Glutenfreier Zwetschken-Biscuitkuchen

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Vergangene Woche habe ich ein Kuchenexperiment gestartet, dass euch auf Facebook sehr gut gefallen hat. Heute bin ich nun soweit: ich kann euch das Rezept für meinen glutenfreien, sojafreien und ölfreien Biscuit-Zwetschkenkuchen mitteilen. Da es sich um ein schön flaumiges „echtes“ Biscuit handelt, und nicht um eine klassische Sandmasse, die einfacherweise „Biscuit“ betitelt wird, werdet ihr ein schönes geschmackliches Erlebnis haben können.

Glutenfrei, Sojafrei, Ölfrei, Haushaltszuckerfrei?

Was bedeutet das alles nun genau? „Glutenfrei“ bedeutet, dass kein Gluten – also das Eiweiß aus Weizen, Dinkel usw. – enthalten ist. „Sojafrei“ erklärt sich von selbst 😉 . „Ölfrei“ bedeutet, dass kein zusätzliches Öl zum Backen hinzugefügt wird, was beim Kuchenbacken eigentlich Standard ist: Mehl, Zucker, Öl/Butter. Etwas Fett ist natürlich schon enthalten, weil die aufschlagbare Reissahne Fett beinhaltet, dies aber mit lediglich 12% pro Packung, also eine sehr geringe Menge! Auch könnte man „haushaltszuckerfrei“ hinzufügen, wenn alternative Staubzuckervarianten herangezogen werden, wie z.B. Kokosblüten- oder Birkenstaubzucker. Diese sind gesündere Alternativen zu weißem Haushaltszucker, aber auch zum bereits optimaleren Vollrohrzucker.

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Randnotiz: Heißt es nun eigentlich Zwetschke oder Zwetschge?

Laut Duden ist Zwetschke das österreichische Wort, Zwetschge der deutsch-deutsche Begriff, ergo sind beide Möglichkeiten valide 😉

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Eines noch vorweg: Bitte siebt alle Zutaten durch ein feines Sieb, je feiner, desto besser, das inkludiert auch das Backpulver, das manchmal kleine Klumpen bilden kann. Achtet darauf, dass der Teig nicht zu feucht ist, da die Zwetschken mit der Zeit noch Flüssigkeit verlieren.

Für eine beschichtete Form mit ca. 40-50*20-30 cm benötigt ihr:

 

Glutenfreier Zwetschken-Biscuitkuchen
Portion 8
Glutenfrei, Sojafrei, Ölfrei, Haushaltszuckerfrei
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Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
40 min
Gesamtzeit
1 hr
Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
40 min
Gesamtzeit
1 hr
Zutaten
  1. 200 g (weißes) Reismehl
  2. 80 g Maisstärke
  3. 70 g Buchweizenmehl
  4. 250 g Staubzucker-Alternative
  5. 3 Packungen Soyatoo Reis Whip
  6. 1,5 Packungen Backpulver
  7. 1,5 TL Natron
  8. ½ TL Vanillepulver
  9. 1 Prise Salz
  10. Zweschken nach Belieben
Anleitung
  1. Die gut gekühlte aufschlagbare Reissahne 3-4 Minuten lang mit einem Mixer aufschlagen.
  2. Das Reismehl mit der Maisstärke, dem Buchweizenmehl durch ein feines Sieb in eine große Schüssel rieseln lassen.
  3. Staubzucker(alternative), Backpulver und Natron ebenfalls durch das Sieb sieben. Am besten mit Hilfe eines Löffels.
  4. Vanille und Salz der Trockenmasse hinzufügen.
  5. Den Mixer auf mittlere Stufe schalten und je 2-3 Löffel der Trockenmasse der aufgeschlagenen Reissahne via Sieb hinzufügen.
  6. Weiter verfahren bis die Trockenmasse aufgebraucht ist. Gegen Ende wird die Masse etwas zäher, daher die Mixer Geschwindigkeit anpassen.
  7. Die fertige Masse nun für ca. 30 Minuten bis zu einer Stunde kühl stellen,
  8. Den Ofen auf 160 Grad (Heißluft optimal) vorheizen.
  9. Die Masse in eine beschichtete Form leeren, ggf. mit Backpapier auslegen.
  10. Zwetschken halbieren, entkernen und die Hälften mit der Schnittfläche nach oben (andersrum verbrennt die Haut) auf die Masse legen. Diese leicht andrücken, sodass sie im Teig vertieft sind.
  11. Für 40-45 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen. Bei mehr Zwetschken, ist die Dauer etwas länger.
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Frischer Bio Weizengrassaft

Mutig in die grüne Zeit

Ich habe Mut geschöpft! Ich habe es gewagt!

Ich habe zum ersten Mal frischen Weizengrassaft getrunken!

Weshalb habe ich mich dazu überwinden müssen? Nun, ich kannte bisher nur Weizen- und GerstengrasPULVER aus dem Bioladen, das ich ab und zu in Smoothies gemischt habe. Geschmeckt hatte es mir nicht – der Geschmack erinnert stark an Stroh aus einem Hamsterkäfig – , deshalb steht die 500 g Dose auch schon seit 3-4 Jahren ungenutzt in der hintersten Ecke des Schrankes. Entsprechend skeptisch ging ich also in mein Geschmacksexperiment hinein.

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Grünes bio-Gold aus der Steiermark

Die Rede ist nicht von Kürbiskernöl! Dass Weizengras äußerst gesund sein soll, ist mir seit Jahren bekannt. Aus diesem Grund hatte ich mir auch vor Jahren das Pulver gekauft. Aber das Pulver hat im Vergleich zu frischem, kaltgepresstem Weizengrassaft – abgesehen vom Geschmack – bei weitem nicht so viele Nähr- und Vitalstoffe enthalten.

Bei dem von mir getrunkenen Weizengrassaft handelt es sich um das Bio-Weizengrassaft der steirischen Firma Naturtrink. Bei der Saftherstellung wird ausschließlich das junge Weizengras (ca. 15 cm) verwendet. Hier sind noch alle Inhaltsstoffe vollständig erhalten, da die Pflanze diese Reserven nicht für das Weiterwachsen benötigt. Der frische Saft wird dann binnen weniger Minuten Schockgefroren, um so alle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zu behalten. Da nur junge Gräser verwendet werden ist der Weizengrassaft auch glutenfrei.

Eine Phiole des grünen Elixiers deckt den Tagesbedarf der meisten essentiellen und kritischen Nährstoffe. Und das mit lediglich knapp über € 2 pro Tag.

Bei der Pulverherstellung wird meistens hochgewachsenes Weizengras verwendet, da so mehr Menge produziert werden kann. Hier hat die Pflanze jedoch viele Inhaltsstoffe als Energiequelle für das Wachsen aufgebraucht. Wenn dann das lange Weizengras auch noch statt Gefriertrocknen eine konservative Trocknungsvariante durchläuft, gehen weitere Inhaltsstoffe verloren.

Folgende Vitamine, Spurenelemente und Vitalstoffe sind in frischem Weizengrassaft enthalten:

  • Vitamine C, B-Komplex, K, E, D und A
  • Eiweiß und alle essentiellen Aminosäuren – Grundbaustein des Lebens und trägt zum Muskelaufbau bei
  • Eisen – trägt zur Bildung roter Blutkörperchen/Hämoglobin bei
  • Zink – spielt für das Immunsystem eine große Rolle 
  • Folsäure – wichtig für die Gehirnentwicklung
  • Kalzium – hilft beim Erhalt der Knochendichte
  • Selen – fangen freie Radikale
  • Sehr hohe Antioxidantien Konzentration
  • Frischer Weizengrassaft enthält über 90 Mineral- und Spurenelemente, und diese in hoher Konzentration!

1 kg Weizengrassaft entspricht einem Nährwert von 22 kg frischem Obst und Gemüse!

Der grüne Saft gibt die Nährstoffe, inklusive Sauerstoff, unmittelbar an das Blut weitergeben. Er weist eine Höchstkonzentration an Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen sowie Proteinen auf. Zudem enthält er ein enormes Enzymvorkommen und einen hohen Chlorophyllgehalt.

Durch den Verzehr von Gräsern und Kräutern aufgenommenes Chlorophyll unterstützt den gesamten Organismus beim Aufbau und stärkt das Immunsystem. Es fördert den Sauerstofftransport in den Zellen, trägt zur Reinigung von Blut und Leber bei, und regt die Bildung neuer Blutzellen an. Es verbessert die Funktion aller Organe, senkt den Blutdruck und wirkt ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel.

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Überraschung

Und wie hat  es nun geschmeckt?

Wow! Sehr, sehr gut! Angenehm süß und frisch. Man spürt sofort regelrecht wie die Vitalstoffe in den Körper gelangen und erstmal wach machen, gefolgt von einem Vitalitätskick im Stile von „Heute erobern wir die Welt!“ (im positiven Sinn) 😉 . Ich war so begeistert, dass ich mir das Produkt ein bisschen näher angesehen habe. Ich kann den Weizengrassaft von Naturtrink sowohl geschmacklich und als auch nährstofftechnisch betrachtet jedem Menschen empfehlen!

Falls du immer noch skeptisch bist, bestell HIER einfach ein GRATIS Probepaket, bestehend aus 3 Phiolen bestem frischen Bio-Weizengrassaft. Ich hoffe, du bist auch so begeistert wie ich. Und wer weiß: vielleicht wirst gerade du zum/r nächsten, Täglich-Weizengrassaft-Trinker/in. 🙂

 

Disclaimer: Ich habe mich aufgrund meiner Begeisterung direkt an das Unternehmen gewandt. Wenn ihr dort etwas über meine Links bestellt, bekomme ich eine kleine Fee erstattet, die es mir erlaubt die Kosten für meine Website zu minimieren. Für euch kostet es keinen mehr oder so 🙂 Danke dafür!

Fotos mit freundlicher Genehmigung von NATURTRINK – BIO Weizengrassaft.

 

Vegane Cocktailsauce

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Für ein gutes Sandwich braucht es eine ausgezeichnete Sauce. Eine leicht würzig-süß-saure Cocktailsauce bietet sich perfekt an. 
Die Basis dafür ist eine selbst gemachte Mayonnaise, die mit Ketchup kombiniert wird. Und wenn wir schon beim Selbermachen sind, machen wir das Ketchup auch gleich dazu. 😉

Wichtig: Wenn ihr die Mayo und das Ketchup gemischt habt (Basisrezepte), verfeinert ihr die Sauce noch mit 1 Knoblauchzehe (gepresst) und etwa 1 TL Rum oder Brandy. Das ergibt einen runden Geschmack, der jedes Sandwich, jeden  Burger und jede Pommes Frittes raffinierter macht!

Vegane Mayo
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1/8 l Sojamilch (zB. von Joya)
  2. Saft von ½ Zitrone
  3. 1 TL Senf
  4. ½ TL Suppenwürze
  5. ½ TL Salz
  6. 1 Prise Kurkuma
  7. 1 Prise Kala Namak (schwarzes Salz)
  8. ¼ l Rapsöl
Anleitung
  1. Für die Mayo Sojamilch mit Zitronensaft und Senf mischen, und fü ca. 5 Minuten stehen lassen. Danach die restlichen Gewürze unterheben.
  2. Mit einem Stabmixer in einem hohen Gefäß vermixen und langsam das Öl einfließen lassen.
  3. Mit ständigen Auf- und Ab-Bewegungen weitermixen, bis die Masse eine dicke Konsistenz bekommt.
  4. Für eine Cocktailsauce die Mayo mit dem Ketchup mischen, verrühren und kühl stellen.
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Homemade Ketchup
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1/16 l Tomatenpolpa
  2. 5 EL Tomatenmark
  3. 2 TL Zucker
  4. ½ kleine Zwiebel
  5. ½ TL Essig
  6. ½ TL Salz
  7. Etwas Pfeffer
  8. Etwas Pimentpulver
  9. Etwas Nelkenpulver
Anleitung
  1. Für das Ketchup die Zwiebel in sehr feine Würfel hacken.
  2. Danach alle Zutaten gut verrühren, ggf. noch etwas mehr Tomatenmark hinzufügen, falls die Konsistenz zu wässrig sein sollte.
  3. Für eine Cocktailsauce das Ketchup mit der Maya mischen.
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French Wrap mit Macadamia-Chèvre

 

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Chè-was?

Chèvre ist ein französischer Ziegenfrischkäse, der weltweit hohe Beliebtheit hat. Da ich vor über 15 Jahren (damals noch nicht vegan) selbst für einen Monat in Paris gelebt habe, weiß ich die französische Küche zu schätzen. Nun versuche ich auch diese zu verbessern, in dem ich rein pflanzliche Zutaten dafür verwende. Der Geschmack ist eine Mischung aus säuerlicher Basisnote, und herbem Abgang durch die Macadamianüsse, dazu die Frische des Schnittlauches: ein perfekter würziger Nussaufstrich, der sich vor dem Original nicht verstecken muss. Im Gegenteil: gesund, ohne Cholesterin, klimaschonender und tierleidfrei!

Die gute Nuss

Macadamias werden auch als die Königinnen der Nüsse bezeichnet. Sie verfügen über äußerst viele mehrfach-ungesättigte Fettsäuren, sind voller Protein und Ballaststoffen / Faserstoffen, Calcium und B-Vitaminen. Zudem sind dafür bekannt, dass den Cholesterinspiegel des Blutes reduzieren können. 

Klingt doch so gut, dass sofort der Appetit kommt, oder? 😉 

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Eine köstliche Basis für ein Sandwich, als Inlay für Wraps oder auch als Geschmacksträger in Burger geeignet

.

 

Das ganze Rezept: LE WRAP – französisch angehauchter Wrap mit Macadamia-Chèvre

Neben dem Nussaufstrich, ist auch Tempeh enthalten. Das sind zusammengepresste Sojabohnen, die dann mit einer speziellen Pilzkultur fermentiert werden, vom Prozedere ähnlich wie ein Brie-Käse. Natürlich schmeckt Tempeh nicht so, ist ja auch schon Jahrhunderte lang ein traditionelles Essen der Thai- und Asia Küche, es erinnert lediglich im Herstellungsprozess ein wenig daran. Dann haben wir noch etwas geräucherten Tofu dabei, für eine würzige Note, verschiedenes Gemüse und Salat, sowie eine Dijon-Joyghurtsauce. Bon Appètit!

Macadamia-Chèvre
Portion 4
Ein wunderbarer herb-säuerlicher, rein pflanzlicher Nussaufstrich im Stile eines französischen Chèvres.
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1 Becher Macadamia Nüsse
  2. 1/2 Becher Mandeln geschält oder Cashewkerne
  3. 1 Zitrone (Saft)
  4. 1-2 Knoblauchzehen
  5. 2-3 EL Essig
  6. 1 TL Salz
  7. 1/2 Becher Cremesse von Joya
  8. 1/8 l Wasser
  9. 1 Bund Schnittlauch
Anleitung
  1. Die Nüsse für 2 Stunden (oder über Nacht) in Wasser einweichen. Abspülen und in einen Blender geben.
  2. Die Zitrone auspressen und den Saft, gemeinsam mit den anderen Zutaten (außer dem Schnittlauch) ebenfalls in den Blender geben.
  3. Für den Nuss-Chèvre nun alle Zutaten außer den Schnittlauch in dem Blender mixen, bis eine cremig-samtige Konsistenz entsteht. Gegebenenfalls abschmecken.
  4. Den Schnittlauch fein schneiden und der Masse beimengen und anschließend bis zur Verwendung kühl stellen.
Anmerkungen
  1. Hinweis: Wer keinen Blender hat, kann auch einen Stabmixer verwenden. Dazu alles in einem hohen Gefäß mit etwas mehr Wasser für mehrere Minuten pürieren!
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French Wrap
Portion 4
Le Wrap - ein Hauch Frankreichs
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Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Tofu-Tempeh
  1. 100 g Räuchertofu
  2. 100 g Tempeh
  3. 2 TL Kräuter der Provence
  4. ca. 1/16 l Sojasauce
  5. etwas Rapsöl zum Braten
Rotwein Pilze und Zwiebel
  1. 100 g braune Champignons
  2. 100 g Kräuterseitlinge
  3. 100 g Seiden-Austernpilze
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 1 TL Salz
  6. 1/16 l veganer Rotwein
  7. etwas Rapsöl zum Braten
Dijon Sauce
  1. 250 g Joygurt natur von Joya
  2. 1 TL Salz
  3. 1 TL Kräuter der Provence
  4. 3 TL Dijonsenf
  5. etwas Knoblauch
Sonstiges
  1. Salate der Saison
  2. 3 Stängel Grünkohl
  3. 1 Handvoll Rotkraut
  4. Sprossen nach Wahl (z.B. Brokkoli oder Alfalfa)
  5. 4-6 Tortilla Wraps
Anleitung
  1. Den Macadamia-Chèvre nach obigem Rezept vorbereiten.
  2. Den Tofu und den Tempeh in 0,5 cm*0,5 cm und ca. 5 cm lange/dicke Streifen schneiden. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und den Tofu & Tempeh zusammen mit etwas Öl von allen Seiten anbraten. Mit den Provence Kräutern verfeinern, und bei mittel-hoher Hitze gelegentlich umrühren. Anschließend mit der Sojasauce ablöschen, kurz reduzieren lassen und beiseite stellen.
  3. Die Pilze in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel schälen und in Streifen schneiden, und beides mit etwas Öl scharf anbraten. Den Knoblauch schälen und möglichst fein hacken. Mit dem Salz und dem Knoblauch würzen, und mit dem Rotwein ablöschen. Einreduzieren lassen und ebenfalls beiseite stellen.
  4. Für die Dijon Sauce einfach alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und abschmecken.
  5. Inzwischen das Gemüse schneiden (Rotkraut so dünn wie möglich) oder in mundgerechte Stücke zupfen.
  6. Den Wrap flach auf ein Brett legen und im unteren Drittel ca. 2 EL Macadamia Chèvre verstreichen, sowie etwas Salat und Gemüse verteilen. Mit Sprossen, Sauce, und dem Tofu-Tempeh on top finalisieren.
  7. Den Wrap nun von den Seiten etwas einschlagen und von unten her nach oben zusammenrollen, sodass eine feste Teigrolle entsteht.
  8. Bon appétit
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Brennnessel Smoothie

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Weil im Wald die jungen Brennnesseln wieder sprießen habe ich ein paar Brennnesselrezepte für euch in meinem Blog (z.B. Frühlingswald Pesto).

Brennnesseln haben nicht nur kleine Nesselstacheln und jucken bei Berührung! Sie sind wahre Superfoods, dazu noch heimisch und wuchern wie Unkraut…was sie im Volksmund ja sind 😉
Sie sind vollgepumpt mit Vitamin C und A, haben einen sehr hohen Eisenwert, auch Kalzium und eine gesunde Portion pflanzliches Eiweiß. Wow!
Brennnesseln sind auch dafür bekannt gut für den Stoffwechsel zu sein und durch seine harntreibende Wirkung zu „entwässern“.

Also prinzipiell alles, was wir für einen guten Start in den Tag so benötigen! Da das direkte Essen der Blätter nicht ganz so herkömmlich ist (was ich aber zwischendurch empfehlen kann: einfach die Blätter umbiegen, sodass sich die Nesseln selbst zerbrechen; schmeckt leicht nach Gurke!), gibt es hier ein Smoothie Rezept:

1 Hand voll junger Brennnesseln

1/2 Apfel

1 Birne

1/2 Zitrone (Saft)

2 EL frische Petersilie 

1/2 l kaltes Wasser

2 TL Hanfsamen

Ggf. 1/2 Mango, falls ihr es süß braucht

Ggf. 3-4 Eiswürfel

 

Einfach im Blender vermixen bis alles „smooth“ ist 😉

Na? Spürt ihr schon die grüne Power? 🙂

Frühlingswald Pesto

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Endlich ist der Frühling da! Die Sonne wird immer wärmer, die Vögel zwitschern und da zieht es meine Familie und mich wieder vermehrt in den Wald. So auch das vergangene Wochenende. Ich habe fleißig Bärlauch und Brennnessel gesammelt,  und für euch verschiedene Rezepte entwickelt, damit ihr gesund in den Frühling starten könnt.  In den kommenden Tagen werde ich euch damit versorgen . Hier das erste Rezept in dieser Woche:

Diese beiden Frühlings-Pestos versorgen euch mit allem was ihr in der Übergangszeit braucht!

Die Brennnessel fördert den Stoffwechsel, ist reich an Flavonoiden welche durch ihre antioxidative Wirkung zum Zellschutz beitragen, Eisen, Vitamin  A+C (2x mehr als Orangen) und Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium und Silizium und verfügt außerdem über einen hohen Eiweißgehalt.

Bärlauch hat ähnliche gesundheitliche Vorteile wie die Brennnessel und zusätzlich noch eine feine Knoblauchnote. Er wirkt entzündungshemmend und blutdrucksenkend. 

 

Für 4 Personen braucht ihr:

Zwei Hand voll Brennnessel oder 1 Hand voll Bärlauch

Eine Hand voll Nüsse/Kerne/Samen-Mix (Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Hanfsamen etc.)

3 EL kaltgepresstes Öl (Olivenöl, Hanföl, Sesamöl etc.)

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer

1 Schuss Zitrone

 

Die Brennnessel zuerst in Wasser blanchieren und dann abtropfen lassen. Die Nüsse kurz in einer Pfanne anrösten. Brennnessel, Nüsse und Öl im Häcksler vermengen. Salz und Pfeffer dazu und alles gemeinsam häckseln. Das Pesto abschmecken und servieren. Ich empfehle dazu Bio-Nudeln nach Wahl z.B.: Hartweizen-Hirse Spaghetti aus dem Bioladen. Die Pestos schmecken aber auch sehr gut aufs Brot geschmiert, in Sandwiches oder als Zwischenlage in Kartoffelaufläufen. 

Den Bärlauch könnt ihr roh in den Häcksler geben, dann behält er seine volle Geschmacksvielfalt.

Gutes Gelingen!

PS: Hinweise zum richtigen Umgang mit Bärlauch findest ihr z.B. unter https://experimentselbstversorgung.net/baerlauch-maigloeckchen-oder-herbstzeitlose/

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Strangolapreti

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Strango-was?

Strangolapreti sind traditionell italienische Spinatknödel, die in einer würzigen Tomatensauce serviert werden. Auf die Idee bin ich gekommen, nachdem es wieder frischen Blattspinat auf den Märkten gibt, und sich in meiner Küche Unmengen an alten, harten Semmeln angesammelt hatten. Also eine Mischung aus Frühling und Zero-Waste, eine tolle Kombination!

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Woraus bestehen Strangolapreti?

Im Prinzip aus Semmelwürfeln und Spinat, sowie ein paar Gewürzen. Klingt eigentlich ganz einfach und unaufgeregt. Aber die Knödel haben es geschmacklich in sich, vor allem in Kombination mit einer würzig-feinen Tomatensauce. Sie sind schön sättigend, wärmen uns in der kühlen Übergangszeit und sind schnell gemacht.

Hier das Rezept dazu:

Strangolapreti
Italienische Spinatknödel in würzig-feiner Tomatensauce
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Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
25 min
Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
25 min
Knödel
  1. 900 g frischen Blattspinat (oder 400 g TK)
  2. 500 g Semmelwürfel
  3. 300 ml pflanzl. Milch (z.B. Hafermilch von Joya)
  4. 2 EL Hefeflocken
  5. 1 Prise Kala Namak (schwarzes Salz)
  6. 1/2 TL Majoran
  7. 1/2 TL frischen Thymian
  8. 1,5 TL Salz
  9. 1 Knoblauchzehe
  10. Etwas Pfeffer
  11. Etwas Mehl oder Semmelbrösel für die Bindung
  12. 1/2 Zwiebel
  13. Etwas Öl zum Anbraten
Tomatensauce
  1. 500 ml Polpa di Pomodori / Tomaten Passata
  2. 1/16 l Rotwein
  3. 1 Zwiebel
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 2 EL Tomatenmark
  6. 0,5 cm frische Chili
  7. 1 TL Essig
  8. 1 TL Salz
  9. 1 TL frischen Thymian
  10. 1 TL Oregano
  11. etwas Öl zum Anbraten
Für die Knödel
  1. Die Zwiebel schälen, fein schneiden und kurz mit etwas Öl goldgelb braten.
  2. Den Blattspinat waschen und von den groben Stängeln befreien
  3. Den Blattspinat kurz (1-2 Minuten) in kochendem Wasser blanchieren
  4. Semmelwürfel mit der pflanzlichen Milch vermengen und etwas einweichen lassen
  5. Die gebratenen Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Hefeflocken, Kala Namak, Majoran und Thymian hinzufügen
  6. Den blanchierten Blattspinat beimengen, darauf den fein geschnittenen Knoblauch und gut durchrühren
  7. Den Ofen auf 120 Grad Celsius (Umluft) aufheizen
  8. Aus der Masse mit den Händen kleine Knödel formen (ca. 1 gehäuften EL pro Knödel)
  9. Die Knödel in eine ofenfeste Form legen und diese mit ca. 1/8 l Wasser befüllen
  10. Die ofenfeste Form mit Frischhaltefolie bespannen und mit einem spitzen Messer 4-5 kleine Einstiche machen
  11. Die Knödel für 25 Minuten in den Ofen
  12. Achtung: Bei mehr als 120° C schmilzt die Frischhaltefolie, was es zu vermeiden gilt!
Für die Sauce
  1. Zwiebel fein schneiden und mit etwas Öl leicht bräunlich braten
  2. Mit Rotwein ablöschen und reduzieren lassen
  3. Die passierten Tomaten einfließen lassen und kürz aufkochen lassen
  4. Den Chili von den Kernen befreien und klein schneiden
  5. Knoblauch klein schneiden
  6. Salz, Chili und Knoblauch, sowie Essig und das Tomatenmark einrühren und 5 Minuten köcheln lassen
  7. Die Sauce mit einem Pürierstab nicht allzu fein pürieren
  8. Frischen Thymian und Oregano hinzufügen und bei niedriger Temperatur ziehen lassen.
Anrichten
  1. Nach 25 Minuten sind die Strangolapreti fertig. Diese aus dem Ofen nehmen.
  2. Tomatensauce auf einem Teller verteilen, darauf 2-3 Spinatknödel anrichten.
  3. Mit Kräutern und etwas Hefeflocken bestreuen
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UPDATE:

Natürlich lässt sich die Rezeptur variieren. Ein paar Tage später kreierte ich eine Abwandlung mit Bärlauch und auch mit Brennnesseln (Brennnesselspinat). Passend dazu gab es eine feine Pilzrahmsauce.

Dazu einfach 1-2 Hände voll frischen Bärlauch oder Brennnesseln in die Knödelmasse (aber eben ohne den Spinat) verarbeiten – entweder klein geschnitten oder püriert – und dem restlichen Rezept gleich folgen.

Bitte beachtet, dass der Ofen nur auf Heißluft arbeitet, sonst schmilzt euch die Folie. 

 

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Bio Sojamilch selbst gemacht

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Heute zeige ich euch, wie ihr Sojamilch – eigentlich „Soja Drink“- selbst herstellen könnt.

Es ist kostengünstig, ohne Zusatzstoffe und schmeckt unheimlich gut. Und ihr könnt SELBST bestimmen was rein kommt und drin ist.

Alles was ihr braucht ist ein Blender/Mixer, einen Kochtopf, ein Sieb, Wasser und Sojabohnen. Klingt doch gar nicht so kompliziert?

Übrigens: Österreich ist das perfekte Sojaanbaugebiet! Besonders im Burgenland und im Donaubecken gedeihen die kleinen grünen, oder gelblichen oder schwarzen Bohnen sehr gut. Ein sehr hoher Anteil davon ist aus biologischer Landwirtschaft, aber auch ohne ist die Qualität sehr hoch. Gentechnisch veränderte Sojabohnen sind kein Thema. Diese sind eher in Brasilien und Argentinien zu finden. Dort wird Urwald gerodet, um diese Bohne (und auch Mais) anzubauen, welche wiederum als Tierfutter  (auch in Europa, und Österreich) zum Einsatz kommt.

 

Zutaten:

1/2 – 1 Becher/Kaffeehäferl* Bio-Sojabohnen aus eurer Region (erhältlich in Bioläden oder direkt beim Bauern)

4-5 Becher Wasser, je nach Geschmack

* Wer es wässriger mag, nehme 1/2 Becher; wer es intensiver mag, nehme 1 ganzen Becher.

 

Zusätzlich, wer möchte:

1 Prise Salz

2-3 EL Süßungsmittel nach Wahl (Dattel[sirup], Ahornsirup, Vollrohrzucker,…)

1 Prise Vanillepulver

 

Anleitung:

Die Bio Sojabohnen für 2 Stunden, oder über Nacht, in Wasser einweichen. Das macht sie angenehmer und leichter zu mixen.

Das Einlegewasser abgießen, die Bohnen mit dem frischen Wasser in den Blender und für 30-60 Sekunden mixen. Die Flüssigkeit anschließend über einen Sieb (je feiner desto besser, je öfter desto besser) in den Kochtopf  gießen.

Die rohe Sojamilch ist noch nicht genießbar! Rohe Bohnen, und da gehört die Sojabohne dazu, sind leicht toxisch. Es enthält Lektin, genauer gesagt das Protein Phasin, das zu einer schlechteren Nahrungsaufnahme im Körper führen kann. Nicht nur das: in höheren Mengen können rohe Bohnen zu starken Beschwerden des Darmtraktes führen. Dies kann jedoch durch ein Aufkochen von 15-20 Minuten verhindert werden!

Die rohe Flüssigkeit also nun erhitzen, und für 15 Minuten leicht wallend köcheln lassen. Gelegentilch umrühren, damit nichts anbrennen kann. Beim köcheln entsteht etwas Schaum,  (aufgrund des hohen Eiweißanteils), diesen einfach mit einem Löffel gelegentlich abschöpfen.

Nun ist die Sojamilch genussfertig, wer möchte kann noch Gewürze und Süßungsmittel hinzufügen.  Gegebenenfalls nochmals durch das Sieb gießen, um die Schalenrückstände der Bohne gering zu halten.

Die Sojamilch kann ganz normal für Kaffee, Matcha, Pudding oder Saucen verwendet werden. Sie ist im Kühlschrank für ca. 3 Tage haltbar. Vor dem Trinken immer etwas umrühren, um die abgesetzten Inhaltsstoffe wieder zu vereinen 😉

 

PS: Vor 3-4 Jahren hatte ich bei einem Facebook-Gewinnspiel mitgemacht und u.a. die Keramikflasche im Bild oberhalb gewonnen. Seither ist sie oft im Einsatz gewesen. Sie schützt den Pflanzendrink darin und hält dazu noch extra kühl <3 Eine normale Glasflasche z.B. tut es aber auch!

 

 

Klimakochkurse 2016

Hier findet ihr eine „Best of“ Auswahl der Bilder der Klimakochkurse 2016 in der Reihenfolge wie sie stattgefunden haben 🙂 Viel Vergnügen!

 

Judenburg

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Fürstenfeld

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Graz

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Liezen

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Wien: deli bluem

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Das Motto des schönen Restaurants lautet: natürlich, frisch, saisonal, biologisch, pflanzlich, köstlich.
Dass es sich hierbei nicht um simple Marketingworthülsen handelt, wie sie dieser Tage fast überall zu finden sind, konnte ich vergangene Woche bei einem Business Wochenende in Wien feststellen.

Wo beginne ich denn? Beim Augenscheinlichen.  Das erste, was auffällt, ist die äußerst schöne Inneneinrichtung. Feines violett paart sich mit dunklem türkis, Stoffblumen in eben diesen Farben stehen in Reagenzgläsern in mehreren kreisrund angefertigten Holz-Lustern, die Holztische wirken urban-modern, selbst die Besitzerin strahlte an dem Tag in einem dunkelviolettem Kleid. Solch ein durchgängiges Designkonzept findet man nicht oft. Man fühlt sich sofort wohl, die Stimmung ist sehr angenehm und entspannt.

Das Lokal verfolgt ein Speisenkonzept, das ganz auf ehrliche, frische, biologische und saisonale Zutaten setzt. Von der Bohne, über das Öl bis zum Salz ist alles biologisch bzw. naturbelassen.  Gewürze von Sonnentor lassen das Herz höher strahlen. Nahezu alles wird selbst zubereitet, Fertigblätterteig und Co sind nicht zu finden. Im deli bluem gibt es pflanzliches Slow-Food in toller Atmosphäre. Whole- Food Plant-Based Nutrition at its best!

Ich begann mit einer Salatvariation aus orientalischem Kurkuma-Senffenchel, fein marinierten Karotten und mit Safran-Joghurt verfeinerte Melanzani Antipasti. Alternativ gab es noch Pilz-Reis Salat und orientalischen Rotkraut-Couscous. Superb!

Es folgten Baked Beans aus großen weißen Bohnen, die für meinen Geschmack etwas mehr Süße vertragen hätten, um eine perfekte süß-sauer Balance zu erhalten. Gefolgt wurden die tomatigen Bohnen dann von einer leichten Wildkräutersuppe, die es geschmacklich in sich hatte. Ich habe nicht gefragt, welche Kräuter drinnen seien, aber ich denke es waren Brennnesseln, Liebstöckel, etwas Schafgarbe und ein paar andere, die ich nicht benennen kann. Die Komposition der Suppe war ganz auf den Geschmack der Kräuter gelegt, keine Creme und kein anderes Schnickschnack. Wahrlich köstlich!

Die Hauptmahlzeit war eine ofenfrische Quiche mit Räuchertofu, Lauch und Kartoffeln. Der Teig war eine Mischung aus Dinkelvollkornmehl und Kurkuma, die innere Creme war eine vegane Béchemel mit Couscous verbunden. Der Teig schmeckte sehr kraftvoll, das Innere angenehm cremig.

Und weil es bisher so köstlich war, wurde nebenher noch eine Gemüse-Tofuspeis‘ gegessen, die angenehm saftig war und einen kräftigen Gelbwurz-Anteil hatte.

Obwohl es sehr, sehr viel war, fühlte ich mich nicht völlig übersättigt. Das liegt wohl am sparsamen Einsatz von Öl/Fett, den frischen Zutaten und der sorgsamen Herstellung 🙂 .

Für die Desserts war ich dann doch zu voll, es gab eine bunte Mischung aus Cheesecakes, Nussecken, Schokoküchlein usw. All dies hat einladend ausgesehen, aber das hätte ich nicht mehr geschafft 😉

Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut, für die Salatvariation, die Baked Beans, die Wildkräutersuppe, 2 (!) Quiche, 1 Tofuspeis und einen Lemon-Ingwer Eistee von Demmers gab es für etwa € 35. Überaus hochwertige und vollwertige Pflanzenküche zum guten Preis, in angenehm moderner Atmosphäre.

Wer also neben all dem Fast Food Angebot der Stadt mal etwas echtes, gesundes und hochwertiges essen möchte, dem sei das deli bluem sehr ans Herz gelegt.

Zusammenfassung:

  • Hochwertige Pflanzenküche
  • Modernes Design
  • Biologisch, frisch und saisonal
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Fazit: Gaumen und Augen, was wollt ihr mehr?!

Und hier mein persönliches Scoring:

Geschmack: 8/10

Flair: 8/10

Personal: 8/10

Preis-Leistung: 6/10

Legende: 10 – perfekt, 5 – in Ordnung, 1 – sehr unzufriedenstellend, 0 – kein veganes Angebot