Glutenfreier Zwetschken-Biscuitkuchen

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Vergangene Woche habe ich ein Kuchenexperiment gestartet, dass euch auf Facebook sehr gut gefallen hat. Heute bin ich nun soweit: ich kann euch das Rezept für meinen glutenfreien, sojafreien und ölfreien Biscuit-Zwetschkenkuchen mitteilen. Da es sich um ein schön flaumiges „echtes“ Biscuit handelt, und nicht um eine klassische Sandmasse, die einfacherweise „Biscuit“ betitelt wird, werdet ihr ein schönes geschmackliches Erlebnis haben können.

Glutenfrei, Sojafrei, Ölfrei, Haushaltszuckerfrei?

Was bedeutet das alles nun genau? „Glutenfrei“ bedeutet, dass kein Gluten – also das Eiweiß aus Weizen, Dinkel usw. – enthalten ist. „Sojafrei“ erklärt sich von selbst 😉 . „Ölfrei“ bedeutet, dass kein zusätzliches Öl zum Backen hinzugefügt wird, was beim Kuchenbacken eigentlich Standard ist: Mehl, Zucker, Öl/Butter. Etwas Fett ist natürlich schon enthalten, weil die aufschlagbare Reissahne Fett beinhaltet, dies aber mit lediglich 12% pro Packung, also eine sehr geringe Menge! Auch könnte man „haushaltszuckerfrei“ hinzufügen, wenn alternative Staubzuckervarianten herangezogen werden, wie z.B. Kokosblüten- oder Birkenstaubzucker. Diese sind gesündere Alternativen zu weißem Haushaltszucker, aber auch zum bereits optimaleren Vollrohrzucker.

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Randnotiz: Heißt es nun eigentlich Zwetschke oder Zwetschge?

Laut Duden ist Zwetschke das österreichische Wort, Zwetschge der deutsch-deutsche Begriff, ergo sind beide Möglichkeiten valide 😉

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Eines noch vorweg: Bitte siebt alle Zutaten durch ein feines Sieb, je feiner, desto besser, das inkludiert auch das Backpulver, das manchmal kleine Klumpen bilden kann. Achtet darauf, dass der Teig nicht zu feucht ist, da die Zwetschken mit der Zeit noch Flüssigkeit verlieren.

Für eine beschichtete Form mit ca. 40-50*20-30 cm benötigt ihr:

 

Glutenfreier Zwetschken-Biscuitkuchen
Portion 8
Glutenfrei, Sojafrei, Ölfrei, Haushaltszuckerfrei
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Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
40 min
Gesamtzeit
1 hr
Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
40 min
Gesamtzeit
1 hr
Zutaten
  1. 200 g (weißes) Reismehl
  2. 80 g Maisstärke
  3. 70 g Buchweizenmehl
  4. 250 g Staubzucker-Alternative
  5. 3 Packungen Soyatoo Reis Whip
  6. 1,5 Packungen Backpulver
  7. 1,5 TL Natron
  8. ½ TL Vanillepulver
  9. 1 Prise Salz
  10. Zweschken nach Belieben
Anleitung
  1. Die gut gekühlte aufschlagbare Reissahne 3-4 Minuten lang mit einem Mixer aufschlagen.
  2. Das Reismehl mit der Maisstärke, dem Buchweizenmehl durch ein feines Sieb in eine große Schüssel rieseln lassen.
  3. Staubzucker(alternative), Backpulver und Natron ebenfalls durch das Sieb sieben. Am besten mit Hilfe eines Löffels.
  4. Vanille und Salz der Trockenmasse hinzufügen.
  5. Den Mixer auf mittlere Stufe schalten und je 2-3 Löffel der Trockenmasse der aufgeschlagenen Reissahne via Sieb hinzufügen.
  6. Weiter verfahren bis die Trockenmasse aufgebraucht ist. Gegen Ende wird die Masse etwas zäher, daher die Mixer Geschwindigkeit anpassen.
  7. Die fertige Masse nun für ca. 30 Minuten bis zu einer Stunde kühl stellen,
  8. Den Ofen auf 160 Grad (Heißluft optimal) vorheizen.
  9. Die Masse in eine beschichtete Form leeren, ggf. mit Backpapier auslegen.
  10. Zwetschken halbieren, entkernen und die Hälften mit der Schnittfläche nach oben (andersrum verbrennt die Haut) auf die Masse legen. Diese leicht andrücken, sodass sie im Teig vertieft sind.
  11. Für 40-45 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen. Bei mehr Zwetschken, ist die Dauer etwas länger.
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French Wrap mit Macadamia-Chèvre

 

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Chè-was?

Chèvre ist ein französischer Ziegenfrischkäse, der weltweit hohe Beliebtheit hat. Da ich vor über 15 Jahren (damals noch nicht vegan) selbst für einen Monat in Paris gelebt habe, weiß ich die französische Küche zu schätzen. Nun versuche ich auch diese zu verbessern, in dem ich rein pflanzliche Zutaten dafür verwende. Der Geschmack ist eine Mischung aus säuerlicher Basisnote, und herbem Abgang durch die Macadamianüsse, dazu die Frische des Schnittlauches: ein perfekter würziger Nussaufstrich, der sich vor dem Original nicht verstecken muss. Im Gegenteil: gesund, ohne Cholesterin, klimaschonender und tierleidfrei!

Die gute Nuss

Macadamias werden auch als die Königinnen der Nüsse bezeichnet. Sie verfügen über äußerst viele mehrfach-ungesättigte Fettsäuren, sind voller Protein und Ballaststoffen / Faserstoffen, Calcium und B-Vitaminen. Zudem sind dafür bekannt, dass den Cholesterinspiegel des Blutes reduzieren können. 

Klingt doch so gut, dass sofort der Appetit kommt, oder? 😉 

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Eine köstliche Basis für ein Sandwich, als Inlay für Wraps oder auch als Geschmacksträger in Burger geeignet

.

 

Das ganze Rezept: LE WRAP – französisch angehauchter Wrap mit Macadamia-Chèvre

Neben dem Nussaufstrich, ist auch Tempeh enthalten. Das sind zusammengepresste Sojabohnen, die dann mit einer speziellen Pilzkultur fermentiert werden, vom Prozedere ähnlich wie ein Brie-Käse. Natürlich schmeckt Tempeh nicht so, ist ja auch schon Jahrhunderte lang ein traditionelles Essen der Thai- und Asia Küche, es erinnert lediglich im Herstellungsprozess ein wenig daran. Dann haben wir noch etwas geräucherten Tofu dabei, für eine würzige Note, verschiedenes Gemüse und Salat, sowie eine Dijon-Joyghurtsauce. Bon Appètit!

Macadamia-Chèvre
Portion 4
Ein wunderbarer herb-säuerlicher, rein pflanzlicher Nussaufstrich im Stile eines französischen Chèvres.
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
5 min
Zutaten
  1. 1 Becher Macadamia Nüsse
  2. 1/2 Becher Mandeln geschält oder Cashewkerne
  3. 1 Zitrone (Saft)
  4. 1-2 Knoblauchzehen
  5. 2-3 EL Essig
  6. 1 TL Salz
  7. 1/2 Becher Cremesse von Joya
  8. 1/8 l Wasser
  9. 1 Bund Schnittlauch
Anleitung
  1. Die Nüsse für 2 Stunden (oder über Nacht) in Wasser einweichen. Abspülen und in einen Blender geben.
  2. Die Zitrone auspressen und den Saft, gemeinsam mit den anderen Zutaten (außer dem Schnittlauch) ebenfalls in den Blender geben.
  3. Für den Nuss-Chèvre nun alle Zutaten außer den Schnittlauch in dem Blender mixen, bis eine cremig-samtige Konsistenz entsteht. Gegebenenfalls abschmecken.
  4. Den Schnittlauch fein schneiden und der Masse beimengen und anschließend bis zur Verwendung kühl stellen.
Anmerkungen
  1. Hinweis: Wer keinen Blender hat, kann auch einen Stabmixer verwenden. Dazu alles in einem hohen Gefäß mit etwas mehr Wasser für mehrere Minuten pürieren!
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French Wrap
Portion 4
Le Wrap - ein Hauch Frankreichs
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Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Zubereitungszeit
8 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
18 min
Tofu-Tempeh
  1. 100 g Räuchertofu
  2. 100 g Tempeh
  3. 2 TL Kräuter der Provence
  4. ca. 1/16 l Sojasauce
  5. etwas Rapsöl zum Braten
Rotwein Pilze und Zwiebel
  1. 100 g braune Champignons
  2. 100 g Kräuterseitlinge
  3. 100 g Seiden-Austernpilze
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 1 TL Salz
  6. 1/16 l veganer Rotwein
  7. etwas Rapsöl zum Braten
Dijon Sauce
  1. 250 g Joygurt natur von Joya
  2. 1 TL Salz
  3. 1 TL Kräuter der Provence
  4. 3 TL Dijonsenf
  5. etwas Knoblauch
Sonstiges
  1. Salate der Saison
  2. 3 Stängel Grünkohl
  3. 1 Handvoll Rotkraut
  4. Sprossen nach Wahl (z.B. Brokkoli oder Alfalfa)
  5. 4-6 Tortilla Wraps
Anleitung
  1. Den Macadamia-Chèvre nach obigem Rezept vorbereiten.
  2. Den Tofu und den Tempeh in 0,5 cm*0,5 cm und ca. 5 cm lange/dicke Streifen schneiden. Eine beschichtete Pfanne erhitzen und den Tofu & Tempeh zusammen mit etwas Öl von allen Seiten anbraten. Mit den Provence Kräutern verfeinern, und bei mittel-hoher Hitze gelegentlich umrühren. Anschließend mit der Sojasauce ablöschen, kurz reduzieren lassen und beiseite stellen.
  3. Die Pilze in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel schälen und in Streifen schneiden, und beides mit etwas Öl scharf anbraten. Den Knoblauch schälen und möglichst fein hacken. Mit dem Salz und dem Knoblauch würzen, und mit dem Rotwein ablöschen. Einreduzieren lassen und ebenfalls beiseite stellen.
  4. Für die Dijon Sauce einfach alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und abschmecken.
  5. Inzwischen das Gemüse schneiden (Rotkraut so dünn wie möglich) oder in mundgerechte Stücke zupfen.
  6. Den Wrap flach auf ein Brett legen und im unteren Drittel ca. 2 EL Macadamia Chèvre verstreichen, sowie etwas Salat und Gemüse verteilen. Mit Sprossen, Sauce, und dem Tofu-Tempeh on top finalisieren.
  7. Den Wrap nun von den Seiten etwas einschlagen und von unten her nach oben zusammenrollen, sodass eine feste Teigrolle entsteht.
  8. Bon appétit
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Wien: deli bluem

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Das Motto des schönen Restaurants lautet: natürlich, frisch, saisonal, biologisch, pflanzlich, köstlich.
Dass es sich hierbei nicht um simple Marketingworthülsen handelt, wie sie dieser Tage fast überall zu finden sind, konnte ich vergangene Woche bei einem Business Wochenende in Wien feststellen.

Wo beginne ich denn? Beim Augenscheinlichen.  Das erste, was auffällt, ist die äußerst schöne Inneneinrichtung. Feines violett paart sich mit dunklem türkis, Stoffblumen in eben diesen Farben stehen in Reagenzgläsern in mehreren kreisrund angefertigten Holz-Lustern, die Holztische wirken urban-modern, selbst die Besitzerin strahlte an dem Tag in einem dunkelviolettem Kleid. Solch ein durchgängiges Designkonzept findet man nicht oft. Man fühlt sich sofort wohl, die Stimmung ist sehr angenehm und entspannt.

Das Lokal verfolgt ein Speisenkonzept, das ganz auf ehrliche, frische, biologische und saisonale Zutaten setzt. Von der Bohne, über das Öl bis zum Salz ist alles biologisch bzw. naturbelassen.  Gewürze von Sonnentor lassen das Herz höher strahlen. Nahezu alles wird selbst zubereitet, Fertigblätterteig und Co sind nicht zu finden. Im deli bluem gibt es pflanzliches Slow-Food in toller Atmosphäre. Whole- Food Plant-Based Nutrition at its best!

Ich begann mit einer Salatvariation aus orientalischem Kurkuma-Senffenchel, fein marinierten Karotten und mit Safran-Joghurt verfeinerte Melanzani Antipasti. Alternativ gab es noch Pilz-Reis Salat und orientalischen Rotkraut-Couscous. Superb!

Es folgten Baked Beans aus großen weißen Bohnen, die für meinen Geschmack etwas mehr Süße vertragen hätten, um eine perfekte süß-sauer Balance zu erhalten. Gefolgt wurden die tomatigen Bohnen dann von einer leichten Wildkräutersuppe, die es geschmacklich in sich hatte. Ich habe nicht gefragt, welche Kräuter drinnen seien, aber ich denke es waren Brennnesseln, Liebstöckel, etwas Schafgarbe und ein paar andere, die ich nicht benennen kann. Die Komposition der Suppe war ganz auf den Geschmack der Kräuter gelegt, keine Creme und kein anderes Schnickschnack. Wahrlich köstlich!

Die Hauptmahlzeit war eine ofenfrische Quiche mit Räuchertofu, Lauch und Kartoffeln. Der Teig war eine Mischung aus Dinkelvollkornmehl und Kurkuma, die innere Creme war eine vegane Béchemel mit Couscous verbunden. Der Teig schmeckte sehr kraftvoll, das Innere angenehm cremig.

Und weil es bisher so köstlich war, wurde nebenher noch eine Gemüse-Tofuspeis‘ gegessen, die angenehm saftig war und einen kräftigen Gelbwurz-Anteil hatte.

Obwohl es sehr, sehr viel war, fühlte ich mich nicht völlig übersättigt. Das liegt wohl am sparsamen Einsatz von Öl/Fett, den frischen Zutaten und der sorgsamen Herstellung 🙂 .

Für die Desserts war ich dann doch zu voll, es gab eine bunte Mischung aus Cheesecakes, Nussecken, Schokoküchlein usw. All dies hat einladend ausgesehen, aber das hätte ich nicht mehr geschafft 😉

Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut, für die Salatvariation, die Baked Beans, die Wildkräutersuppe, 2 (!) Quiche, 1 Tofuspeis und einen Lemon-Ingwer Eistee von Demmers gab es für etwa € 35. Überaus hochwertige und vollwertige Pflanzenküche zum guten Preis, in angenehm moderner Atmosphäre.

Wer also neben all dem Fast Food Angebot der Stadt mal etwas echtes, gesundes und hochwertiges essen möchte, dem sei das deli bluem sehr ans Herz gelegt.

Zusammenfassung:

  • Hochwertige Pflanzenküche
  • Modernes Design
  • Biologisch, frisch und saisonal
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Fazit: Gaumen und Augen, was wollt ihr mehr?!

Und hier mein persönliches Scoring:

Geschmack: 8/10

Flair: 8/10

Personal: 8/10

Preis-Leistung: 6/10

Legende: 10 – perfekt, 5 – in Ordnung, 1 – sehr unzufriedenstellend, 0 – kein veganes Angebot

 

 

 

 

 

 

Knusprig gebackene Steinpilze

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Sommer- und Herbstzeit ist Steinpilz-Zeit!

Unsere Wälder, von der Steiermark, über Salzburg bis nach Tirol, sind momentan nicht nur voll mit Eierschwammerln (siehe EIERSCHWAMMERLSUPPE), ab Mitte August sind die Pilze die „Herrn der Wälder“. Dabei sind die Steinpilze sowie die Herrenpilze die bekanntesten und beliebtesten Vertreter ihrer Art. Kein Wunder: sie schmecken köstlich und sind einfach zu erkennen und nicht mit ungenießbaren oder giftigen Verwandten zu verwechseln.

Für knusprige, gebackene Steinpilze benötigt ihr eigentlich nicht viel. Also ran an den Herd!

Pilze:

750 g geputzte Steinpilze in Scheiben geschnitten (ca. 0,4 cm dünn)

 

Panierflüssigkeit:

4 EL Mehl nach Wahl

¼ l pflanzl. Milch (z.B. Bio Soja Milch Pur von Joya)

1 TL Hefeflocken

3/4 TL Salz

Etwas Pfeffer

 

Panade:

2 Becher Vollkornsemmelbrösel

 

Sonstiges:

Öl zum Backen/Frittieren

 

Das Mehl in eine Schüssel geben, mit der pflanzlichen Mich gut durchmischen und mit Salz, Hefeflocken und etwas Pfeffer vermengen und kurz rasten lassen.

Die Vollkornsemmelbrösel in einer zweiten Suppenschüssel vorbereiten.

Die Pilze zuerst beidseitig in der Panierflüssigkeit wenden, mit einer Gabel herausholen und kurz abtropfen. In die Schüssel mit den Semmelbröseln legen und den Pilz auf beiden Seiten mit den Bröseln bedecken. Herausnehmen und auf einem separaten Teller ablegen.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen, auf mittel-hohe Temperatur zurückschalten, und für ca. 4-5 Minuten frittieren. Wenden und weitere 6 Minuten herausbacken, bis die Panade auf beiden Seiten knusprig ist.

Auf einem mit Küchenrolle ausgelegtem Teller legen, kurz abtropfen lassen und anrichten.

Entweder mit etwas Zitrone genießen, oder eine schnelle Joghurtsauce anrichten. Dazu einfach ca. 150 g Sojajoghurt (z.B. Bio Joygurt natur oder Greek Joygurt natur [für eine kräftigere Konsistenz]) mit etwas Salz, Petersilie, Schnittlauch, Zitronensaft und etwas Pfeffer zusammenmischen.

Gutes Gelingen!

 

Steirische Eierschwammerlsuppe

 

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Wer gerade in unseren Wäldern unterwegs ist, dem wird auffallen, dass die Farben heuer anders als normal sind. Und zwar ist es sehr, sehr gelb am Boden 😉 Das feuchte Wetter, gepaart mit trockenen Tagen lässt Pilze und Schwammerl nur so sprießen. Des Suchers Glück, sozusagen!

Wer also mit 1-2 kg Eierschwammerl nach Hause kommt, dem sei dieses folgende Rezept ans Herz gelegt.

Steirische Eierschwammerlsuppe

 

Steir. Eierschwammerlsuppe
Portion 4
Köstliche Heimat
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Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
15 min
Zubereitungszeit
5 min
Zubereitungszeit
10 min
Gesamtzeit
15 min
Zutaten
  1. 200 – 400 g geputzte Eierschwammerl (je nach Geschmack und Fundmenge)
  2. 250 g gekochte Erdäpfel
  3. 1 kleine Zwiebel
  4. 1 EL Mehl nach Wahl
  5. 5 EL Bio Joygurt Natur (von JOYA)
  6. 250 ml Finesse (pflanzl. Sahne zB. Hafer oder Soja von JOYA)
  7. 1 TL Kümmel ganz (SONNENTOR)
  8. 2 TL Zitronenthymian (SONNENTOR)
  9. 1 TL Kräuter der Provence (SONNENTOR)
  10. 1 TL Suppenwürze nach Wahl (z.B. Gemüse Suppenwürfel Hildegard bio von SONNENTOR)
  11. 2-3 TL Salz (nach Geschmack, gestrichen)
  12. ¾ l Wasser
  13. Etwas Öl zum Anbraten
  14. Frische Petersilie zum Anrichten
Anleitung
  1. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und gemeinsam mit den Eierschwammerln in einem Suppentopf kurz anrösten.
  2. Die Eierschwammerl können ruhig ganz gelassen werden, selbst wenn sie groß sind. Durch das Braten und Kochen werden sie etwas kleiner.
  3. Die gekochten Erdäpfel in ca. 1*1 cm große Stückchen schneiden und in den Topf geben.
  4. Die Gewürze nun hinzufügen.
  5. Das Ganze kurz umrühren und mit Mehl stauben.
  6. Kräftig umrühren, bis sich die Masse merklich bindet.
  7. Mit dem Wasser ablöschen und umrühren, sodass sich nichts am Topfboden absetzen kann. Kurz aufkochen lassen und mit dem Bio Joygurt Natur und der Finesse verfeinern.
  8. Für 5 Minuten bei niedriger bis mittlerer Temperatur leicht köcheln bzw. ziehen lassen.
  9. Frische Petersilie fein hacken und vor dem Anrichten über die Suppe streuen.
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PS: Es geht auch ohne Mehl. Einfach etwas mehr Erdäpfel nehmen und 10-15 Minuten länger köcheln lassen, die Erdäpfel erledigen dann das mit der Bindung. 😉

 

Graz: Operncafé

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Das traditionsreiche Operncafe mitten in der Grazer Innenstadt lädt in all der urbanen Hektik mit seinem exklusiven Ambiente und schönen Winter- bzw. Gastgarten zum längeren Verweilen  ein. Dass ein so bekanntes Cafe ein veganes Angebot hat, ist selbstverständlich. Zwar handelt es sich dabei lediglich um eine Frühstücksvariation (sowie ein Mittagsgericht), diese ist dafür einzigartig in der Komposition und äußerst dekorativ.

Das Frühstück „Vegan“ zwei Schälchen mit Aufstrichen (Hummus und Cashew-Artischoke), ein Schälchen Apfel-Zimt Mus, ein Schälchen Gemüse und Sprossen sowie einen kleinen Teller Obst. Gekrönt wird das ganze – unkonventionell – mit einem Früchtebrot. Zusätzlich ist es möglich aus anderen Aufstrichen auszuwählen (natürlich extra verrechnet), in meinem Fall war es die Avocado-Mandel Crème, die lt. Service-Aussage rein pflanzlich war. Dazu hatte ich einen Chai Latte mit Sojamilch. Ich hatte gehört, dass es dort Matcha Latte gäbe, dem war aber leider nicht (mehr) der Fall

Das Frühstück inkl. Chai kam sehr prompt, obwohl recht viel los war. Es waren gemessene 8 Minuten! Hierfür ein Kompliment an die Küche. Präsentationstechnisch kam das Frühstück auf schönen, kleinen rechteckigen Tellern, aufgelegt auf einem Holz-Kistchen.

Das Gemüse war sehr frisch, das Obst ebenso, keine Mängel oder Beschwerden hierbei. Der Cashew-Artischoke Aufstrich schmeckt angenehm cremig-säuerlich, dem Hummus fehlt es allerdings an Grundgeschmack. Es hat hierbei den Anschein, als ob lediglich die Kichererbsen mit etwas Salz und Wasser püriert wären. Vielleicht liegt es daran, dass die Allgemeinheit (inkl Omnivore, die den Großteil des Cafes ausmachen) beim Geschmack tendenziell mild gestimmt sind. Ich allerdings bin ein Fan von charakteristischem, kraftvollem Geschmack. Das dazugereichte Früchtebrot war eine Überraschung: fluffig leicht warm und sehr geschmackvoll. Da ich kein Freund von getrockneten Früchten in Kuchen oder Brot bin, war ich anfangs skeptisch. Es handelt sich dabei aber um sehr weiches, fein geschnittenes un lediglich leicht getrocknetes Obst inkl. Marille und Zwetschke.

Der Inhalt des Frühstückstellers, kurz und bündig:

  • Cashew-Artischoke Aufstrich, Hummus
  • Apfel-Zimt Aufstrich
  • Gemüse, Sprossen und Obst
  • 3 Scheiben Früchtebrot

Das Frühstück gibt es für € 7,60, was ich als normal empfand.

Der Chai Latte dagegen schmeckte mir gar nicht. Neben seiner hohen Süße (und das sage ich als Zucker-Freund) , hatte ich den Eindruck es handelt sich um einen Standard-Sirup. Für ein so angesehenes Cafe ein No Go. Mehr als die Hälfte blieb übrig. Und das ganze für stolze € 4,70 (inkl. Aufpreis für Sojamilch von € 0,40!) .

Ich kann das Operncafe als Location empfehlen, wenn man gemeinsam mit omnivoren Eltern, Großeltern, Verwandten, Freunden oder Geschäftspartnern frühstückt. Durch das weitreichende Angebot gibt es für jeden etwas zu entdecken. Auch gibt es ein veganes Mittagsgericht – Käferbohnen-Curry. Ich war jedoch zum Frühstücken da. Ein Update dazu gibt es zu einem späteren Zeitpunkt.

Fazit:

Qualitativ ist es „gut“, mir fehlt es persönlich etwas an Geschmacksintensität. Geschmäcker sind aber ja bekanntlich vielfältig.

Abschließend mein persönliches Scoring:

Geschmack: 6/10

Flair: 8/10

Personal: 6/10

Preis-Leistung: 5/10

 

PS: Die Wertung des Personals rührt daher, dass das Essen zwar sehr schnell kam, aber eine eigenartige Stimmung (Blicke) wahrgenommen wurde, als ich sagte, ich sei vegan und mein Sohn (1,5 Jahre) einen Kakao mit Sojamilch bekommen soll. Der Kellner, der den Chai brachte war aber superb!

PPS: In der aktuellen Karte steht, dass beim Frühstück Vegan das Allergen „G“, also Milch, enthalten ist. Es handelt sich um einen Fehler, der Küchenchef Marin Wagner versicherte mir, dass es 100% vegan ist! Im Herbst beim Neudruck wird dieser Fehler behoben werden.

Legende: 10 – perfekt, 5 – in Ordnung, 1 – sehr unzufriedenstellend, 0 – kein veganes Angebot

Foto Nr. 1: © Operncafe – Harald Eisenberger

 

 

Klima-Kochkurse Herbst 2016

Unbenannt

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So, ihr Lieben, jetzt ist es raus! 😉
Im Herbst 2016 (September – November)  geht es schon los! Die Rede ist von 11 Vegan Dreams Kochkursen in der ganzen Steiermark –  von Liezen bis Leibnitz, von Graz bis Mürzzuschlag. Das ganze findet unter dem Namen „Klima-Kochkurse“ statt und wird vom Land Steiermark (FB Klimaschutzkoordination und Energieberatung) und der Energieagentur Steiermark im Rahmen der Initiative „„Ich Tu’s““ unterstützt. Neben leckeren Rezepten und Gerichten bekommt ihr wertvolle Energiespar-Tipps präsentiert, um so noch mehr für ein gesünderes Klima beizutragen.

Hauptzielgruppe sind Jugendliche zwischen 12 und 19 (bzw. bis 23) Jahren.

Ihr seid herzlich eingeladen daran teilzunehmen und die Infos weiterzugeben (je mehr, desto besser!). Die Termine findet ihr unterhalb. Die Teilnahme ist für Jugendliche KOSTENLOS!

Alle, die nicht in die Zielgruppe reinpassen, können sich dort auch melden und kommen auf eine Warteliste, falls die  verfügbaren Plätze mit Jugendlichen nicht ausgebucht sind.

Die Anmeldungen erfolgen direkt in den Jugendzentren (Telefon oder Email, oder vor Ort), wo die Kochkurse stattfinden werden.
Freitag, 23.09.2016, 14:30
Jugendzentrum JUZJU Judenburg, Kaserngasse 22, 8750 Judenburg
0676/9169526
juzju@ainet.at
www.juzju.at

Freitag, 30.09.2016, 15:00
Jugendzentrum Coyoba, Schillerplatz 1, 8280 Fürstenfeld
0664/807854108
juzff@twin.at
www.hilfswerk.at/steiermark

Mittwoch, 05.10.2016, 15:00
Jugendzentrum EggenLend, Waagner Biro Straße 95, 8020 Graz
0676/5777536
eggenlend@wiki.at
www.wiki.at

Donnerstag, 06.10.2016, 15:00
Jugendzentrum YouZ, Kulturhausplatz 12, 8940 Liezen
0676/840830316
jugendzentrum@liezen.at
www.verein-avalon.at

Freitag, 14.10.2016, 15:00
Jugendhaus AREA 52, Franz-Pichlerstraße 17, 8160 Weiz
0664/60931854
jugendhaus@area52.weiz.at
www.area52.weiz.at

Donnerstag, 20.10.2016, 15:30
Jugendzentrum Szene, Feldkirchnerstraße 96, 8055 Seiersberg
0664/8570703
mail@jugendtreff-seiersberg.at
www.jugendtreff-seiersberg.net

Freitag, 21.10.2016, 15:30
Jugendzentrum BUNTE FABRIK, Stadtwerkestraße 2, 8605 Kapfenberg
0680/2178899
team@buntefabrik.at
www.buntefabrik.at

Freitag, 11.11.2016, 15:00
Jugendkulturzentrum HOT, Bleckmanngasse 9, 8680 Mürzzuschlag
0664/88964050
office@jugendkulturhot.at
www.jugendkulturhot.at

Freitag, 18.11.2016, 14:00
Jugendtreff ClickIN Gratwein, Schulgasse 10, 8112 Gratwein
0664/2521444
team@clickin.cc
www.clickin.cc

Donnerstag, 24.11.2016, 14:30
JUGENDhaus [aus]ZEIT, Neugasse 59, 8200 Gleisdorf
0664/602601416
info@ausZEIT.cc
www.auszeit.cc

Freitag, 25.11.2016, 15:00
JUKO-Jugend- u. Kommunikationszentrum, Ludwig Stampfergasse 2, 8580 Köflach
0650/6019999
juko@koeflach.tv
www.juko-koeflach.com

 

 

 

Kochworkshop Grill & Chill + Rezepte

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Kühle Drinks, coole Cocktails, tolle Salate, Grillgut in unterschiedlichen Marinaden und geniale Grillgerichte gab es Ende Juni beim Vegan Dreams Kochworkshop „Grill & Chill“.

Heiß war es nicht nur am Griller, das Wetter hat auch gut mitgspielt; alles wunderbar 🙂

Zudem wurde geräuchert, der Geschmack von Walnussholz bekam den BBQ Karfiol Wings äußerst gut.

Folgendes haben wir gezaubert:

1) Piña Colada
2) Grillgut mit klassischer Kräutermarinade
3) Greek Joygurt Tsatsiki
4) Grillgut mit Asia Marinade
5) Cole Slaw
6) Grillgut mit Zitronen-Knoblauch Marinade
7) Grillgut in Orangen-Paprika Marinade
8) Indische Süßkartoffel Sticks
9) Jungzwiebel Catalania Style
10) BBQ Karfiol Wings
11) klassische Kräuterbutter, Kräuterbutter experimentell (mjamm!), hausgemachte Cocktailsauce, klassische Kräutersauce
12) Sweet Lemongras-Salsa-Spieße

WOW! So viele unterschiedliche Gerichte, Saucen und Marinaden. 🙂

Zudem kann ich euch hier zwei Rezepte für eure eigene Grillerei oder -party mitgeben:

Orangen-Paprika Marinade:

2 Orangen (Saft)
¼ Orange (Zesten)
4 EL Ajvar
2-3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
½ TL Salz
1 EL Agavendicksaft

Alles in einer Schüssel zusammenmischen und über das geeignete Grillgut träufeln. Gut durchmischen und für zumindest 2 h einwirken lassen.

Hierfür eignen sich besonders Paprika, Zucchini, Kartoffeln, Karfiol, Tofu natur und Sojasteaks (bereits eingeweicht und abgetropft)

 

Tsatsiki:

1/2 Salatgurke
5 EL Greek Joygurt Natur
2 Knoblauchzehen (gepresst)
1,5 TL Salz (gestrichen)
1/2 TL gemahlenen Bockshornklee
1/4 TL Oregano
etwas Zitronensaft

Für das Tsatsiki die Gurke in kleine längliche Stifte schneiden, mit dem Greek Joygurt Natur und den Kräutern und Gewürzen vermengen und im Kühlschrank etwas nachziehen lassen, bis der Strudel fertig ist.

 

Macht’s gut!

 

Kochworkshop Sweet Dreams

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Im zweiten, süßen Teil ging alles um Kuchen, Torten,  Teig, Cremes und Dekoration 🙂

Gebacken haben wir viel und gut, besonders die liebe Unterstützung von Vera (von den Mehlspeisenfräulein) hat diesen Kochkurs in ein absolutes Highlight verandelt.

Gebacken haben wir Folgendes:

1) Red Velvet Cupcake mit Himbeercrème
2) Erdbeer-Vanille Biscuitkuchen
3) Erdbeer Tiramisu
4) Lime-Acai Cool Cake
5) Raffaello Torte

Zwischendurch haben wir Hummus-Chips gegessen, damit der Gaumen vom Süßen nicht zu sehr überreizt wurde 😉

 

 

Kochworkshop International

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Mit dem ersten Kochworkshop sind wir in internationale Gefielden gegangen.

Wir waren in Indien, Thailand, Israel, Syrien und Brasilien.

Es gab:

1: Erbsen-Falafel mit Curry-Hummus auf Wildkräutersalat
2: Süßkartoffelcurry „Butter Chicken“-Style mit Sumak Naan
3: Rauchige Feijoada mit rotem Vollkornreis und geröstetem Maniokmehl
4: Sprossen Pad Thai
5: Rosen-Milchbrei „Muhalabia“

 

Schmackhaft, gemütlich und unterhaltsam. So müssen Kochkurse sein 🙂

Vielen Dank!