Knusprig gebackene Steinpilze

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Sommer- und Herbstzeit ist Steinpilz-Zeit!

Unsere Wälder, von der Steiermark, über Salzburg bis nach Tirol, sind momentan nicht nur voll mit Eierschwammerln (siehe EIERSCHWAMMERLSUPPE), ab Mitte August sind die Pilze die „Herrn der Wälder“. Dabei sind die Steinpilze sowie die Herrenpilze die bekanntesten und beliebtesten Vertreter ihrer Art. Kein Wunder: sie schmecken köstlich und sind einfach zu erkennen und nicht mit ungenießbaren oder giftigen Verwandten zu verwechseln.

Für knusprige, gebackene Steinpilze benötigt ihr eigentlich nicht viel. Also ran an den Herd!

Pilze:

750 g geputzte Steinpilze in Scheiben geschnitten (ca. 0,4 cm dünn)

 

Panierflüssigkeit:

4 EL Mehl nach Wahl

¼ l pflanzl. Milch (z.B. Bio Soja Milch Pur von Joya)

1 TL Hefeflocken

3/4 TL Salz

Etwas Pfeffer

 

Panade:

2 Becher Vollkornsemmelbrösel

 

Sonstiges:

Öl zum Backen/Frittieren

 

Das Mehl in eine Schüssel geben, mit der pflanzlichen Mich gut durchmischen und mit Salz, Hefeflocken und etwas Pfeffer vermengen und kurz rasten lassen.

Die Vollkornsemmelbrösel in einer zweiten Suppenschüssel vorbereiten.

Die Pilze zuerst beidseitig in der Panierflüssigkeit wenden, mit einer Gabel herausholen und kurz abtropfen. In die Schüssel mit den Semmelbröseln legen und den Pilz auf beiden Seiten mit den Bröseln bedecken. Herausnehmen und auf einem separaten Teller ablegen.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen, auf mittel-hohe Temperatur zurückschalten, und für ca. 4-5 Minuten frittieren. Wenden und weitere 6 Minuten herausbacken, bis die Panade auf beiden Seiten knusprig ist.

Auf einem mit Küchenrolle ausgelegtem Teller legen, kurz abtropfen lassen und anrichten.

Entweder mit etwas Zitrone genießen, oder eine schnelle Joghurtsauce anrichten. Dazu einfach ca. 150 g Sojajoghurt (z.B. Bio Joygurt natur oder Greek Joygurt natur [für eine kräftigere Konsistenz]) mit etwas Salz, Petersilie, Schnittlauch, Zitronensaft und etwas Pfeffer zusammenmischen.

Gutes Gelingen!

 

Steirische Eierschwammerlsuppe

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Wer gerade in unseren Wäldern unterwegs ist, dem wird auffallen, dass die Farben heuer anders als normal sind. Und zwar ist es sehr, sehr gelb am Boden 😉 Das feuchte Wetter, gepaart mit trockenen Tagen lässt Pilze und Schwammerl nur so sprießen. Des Suchers Glück, sozusagen!

Ich war noch mit zwei Glücksbringern unterwegs (einer ist davon im ersten Foto zu sehen), was die Ausbeute noch erhöhte 😉 .

Wer also mit 1-2 kg Eierschwammerl nach Hause kommt, dem sei dieses folgende Rezept ans Herz gelegt.

 

Steirische Eierschwammerlsuppe

200 – 400 g geputzte Eierschwammerl (je nach Geschmack und Fundmenge)

250 g gekochte Erdäpfel

1 kleine Zwiebel

1 EL Mehl nach Wahl

5 EL Bio Joygurt Natur

250 ml Finesse

1 TL Kümmel ganz

2 TL Zitronenthymian

1 TL Kräuter der Provence

1 TL Suppenwürze nach Wahl (z.B. Gemüse Suppenwürfel Hildegard bio)

2-3 TL Salz (nach Geschmack)

¾ l Wasser

Etwas Öl zum Anbraten

Frische Petersilie zum Anrichten

 

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und gemeinsam mit den Eierschwammerln in einem Suppentopf kurz anrösten. Die Eierschwammerl können ruhig ganz gelassen werden, selbst wenn sie groß sind. Durch das Braten und Kochen werden sie etwas kleiner.

Die gekochten Erdäpfel in ca. 1*1 cm große Stückchen schneiden und in den Topf geben. Die Gewürze nun hinzufügen. Das Ganze kurz umrühren und mit Mehl stauben. Kräftig umrühren, bis sich die Masse merklich bindet. Mit dem Wasser ablöschen und umrühren, sodass sich nichts am Topfboden absetzen kann. Kurz aufkochen lassen und mit dem Bio Joygurt Natur und der Finesse verfeinern. Für 5 Minuten bei niedriger bis mittlerer Temperatur leicht köcheln bzw. ziehen lassen. Frische Petersilie fein hacken und vor dem Anrichten über die Suppe streuen.

PS: Es geht auch ohne Mehl. Einfach etwas mehr Erdäpfel nehmen und 10-15 Minuten länger köcheln lassen, die Erdäpfel erledigen dann das mit der Bindung.