Vegane Cocktailsauce

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Für ein gutes Sandwich braucht es eine ausgezeichnete Sauce. Eine leicht würzig-süß-saure Cocktailsauce bietet sich perfekt an. 
Die Basis dafür ist eine selbst gemachte Mayonnaise, die mit Ketchup kombiniert wird. Und wenn wir schon beim Selbermachen sind, machen wir das Ketchup auch gleich dazu. 😉

Wichtig: Wenn ihr die Mayo und das Ketchup gemischt habt (Basisrezepte), verfeinert ihr die Sauce noch mit 1 Knoblauchzehe (gepresst) und etwa 1 TL Rum oder Brandy. Das ergibt einen runden Geschmack, der jedes Sandwich, jeden  Burger und jede Pommes Frittes raffinierter macht!

Vegane Mayo
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1/8 l Sojamilch (zB. von Joya)
  2. Saft von ½ Zitrone
  3. 1 TL Senf
  4. ½ TL Suppenwürze
  5. ½ TL Salz
  6. 1 Prise Kurkuma
  7. 1 Prise Kala Namak (schwarzes Salz)
  8. ¼ l Rapsöl
Anleitung
  1. Für die Mayo Sojamilch mit Zitronensaft und Senf mischen, und fü ca. 5 Minuten stehen lassen. Danach die restlichen Gewürze unterheben.
  2. Mit einem Stabmixer in einem hohen Gefäß vermixen und langsam das Öl einfließen lassen.
  3. Mit ständigen Auf- und Ab-Bewegungen weitermixen, bis die Masse eine dicke Konsistenz bekommt.
  4. Für eine Cocktailsauce die Mayo mit dem Ketchup mischen, verrühren und kühl stellen.
Vegan Dreams - Kochworkshops & Private Cooking http://www.vegandreams.at/
Homemade Ketchup
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1/16 l Tomatenpolpa
  2. 5 EL Tomatenmark
  3. 2 TL Zucker
  4. ½ kleine Zwiebel
  5. ½ TL Essig
  6. ½ TL Salz
  7. Etwas Pfeffer
  8. Etwas Pimentpulver
  9. Etwas Nelkenpulver
Anleitung
  1. Für das Ketchup die Zwiebel in sehr feine Würfel hacken.
  2. Danach alle Zutaten gut verrühren, ggf. noch etwas mehr Tomatenmark hinzufügen, falls die Konsistenz zu wässrig sein sollte.
  3. Für eine Cocktailsauce das Ketchup mit der Maya mischen.
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Bio Sojamilch selbst gemacht

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Heute zeige ich euch, wie ihr Sojamilch – eigentlich „Soja Drink“- selbst herstellen könnt.

Es ist kostengünstig, ohne Zusatzstoffe und schmeckt unheimlich gut. Und ihr könnt SELBST bestimmen was rein kommt und drin ist.

Alles was ihr braucht ist ein Blender/Mixer, einen Kochtopf, ein Sieb, Wasser und Sojabohnen. Klingt doch gar nicht so kompliziert?

Übrigens: Österreich ist das perfekte Sojaanbaugebiet! Besonders im Burgenland und im Donaubecken gedeihen die kleinen grünen, oder gelblichen oder schwarzen Bohnen sehr gut. Ein sehr hoher Anteil davon ist aus biologischer Landwirtschaft, aber auch ohne ist die Qualität sehr hoch. Gentechnisch veränderte Sojabohnen sind kein Thema. Diese sind eher in Brasilien und Argentinien zu finden. Dort wird Urwald gerodet, um diese Bohne (und auch Mais) anzubauen, welche wiederum als Tierfutter  (auch in Europa, und Österreich) zum Einsatz kommt.

 

Zutaten:

1/2 – 1 Becher/Kaffeehäferl* Bio-Sojabohnen aus eurer Region (erhältlich in Bioläden oder direkt beim Bauern)

4-5 Becher Wasser, je nach Geschmack

* Wer es wässriger mag, nehme 1/2 Becher; wer es intensiver mag, nehme 1 ganzen Becher.

 

Zusätzlich, wer möchte:

1 Prise Salz

2-3 EL Süßungsmittel nach Wahl (Dattel[sirup], Ahornsirup, Vollrohrzucker,…)

1 Prise Vanillepulver

 

Anleitung:

Die Bio Sojabohnen für 2 Stunden, oder über Nacht, in Wasser einweichen. Das macht sie angenehmer und leichter zu mixen.

Das Einlegewasser abgießen, die Bohnen mit dem frischen Wasser in den Blender und für 30-60 Sekunden mixen. Die Flüssigkeit anschließend über einen Sieb (je feiner desto besser, je öfter desto besser) in den Kochtopf  gießen.

Die rohe Sojamilch ist noch nicht genießbar! Rohe Bohnen, und da gehört die Sojabohne dazu, sind leicht toxisch. Es enthält Lektin, genauer gesagt das Protein Phasin, das zu einer schlechteren Nahrungsaufnahme im Körper führen kann. Nicht nur das: in höheren Mengen können rohe Bohnen zu starken Beschwerden des Darmtraktes führen. Dies kann jedoch durch ein Aufkochen von 15-20 Minuten verhindert werden!

Die rohe Flüssigkeit also nun erhitzen, und für 15 Minuten leicht wallend köcheln lassen. Gelegentilch umrühren, damit nichts anbrennen kann. Beim köcheln entsteht etwas Schaum,  (aufgrund des hohen Eiweißanteils), diesen einfach mit einem Löffel gelegentlich abschöpfen.

Nun ist die Sojamilch genussfertig, wer möchte kann noch Gewürze und Süßungsmittel hinzufügen.  Gegebenenfalls nochmals durch das Sieb gießen, um die Schalenrückstände der Bohne gering zu halten.

Die Sojamilch kann ganz normal für Kaffee, Matcha, Pudding oder Saucen verwendet werden. Sie ist im Kühlschrank für ca. 3 Tage haltbar. Vor dem Trinken immer etwas umrühren, um die abgesetzten Inhaltsstoffe wieder zu vereinen 😉

 

PS: Vor 3-4 Jahren hatte ich bei einem Facebook-Gewinnspiel mitgemacht und u.a. die Keramikflasche im Bild oberhalb gewonnen. Seither ist sie oft im Einsatz gewesen. Sie schützt den Pflanzendrink darin und hält dazu noch extra kühl <3 Eine normale Glasflasche z.B. tut es aber auch!