Frühlingswald Pesto

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Endlich ist der Frühling da! Die Sonne wird immer wärmer, die Vögel zwitschern und da zieht es meine Familie und mich wieder vermehrt in den Wald. So auch das vergangene Wochenende. Ich habe fleißig Bärlauch und Brennnessel gesammelt,  und für euch verschiedene Rezepte entwickelt, damit ihr gesund in den Frühling starten könnt.  In den kommenden Tagen werde ich euch damit versorgen . Hier das erste Rezept in dieser Woche:

Diese beiden Frühlings-Pestos versorgen euch mit allem was ihr in der Übergangszeit braucht!

Die Brennnessel fördert den Stoffwechsel, ist reich an Flavonoiden welche durch ihre antioxidative Wirkung zum Zellschutz beitragen, Eisen, Vitamin  A+C (2x mehr als Orangen) und Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium und Silizium und verfügt außerdem über einen hohen Eiweißgehalt.

Bärlauch hat ähnliche gesundheitliche Vorteile wie die Brennnessel und zusätzlich noch eine feine Knoblauchnote. Er wirkt entzündungshemmend und blutdrucksenkend. 

 

Für 4 Personen braucht ihr:

Zwei Hand voll Brennnessel oder 1 Hand voll Bärlauch

Eine Hand voll Nüsse/Kerne/Samen-Mix (Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Hanfsamen etc.)

3 EL kaltgepresstes Öl (Olivenöl, Hanföl, Sesamöl etc.)

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer

1 Schuss Zitrone

 

Die Brennnessel zuerst in Wasser blanchieren und dann abtropfen lassen. Die Nüsse kurz in einer Pfanne anrösten. Brennnessel, Nüsse und Öl im Häcksler vermengen. Salz und Pfeffer dazu und alles gemeinsam häckseln. Das Pesto abschmecken und servieren. Ich empfehle dazu Bio-Nudeln nach Wahl z.B.: Hartweizen-Hirse Spaghetti aus dem Bioladen. Die Pestos schmecken aber auch sehr gut aufs Brot geschmiert, in Sandwiches oder als Zwischenlage in Kartoffelaufläufen. 

Den Bärlauch könnt ihr roh in den Häcksler geben, dann behält er seine volle Geschmacksvielfalt.

Gutes Gelingen!

PS: Hinweise zum richtigen Umgang mit Bärlauch findest ihr z.B. unter https://experimentselbstversorgung.net/baerlauch-maigloeckchen-oder-herbstzeitlose/

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Strangolapreti

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Strango-was?

Strangolapreti sind traditionell italienische Spinatknödel, die in einer würzigen Tomatensauce serviert werden. Auf die Idee bin ich gekommen, nachdem es wieder frischen Blattspinat auf den Märkten gibt, und sich in meiner Küche Unmengen an alten, harten Semmeln angesammelt hatten. Also eine Mischung aus Frühling und Zero-Waste, eine tolle Kombination!

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Woraus bestehen Strangolapreti?

Im Prinzip aus Semmelwürfeln und Spinat, sowie ein paar Gewürzen. Klingt eigentlich ganz einfach und unaufgeregt. Aber die Knödel haben es geschmacklich in sich, vor allem in Kombination mit einer würzig-feinen Tomatensauce. Sie sind schön sättigend, wärmen uns in der kühlen Übergangszeit und sind schnell gemacht.

Hier das Rezept dazu:

Strangolapreti
Italienische Spinatknödel in würzig-feiner Tomatensauce
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Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
25 min
Zubereitungszeit
10 min
Zubereitungszeit
25 min
Knödel
  1. 900 g frischen Blattspinat (oder 400 g TK)
  2. 500 g Semmelwürfel
  3. 300 ml pflanzl. Milch (z.B. Hafermilch von Joya)
  4. 2 EL Hefeflocken
  5. 1 Prise Kala Namak (schwarzes Salz)
  6. 1/2 TL Majoran
  7. 1/2 TL frischen Thymian
  8. 1,5 TL Salz
  9. 1 Knoblauchzehe
  10. Etwas Pfeffer
  11. Etwas Mehl oder Semmelbrösel für die Bindung
  12. 1/2 Zwiebel
  13. Etwas Öl zum Anbraten
Tomatensauce
  1. 500 ml Polpa di Pomodori / Tomaten Passata
  2. 1/16 l Rotwein
  3. 1 Zwiebel
  4. 1 Knoblauchzehe
  5. 2 EL Tomatenmark
  6. 0,5 cm frische Chili
  7. 1 TL Essig
  8. 1 TL Salz
  9. 1 TL frischen Thymian
  10. 1 TL Oregano
  11. etwas Öl zum Anbraten
Für die Knödel
  1. Die Zwiebel schälen, fein schneiden und kurz mit etwas Öl goldgelb braten.
  2. Den Blattspinat waschen und von den groben Stängeln befreien
  3. Den Blattspinat kurz (1-2 Minuten) in kochendem Wasser blanchieren
  4. Semmelwürfel mit der pflanzlichen Milch vermengen und etwas einweichen lassen
  5. Die gebratenen Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Hefeflocken, Kala Namak, Majoran und Thymian hinzufügen
  6. Den blanchierten Blattspinat beimengen, darauf den fein geschnittenen Knoblauch und gut durchrühren
  7. Den Ofen auf 120 Grad Celsius (Umluft) aufheizen
  8. Aus der Masse mit den Händen kleine Knödel formen (ca. 1 gehäuften EL pro Knödel)
  9. Die Knödel in eine ofenfeste Form legen und diese mit ca. 1/8 l Wasser befüllen
  10. Die ofenfeste Form mit Frischhaltefolie bespannen und mit einem spitzen Messer 4-5 kleine Einstiche machen
  11. Die Knödel für 25 Minuten in den Ofen
  12. Achtung: Bei mehr als 120° C schmilzt die Frischhaltefolie, was es zu vermeiden gilt!
Für die Sauce
  1. Zwiebel fein schneiden und mit etwas Öl leicht bräunlich braten
  2. Mit Rotwein ablöschen und reduzieren lassen
  3. Die passierten Tomaten einfließen lassen und kürz aufkochen lassen
  4. Den Chili von den Kernen befreien und klein schneiden
  5. Knoblauch klein schneiden
  6. Salz, Chili und Knoblauch, sowie Essig und das Tomatenmark einrühren und 5 Minuten köcheln lassen
  7. Die Sauce mit einem Pürierstab nicht allzu fein pürieren
  8. Frischen Thymian und Oregano hinzufügen und bei niedriger Temperatur ziehen lassen.
Anrichten
  1. Nach 25 Minuten sind die Strangolapreti fertig. Diese aus dem Ofen nehmen.
  2. Tomatensauce auf einem Teller verteilen, darauf 2-3 Spinatknödel anrichten.
  3. Mit Kräutern und etwas Hefeflocken bestreuen
Vegan Dreams - Kochworkshops & Private Cooking http://www.vegandreams.at/
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UPDATE:

Natürlich lässt sich die Rezeptur variieren. Ein paar Tage später kreierte ich eine Abwandlung mit Bärlauch und auch mit Brennnesseln (Brennnesselspinat). Passend dazu gab es eine feine Pilzrahmsauce.

Dazu einfach 1-2 Hände voll frischen Bärlauch oder Brennnesseln in die Knödelmasse (aber eben ohne den Spinat) verarbeiten – entweder klein geschnitten oder püriert – und dem restlichen Rezept gleich folgen.

Bitte beachtet, dass der Ofen nur auf Heißluft arbeitet, sonst schmilzt euch die Folie. 

 

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Kürbis-Ingwer Hummus

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Auf der Veggie Planet in Linz (05.11.2016) gab es von mir einen Tofu-Curry Wrap mit frischem Gemüse, Sprossen und Kürbis-Ingwer Hummus, der den TesterInnen vorzüglich geschmeckt und wohl auch die letzten Tofu-KritikerInnen überzeugt hat 😉

Wie in der Kochshow angekündigt gibt es hier das Rezept zum Hummus für zu Hause:

 

Kürbis-Ingwer Hummus:

200 g gekochte Kichererbsen

¼ Hokkaido Kürbis(gekocht)

1 EL Tahin (Sesammus)

1 Knoblauchzehe

1 daumengroßes Stück Ingwer

1 TL Salz

1,5 TL Kreuzkümmel gemahlen

1 TL Koriander gemahlen

½ Zitrone (Saft)

3 EL Olivenöl

ca. 1/16 – 1/8 l Wasser

Frische Petersilie oder frischen Koriander als Garnitur

 

Den Ingwer von der Schale befreien und mit den restlichen Zutaten in einen Blender geben (inkl. 1/16 l Wasser).

Wer keinen Blender hat, nehme ein hohes Gefäß und einen haushaltsüblichen Stabmixer. Für die Option mit dem Stabmixer sollten etwa 1/8 l Wasser verwendet werden, um das Pürieren zu vereinfachen.

Für ca. 30-60 Sekunden gut durchmixen, in eine Schüssel geben, mit frischer Petersilie oder frischem Koriander garnieren.

Viel vergnügen beim Nachkochen! 🙂