –

5 EL Greek Joygurt Natur (separat)

frisches Obst nach Wahl

 

Backofen auf 150 Grad Celsius vorheizen.

Die Hafer- oder Mehrkornflocken (großblatt),  Quinoaflocken, Haferflocken (kleinblatt) mit dem  Ahornsirup und dem  Kokosöl sowie den Gewürzen (Zimt und Vanillepulver, Salz) in einer Schüssel vermengen, sodass alles vom Ahornsirup und dem Öl benetzt ist.

Ein Backblech mit einem Backpapier auslegen und die Flockenmasse darauf gut verteilen. Für 35-40 Minuten in den Ofen geben. Nach etwa 25 Minuten die Masse mit einem Löffel gleichmäßig wenden. In der Zwischenzeit die Nüsse, Samen und Trockenfrüchte, Amaranth und Kokoschips vermengen.

Das fertig gebackene Granola nun rasch (!) mit der Nuss-Mischung vermengen und mit einem flachen Kochlöffel am Backblech festdrücken. So entstehen die gewünschten Klümpchen.

Abkühlen lassen, mit einem Löffel klümpchenweise vom Blech lösen und in ein luftdicht verschließbares Glas zur Aubewahrung geben.

 

Für das Granola mit dem Greek Joygurt Natur einfach 5 EL Greek Joygurt in eine Schüssel geben, 3-4 EL Granola darauf verteilen und mit Obst verfeinern.

Gutes Gelingen! 🙂

 

PS: Ich gebe die Nüsse und Samen nicht mit in den Ofen, da sie sehr leicht braun bitter und ungenießbar werden.

PPS: Es schwirren einige Rezepte herum, die mit 180-200 Grad Celsius arbeiten. Erfahrungsgemäß wird das eine sehr dunkle und bittere Angelegenheit (auch die Flocken betreffend 😉 )

PPPS: Wenn jemand mehr Klümpchen haben möchte, einfach mehr Feinblatt-Haferflocken und etwas mehr Öl-Sirup Gemisch hinzufügen.

 

Superfood Overnight Oats

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Nicht nur optisch ein Genuss!

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Overnight Oats können auch für Kinder attraktiv gestaltet werden 🙂

Haferbreie gehören zu seit Jahrhunderten zu den Klassikern des Frühstücks. Sie sind schnell zubereitet und versorgen den Körper mit Proteinen, Ballaststoffen und Magnesium.

Die Erdmandeln sorgen für zusätzliche Power mit vielen ungesättigten Fettsäuren (z.B. Linolsäure) und weiteren Ballaststoffen. Zudem sind sie von Natur aus sehr angenehm süß und nussig.

Da in der Früh meistens wenig Zeit für langes Kochen oder Quellenlassen ist, werden die Hafereflocken einfach über Nacht in pflanzliche Milch gelegt. Aber nicht nur das: sie sind dadurch auch leichter verdaulich!

Für 4 Personen brauchst du:

2 Becher Haferflocken (oder Mehrkornflocken)

3 EL gemahlene Erdmandeln

¾ l pflanzl. Milch (z.B. Mehrkorn Drink von Joya)

2 TL Reissirup (oder Apfelsüße oder Dattelmus)

½ TL Vanillepulver (z.B. Bio-Vanillepulver von Sonnentor)

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Verschiedene Beeren  (Heidelbeeren, Himbeeren, Physalis, Brombeeren, Kiwibeeren,…)

Obst nach Geschmack (Apfel, Birnen, Kiwi, Banane, Orange, Ananas, Mango, Lychee)

2-3 TL Gojibeeren

2 TL Kokosflocken

2 TL Chia Samen

8 Cashewkerne

8 Paranüsse

Am Vortag/-abend die Haferfloken mit den Erdmandeln in der Pflanzenmilch in einer Schüssel einweichen. Mit Reissirup und Vanillepulver verfeinern und über Nacht stehen lassen. Ich verwende sehr gerne den Mehrkorn Drink aus Vollkornhafer, Buchweizen, Dinkel, Hirse und Leinsamen, da dieser voller wertvoller Ballaststoffe ist und eine geschmacklich perfekte Kombination mit den Flocken ergibt!

Am nächsten Tag, kurz vor dem Verzehr, die Gojibeeren für 5 Minuten in lauwarmen Wasser quellen lassen, sodass diese weich werden.

Granatapfelkerne sowie Lychees aus ihren Schalen lösen, Obst schneiden, Beeren waschen, und die Cashewkerne und Paranüsse (hervorragende Selen-Quelle!) in mundgerechte Stückchen schneiden.

Die „overnight oats“ in eine Schüssel geben, die Masse dabei mit einem Löffel etwas glatt streichen, und darauf die Beeren, das Obst und die Superfoods verteilen. Der Kreativität und Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt… 😉

 

White Chia Oats

White Chia Oats

Mit Power in den Tag starten, das ist gar nicht so schwierig, wie es sich anhört 😉
Den Energiekick, der euch bis Mittag gut versorgt, bekommt ihr mit einem leckeren, nahrhaften Frühstück, voller gesundem pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen (Fibres), Antioxidantien (Vit E) und Omega 3 Fettsäuren. Und weil es morgens meistens noch schnell-schnell gehen muss, ist ein „(overnight) oats“ oder „porridge“ (warm) genau das richtige, weil der Brei während des Duschens quellen kann 🙂

8 EL Hafer- oder Mehrkornflocken
4 TL weiße Chia Samen
3 TL gemahlene Erdmandeln
1/4 l Hafer- oder Mandelmilch
1/2 Pflaume oder Zwetschke
1/2 Birne
1 TL Kokosflocken
1 TL gekeimte Hirse
1 TL Cashewkerne
Für Süß-Liebhaber: 1 TL Apfelsüße oder 2 Datteln (weiche, entkernt)

Die Haferflocken mit den Chia Samen und den Erdmandeln in der pflanzlichen Milch zumindest 15 Minuten quellen lassen, am besten aber über Nacht.
Durchrühren und glatt streichen. Die Birne sowie die Pflaume entkernen, in Scheiben schneiden und fächerartig auf den den Brei legen. Die Kokosflocken, die gekeimte Hirse sowie die Cashews hinzufügen und genießen.
Wer es gerne süß hat gibt noch einen Teelöffel Apfelsüße dazu, Datteln passen aber auch ganz wunderbar.

Wer einen Porridge (warm) will, einfach die Flocken in der pflanzlichen Milch für 5 Minuten köcheln und ziehen lassen. Danach die weißen Chia Samen und Erdmandeln dazu und mit einem Schuss Hafer- oder Mandelmilch unterrühren.

Warum weiße Chia Samen? Ich finde die Farbe schön und ästhetischer, als die schwarze Variante 😉